‚Erklärung der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche‘
Erklärung der Ständigen Synode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche im Lichte des Interviews mit Papst Franziskus von Radio Télévision Suisse
Erklärung der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche zu Franziskus: „Die Ukrainer werden sich weiterhin verteidigen. Sie haben das Gefühl, keine Wahl zu haben.“ – Synodalität in Aktion
Erklärung der Ständigen Synode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche im Lichte des Interviews mit Papst Franziskus von Radio Télévision Suisse
Wir haben noch keine vollständige Fassung des Interviews, das Papst Franziskus dem RTS (Radio Télévision Suisse) gegeben hat und das anscheinend erst am 20. März veröffentlicht wird. Laut das Presseamt des Heiligen Stuhls ist der Verweis auf eine „weiße Fahne“ in dem Interview eine Aufforderung zu Verhandlungen, nicht zu einer Kapitulation der Ukraine. In dem Gespräch spricht der Heilige Vater nicht nur über den russischen Krieg gegen die Ukraine, sondern auch über den Krieg zwischen Israel und der Hamas. Wie schon immer wieder ruft Papst Franziskus zu Verhandlungslösungen für bewaffnete Konflikte auf.
Die Menschen im Sudan verhungern
Das UN-Welternährungsprogramm WFP warnt angesichts des anhaltenden Krieges vor der weltweit größten Hungerkrise
Quelle
Sudan – Der zehnmonatige Krieg hat das Land verwüstet – Agenzia Fides
Sudan
Meldung
Dem Sudan droht laut UN-Welternährungsprogramm WFP angesichts des anhaltenden Krieges die weltweit größte Hungerkrise. Die Kämpfe hätten bereits Millionen von Leben zerstört und die weltweit größte Vertreibungskrise ausgelöst, erklärte WFP-Exekutivdirektorin Cindy McCain.
Der Krieg im Sudan hat sich von einer Auseinandersetzung zwischen der regulären Armee (SAF) unter der Führung von General Abdul Fattah al-Burhan und den „Rapid Support Forces“ (RSF) unter dem Kommando von Mohamed Hamdan Daglo, genannt Hemeti, zu einem Konflikt entwickelt, in den zunehmend auch Zivilisten verwickelt sind. Seitdem sind Tausende Menschen getötet worden und mehr als acht Millionen auf der Flucht.
Kardinal Tomasi: „Der moralische Kompass ist zerbrochen“
Der ehemalige langjährige Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, Kardinal Silvano Tomasi (83), hat die Gefahren der derzeitigen dramatischen Weltlage analysiert und über alternative Ansätze für den Frieden reflektiert. Im Interview mit Vatican News fordert er eine Neuausrichtung des moralischen Kompasses, „der nun zerbrochen ist“
Deborah Castellano Lubov und Valerie Nusser – Vatikanstadt
Kardinal Silvano Tomasi warnt davor, inmitten des derzeitigen globalen „Klimas“ mit vielen anhaltenden Konflikten die Frage nach dem Recht auf Selbstverteidigung ins Zentrum zu stellen: „Wenn bei dem Versuch, sich zu verteidigen, alles verloren geht, was bleibt dann noch zu verteidigen? Wir kennen nicht alle Folgen, nicht alle Schäden, die angerichtet werden, und wir kennen nicht die Zahl der zivilen Opfer, die damit verbunden sind“, so Tomasi.
Nicht alle feiern Frankreichs Abtreibungs-Beschluss *UPDATE
Es gibt auch kritische Stimmen aus Politik, Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft zum Votum für ein konstitutionelles „Recht“ auf Abtreibung

Quelle
Sieg des Feminismus, Niederlage für die Frauen
Frankreich nimmt „Recht auf Abtreibung“ in die Verfassung auf | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Madame Roland – Wikipedia
Jerome Lejeune
*Moraltheologe: Europa treibt sich ab | Die Tagespost (die-tagespost.de)
05.03.2024
Meldung
Die nun beschlossene Aufnahme der vermeintlichen „Freiheit, eine Abtreibung vornehmen zu lassen“ in die französische Verfassung hat nicht überall für Jubel gesorgt. Es gab durchaus auch Stellungnahmen aus Politik, Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft, die so gar nicht zu dem in vielen Medien kolportierten Freudentaumel passen wollen. Hier eine kleine Auswahl:
„Freiheit ist das höchste Gut – nicht Frieden!“
Als Präsident der EU-Kommission hat der Luxemburger Jean-Claude Juncker jahrelang mit den Großen der Welt verhandelt. Im Exklusiv-Interview der „Tagespost“ analysiert er Wladimir Putin, Donald Trump und Xi Jinping, aber auch Naivität, Schwächen und Visionen der europäischen Politik
Quelle
phoenix – unvergessene Szenen: Wladimir Putin im Bundestag #OnThisDay 25.09.2001 | ARD Mediathek
Putin
06.03.2024
Herr Präsident Juncker, war der Westen allzu lange naiv gegenüber Wladimir Putin?
In der Nachbetrachtung sieht es so aus, als ob wir über die Maßen naiv gewesen wären. Ich kenne Putin sehr gut und habe viele Vier-Augen-Gespräche mit ihm geführt. Bis 2007 oder 2008 war er erkennbar auf einem positiven europapolitischen Weg. Erinnern Sie sich an die Standing Ovations im Deutschen Bundestag 2001, als Putin dort in seiner Rede feststellte, der Kalte Krieg sei vorbei. Wir waren alle – ohne Ausnahme – der Auffassung, dass wir nach dem Umschwung in Mittel- und Osteuropa von der Friedensdividende profitieren könnten. Es sah lange so aus, als ob Putin auch auf die Annäherung zwischen der EU und Moskau setzen würde. Das ist dann schiefgegangen, ab 2008. Insofern waren wir naiv, weil wir ihn nicht für fähig hielten, das zu tun, was er jetzt in der Ukraine tut. Es ist aber wohlfeil, im Jahr 2024 zu sagen, dass wir naiv waren.
Die Lage in Gaza wird immer dramatischer
Washington drängt auf eine sofortige, mindestens sechswöchige Waffenruhe. Mit dem Beginn des Ramadan am Sonntag wachsen Druck und Sorge

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Pizzaballa fordert erneut Waffenstillstand im Gazastreifen
06.03.2024
Im Gazastreifen spielt sich eine humanitäre Tragödie ab. Das ist noch kein politisches Statement, beantwortet nicht die Schuldfrage und propagiert auch keine bestimmte politische Lösung. Doch unabhängig von alledem ist offensichtlich, dass das menschliche Leid der Menschen im Gazastreifen nach mehr als vier Monaten Krieg zum Himmel schreit: Mindestens 15 Kinder sind verhungert oder starben an Dehydrierung, die Grundversorgung der Verwundeten

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