Bistum Chur

“Tag des Lebens” im Bistum Chur

Gebetstage für das Leben

Bischof Vitus Huonder erklärt den Sonntag nach dem 2. Juni zum “Tag des Lebens” im Bistum Chur

Der Churer Bischof hat anlässlich eines Gebetsvormittages in der Pfarrkirche St. Anton in Zürich den Sonntag nach dem 2. Juni zum “Tag des Lebens” in seiner Diözese erklärt. Am 2. Juni 2002 wurde in der Schweiz bei einer Volksabstimmung ein Verbot der Abtreibung abgelehnt und die Fristenregelung zugelassen. Nach dem Pontifikalamt nahm der Bischof spontan an der Gebetsprozession zur Frauenklinik des Universitätsspitals teil.

Anlässlich des von Human Life International Schweiz (HLI-Schweiz) organisierten Gebetsvormittages am 24. Oktober 2009 in der Pfarrkirche St. Anton in Zürich feierte der Churer Diözesanbischof Dr. Vitus Huonder ein Pontifikalamt. Gleich zu Beginn erklärte er für seine Diözese den Sonntag nach dem 2. Juni zukünftig zum “Tag des Lebens”.

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Communiqué

Amtliche Mitteilungen – Sonstiges

Haltung des Bischofs von Chur zu den Initiativen für die Abschaffung der Besteuerung juristischer Personen durch staatskirchenrechtliche Körperschaften.

Katholische Gläubige sind verpflichtet, aus ihren persönlichen materiellen Mitteln die Kirche zu unterstützen. Dies konkretisiert sich hierzulande in der Praxis, Kirchensteuern zu bezahlen oder das Bistum durch Spenden zu unterstützen.

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Das Bistum Chur und die Pfarrblätter

Pfarrblatt: Instrument römisch-katholischer Verkündigung

Aufgrund wiederholter Beschwerden von Gläubigen, die gegenüber dem Bischof von Chur Pfarrblatt-Artikel beanstanden, ist folgendes festzuhalten:

Kein kantonales oder überregionales Pfarrblatt, das im Bistum Chur erscheint, arbeitet im Auftrag des Bischofs oder in Anbindung an die Bistumsleitung. Herausgegeben werden solche Pfarrblätter von zivilrechtlich organisierten Vereinen oder Stiftungen, die in eigener Verantwortung handeln. Finanziert werden Pfarrblätter im wesentlichen von der kantonalen staatskirchenrechtlichen Körperschaft (Landeskirche) oder von Kirchgemeinden, d.h. durch staatskirchenrechtliche Körperschaften, die im eigenen Namen handeln. Demnach sind Pfarrblätter nicht Bestandteil einer kirchlich approbierten Verkündigung, ungeachtet der Tatsache, dass einige sich im Titel “katholisch” nennen. Die meisten verstehen sich als freie Informations- und Dialogplattform. Sie arbeiten mit einem Selbstverständnis, wie es auch bei einem säkularen, pluralistischen Medium vorkommt.

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Schlüssel zu einer gelungenen Kommunikation der Kirche

Kardinal Burke: Kommunikationsarbeit ist Ausdruck der Lebendigkeit des Glaubens

Rom, 19. April 2012, zenit.org

Glaubensberichte und authentische Zeugnisse sind der Schlüssel zu einer gelungenen Kommunikation in der Kirche, ebenso wie die Figur des “Social Media Managers” als einem “neuen Berufsbild” im Rahmen der Verwaltungstätigkeit in den kirchlichen Institutionen denkbar sei. Diesen  Punkt thematisierte heute der spanische Kardinal Gustave Entrala, Gründer und Direktor der Werbeagentur 101 anlässlich des letzten Workshops im Rahmen des VIII. Fachseminars zu den Kommunikationsstellen der Kirche an der Päpstlichen Universität “Santa Croce”.

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Weisser Sonntag 2012 update

Homilie Vitus Bischof Huonder, Bistum Chur

Brüder und Schwestern im Herrn,

der Weisse Sonntag erinnert uns an das Weiss des Taufkleides. Das Weiss des Taufkleides macht uns auf die Gnade aufmerksam, welche wir durch das Sakrament der heiligen Taufe empfangen haben. Gott hat uns den Stand der heiligmachenden Gnade geschenkt. Gott hat uns eine neue Eigenschaft gegeben, die Eigenschaft des Kindes Gottes, die Eigenschaft der Heiligkeit, die Eigenschaft der Sündenlosigkeit.

Die Eigenschaft der Heiligkeit ist die Voraussetzung, um in Gemeinschaft mit Gott zu leben und um einst in den Himmel einzugehen. Gemeinschaft mit Gott ist auch die heilige Kommunion. Durch die heilige Kommunion werden wir eins mit Christus. Denn wir empfangen seinen heiligen Leib und sein kostbares Blut. Diese Einheit bewirkt die Einheit mit dem Vater und dem Heiligen Geist. Wir werden ins Leben des Dreifaltigen Gottes hineingenommen. Deshalb setzt die heilige Kommunion den Stand der heiligmachenden Gnade voraus, die Gabe der heiligen Taufe; deshalb ist auch der Empfang der ersten heiligen Kommunion sinnvoll mit dem Weissen Sonntag verbunden.

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Karfreitag 2012 update

Vitus Bischof Huonder Bistum Chur

Brüder und Schwestern im Herrn,

wir verehren die fünf Wunden Christi, die zwei Wunden an den Händen, die zwei Wunden an den Füssen, und die Seitenwunde. Wir verehren die fünf Wunden Christi, um das Leiden Christi einzuprägen, zu vergegenwärtigen und uns zu Herzen zu führen. Die fünf Wunden betrachtend, bitten wir den Herrn: entzünde in uns das Feuer deiner Liebe und die Flamme ewiger Hingabe.

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Chrisammesse 2012 update

Homilie von Vitus Bischof Huonder Bistum Chur

Meine lieben Mitbrüder,

in meinem Schreiben an die Priester zum Hohen Donnerstag 2012 habe ich die Feier der heiligen Eucharistie als Mitte und Höhepunkt der priesterlichen Existenz bezeichnet. Sie ist der Höhepunkt des priesterlichen Auftrages, die Menschen und die Welt zu heiligen. Der Priester ist nie so sehr Priester, als wenn er am Altar das heilige Opfer darbringt. Er vollzieht nie so sehr das Werk der Heiligung als bei der Eucharistiefeier. Doch steht dieser Auftrag in engstem Zusammenhang mit den anderen Aufgaben, welche dem Priester mit der Weihe anvertraut werden, namentlich mit der Verantwortung und Vollmacht für die Verkündigung und die Leitung.

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Chur

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