Bistum Chur/Vaduz

Wege der Familienpastoral *UPDATE

Wie sollte eine gute Familienpastoral in der römisch-katholischen Kirche heute aussehen?

Quelle
Empfehlungen zur Familienpastoral | Bistum Chur (bistum-chur.ch)

Von Thorsten Paprotny

4. März 2023

Wie sollte eine gute Familienpastoral in der römisch-katholischen Kirche heute aussehen – natürlich auch in der Kirchenprovinz Deutschland? Die Kirche, so Johannes Paul II. in “Familiaris consortio“, begleitet die christliche Familie auf ihrem Weg. Er schreibt: “Im Licht des Glaubens und aus der Kraft der Hoffnung nimmt auch die christliche Familie gemeinsam mit der Kirche an der Erfahrung des irdischen Pilgerweges teil, der auf die volle Offenbarung und Verwirklichung des Reiches Gottes hinführt.”

Wichtig sei es, dass das pastorale Bemühen nicht auf die christlichen Familien im nahen Umfeld beschränkt sei. Der Horizont solle nach dem “Maßstaß des Herzens Jesu” ausgeweitet werden, damit müsse sich die Kirche besonders um jene Familien bemühen, “die sich in einer schwierigen oder irregulären Lage befinden”: “Ihnen allen schenkt die Kirche ihr Wort der Wahrheit, der Güte, des Verstehens, der Hoffnung, der innigen Verbundenheit in ihren oft beklemmenden Schwierigkeiten; allen bietet sie ihre selbstlose Hilfe an, daß sie dem Ideal der Familie näherkommen, das der Schöpfer ‘von Anfang an’ gewollt hat und das Christus durch seine erlösende Gnade erneuert hat.”
Das bedeutet natürlich nicht, dass Irreguläres als Variante zugelassen wird, sondern dass die Kirche – und damit alle gläubigen Katholiken – sich mit Sorge, Güte und Aufrichtigkeit den Familien annähern, sie begleiten und die verbindlich gültige Morallehre durch Verkündigung, Beispiel und Zeugnis ihnen nahebringen.

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Predigt von Bischof Vitus Huonder am Palmsonntag

Predigt von Bischof Vitus Huonder am Palmsonntag, 14. April 2019, in der Kathedrale in Chur

Quelle
Der Sieg der Liebe Gottes über alles Böse und über den Tod

Brüder und Schwestern im Herrn,

die Schar der Jünger begann freudig und mit lauter Stimme Gott zu loben, berichtet uns Lukas bezüglich des Zuges Jesu nach Jerusalem. Der Evangelist nennt uns auch den Grund dieser Freude. Sie lobten Gott wegen all der Machttaten, die sie gesehen hatten (vgl. Lk 19,37). Wegen der Machttaten! Die neue deutsche Bibelübersetzung 2016, 2018 in der Liturgie eingeführt, spricht wirklich von Machttaten. Die frühere Übersetzungen sprachen von Wundern oder von Wundertaten.
Richtig lesen wir im ursprünglichen Bericht, im griechischen Text, den Ausdruck δυνάμεων. Dies ist ein Ausdruck, der, man hört es gleich, auch im Deutschen seine Spuren hinterlassen hat, nämlich im Wort dynamisch. Das Wort hat tatsächlich mit Kraft, mit Stärke, mit Macht zu tun, und Jesus wird in diesem Sinn zu Recht als König begrüsst. Denn ein König hat Macht. Jesus wird wie ein Machthaber empfangen. Deshalb betrachten einige den Palmsonntag als ein Christ-Königs-Fest. Wir feiern heute unseren Machthaber!

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Nichts Neues unter der Sonne

Schon Joseph Ratzinger und Hans Küng stritten über die Frage, ob die Kirche dasselbe ist wie ein Konzil oder eine Synode. Teil I eines Beitrags zur gegenwärtigen Debatte über die Synodalität

Nichts Neues unter der Sonne | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Nur wenige mit Begriff “Synodalität” vertraut
Konzil: Texte auf einen Klick – Vatican News

07.03.2023

Martin Grichting

Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Dieses Bibelwort bewahrheitet sich gerade wieder, wenn es derzeit um die “Synodalität” der Kirche geht. Denn schon in der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde über das Verhältnis von Kirche und Konzil, einer synodalen Versammlung, diskutiert. Es war Hans Küng, der die Begriffe des Konzils und der Kirche in eins zu setzen versuchte, so dass im Ergebnis die Kirche ein großes, pausenlos beratschlagendes Konzil werden sollte. Auch in der aktuellen Diskussion über Synodalität spielt, vor allem in deutschsprachigen Landen, die Verwechslung von Begriffen und der damit gemeinten Inhalte eine wichtige Rolle.

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Heilige Messe mit Priesterweihe – Chur *UPDATE

Priesterweihe von Adrian Klima und Ernst Niederberger | Bistum Chur (bistum-chur.ch)

*Für das Bistum Chur wurden heute zwei Priester geweiht: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
Priesterweihe von Ivan Šarić am Hochfest Verkündigung des Herrn, 25. März 2023, 10 Uhr – YouTube
*Ivan Saric zum Priester geweiht: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)

 

Primizmesse – Primizsegen aus der Marienkirche in Davos

26.3.2023 – 10.30 Uhr  *UPDATE

Priesterweihe von Ivan Šarić am Hochfest Verkündigung des Herrn, 25. März 2023, 10 Uhr – YouTube
*Ivan Saric zum Priester geweiht: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)

Die Zehn Gebote *UPDATE

Geht es “in Richtung spirituelle Manipulation”, in der heutigen Zeit “noch mit dem Teufel zu argumentieren”?

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Quelle
Neueste Nachrichten: Bistum Chur (catholicnewsagency.com)
35. Das sechste Gebot – Opus Dei
Kodex­schu­lung für Kir­chen­räte: Alles, nur nicht klar!
Bistum Chur (605)
Zehn Gebote (153)

Chur, 21. Februar 2023 (CNA Deutsch)

Die Präventionsbeauftragte für das Schweizer Bistum Chur, Karin Iten, hat in einem langen Interview erklärt, die katholische Sexualmoral habe “nichts mehr mit existenziellen Fragen zu tun”. Außerdem gehe es “in Richtung spirituelle Manipulation”, in der heutigen

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Fastenhirtenbrief 2023: “Gott – in unseren Herzen aufgestrahlt”

Hoffen, wider alle Hoffnung, glauben, dass es dennoch weitergeht

Quelle
Fastenhirtenbrief-2023.pdf (bistum-chur.ch)
Hirtenbrief zur Fastenzeit 2023 (erzbistum-vaduz.li)
Fastenhirtenbrief 2023: Mut zum Verzicht (bz-bx.net)
2023_fastenhirtenbrief (1).pdf

Hoffen, wider alle Hoffnung,
glauben, dass es dennoch weitergeht.
Lieben, wo es beinah nicht mehr möglich,
damit die Welt auch morgen noch besteht.

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