Schweiz: Wiborada, die wiederentdeckte Heilige
Sie war die erste heiliggesprochene Frau der Christenheit: Wiborada von St. Gallen. In einer Zelle eingeschlossen, lebte sie als gottgeweihte Frau und Ratgeberin für andere. Vor wenigen Jahren erst wurde Wiborada in der Schweiz gleichsam wiederentdeckt. Sie starb am 2. Mai vor 1.100 Jahren – Anlass für ein großes Fest in St. Gallen
Sich einschließen lassen auf eigenen Wunsch, in einer Zelle, die andockt an eine Kirche; beten, Eucharistie mitfeiern, aber auch frei sein für Gespräche und offen für Ratsuchende: Das ist in zwei Zeilen das Leben der Wiborada von St. Gallen, einer ungewöhnlichen Heiligen der Kirchengeschichte.
“Die Frau stammte aus einer adeligen Familie, wohl im heutigen Thurgau”, erklärt im Gespräch mit uns die Schweizer Theologin und Seelsorgerin Hildegard Aepli, die diese lange vergessene Frauenfigur aus dem Mittelalter ans Licht geholt hat. “Sie ließ sich hier in St. Gallen einmauern und lebte dann fortan als sogenannte Inklusin während zehn Jahren und wurde hier in St. Gallen eine Stadtgröße als Beraterin, als Fürsprecherin, als Gesprächspartnerin.” In alten Chroniken lässt sich nachlesen, wer alles zu dieser frommen Frau an ihre Klause kam. Es waren viele. “Überliefert ist auch, dass sie von den Mönchen des Klosters St. Gallen, von Äbten, Fürsten aufgesucht wurde bei wichtigen Fragen.”
“Wachablösung” am Wallfahrtsort Maria Bildstein, Benken
Der Benediktinische Geist bleibt erhalten, dazu kommt der Franziskanische *UPDATE
Jahr für Jahr besuchen grosse Scharen von Pilgern und Wanderern diesen Gnadenort im Buchenwald
*Wallfahrtsort Maria Bildstein – Geschichte
Start der Bauarbeiten in Maria Bildstein: Wallfahrtskirche bekommt ein neues Dach – kath.ch
1519 trug der Meisterknecht des Damenstifts Schänis eine Marienstatue auf den oberen Buchberg. Die damalige Äbtissin liess für die Statue noch im gleichen Jahr einen Bildstock errichten.
Jahr für Jahr besuchen Pilger und Wanderer diesen Gnadenort im Buchenwald von Benken SG. 1965/66 wurde das Gotteshaus durch eine neue und grössere Kirche in der Waldlichtung ersetzt. Während der Sommermonate, resp. bei grossem Besucherandrang, werden die Pilger-Gottesdienste auch ins Freie übertragen.
Neue Klostergemeinschaft kommt – Kloster Wonnenstein
Vereinbarung mit Schwesternkongregation abgeschlossen: Der Verein Kloster Maria Rosengarten Wonnenstein informiert mit grosser Freude, dass er mit der Gemeinschaft der Schwestern von Maria Stella Matutina eine Einigung über ihre Ansiedlung im Kloster Wonnenstein erzielt und eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet hat
Quelle
Letzte Kapuzinerin verlässt Schweizer Kloster Wonnenstein – aber neue Gemeinschaft kommt
Startseite – Schwestern von Maria Stella Matutina
Home – Kloster Wonnenstein
30. November 2025
Seit über 12 Jahren war es das Ziel des Vereins, das Kloster Wonnenstein als Kulturerbe zu erhalten und mit einer neuen Klostergemeinschaft in die Zukunft zu führen. Die Suche nach einer passenden Gemeinschaft und deren Einbindung war die anspruchsvollste Aufgabe. Mit der getroffenen Vereinbarung ist der Fortbestand von Wonnenstein als Kloster gesichert. Viele Fragen zur Zukunft von Wonnenstein klären sich damit und das Kloster steht vor einer aufregenden Neuorientierung.
Auch das Bistum St. Gallen und die politischen Behörden des Kantons Appenzell Innerrhoden freuen sich über diese positive Entwicklung für Wonnenstein.
‘Das liebe Geld’ UPDATE
Imponierendes Zeichen der Solidarität für Schwester Scolastica

Quelle
Hl. Scholastika
Home – Kloster Wonnenstein
Mammon
Offener Brief der GFI: Fragen zu Wonnenstein: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
IG Kloster Wonnenstein (ig-wonnenstein.ch)
Kloster Wonnenstein: Gruppe für Innerrhoden erneuert Kritik: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
*Schwester Scolastica beugt sich dem Ultimatum von Bischof Grögli: Swiss Cath News
Zahlreiche Gläubige haben sich am 18. Dezember 2022 im winterlich verschneiten Kloster Wonnenstein eingefunden, um in einem Gottesdienst mit anschliessender Aussprache ein zweifaches Zeugnis der Solidarität abzulegen: Für den Erhalt der monastisch-spirituellen Identität des Frauenklosters Wonnenstein und für den Verbleib von Schwester Scolastica im Kloster Wonnenstein.
Schweiz: Neuer Bischof von St. Gallen geweiht
Im Schweizer St. Gallen ist am Wochenende Beat Grögli zum Bischof geweiht worden
Hauptkonsekrator bei der Weiheliturgie in der Kathedrale am Samstag war der emeritierte Diözesanbischof Markus Büchel. Am Gottesdienst nahm auch der Feldkircher Bischof und Administrator der liechtensteinischen Erzdiözese Vaduz, Benno Elbs, teil.
Die Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter stand an der Spitze zahlreicher Vertreter des öffentlichen Lebens. Wegen der großen Zahl an mitfeiernden Gläubigen wurde der Weihegottesdienst von der katholischen Kathedrale auch live in eine nahe gelegene evangelisch-reformierte Kirche übertragen.
Dompfarrer Beat Grögli wird neuer Bischof von St.Gallen
Am Dienstag, 20. Mai, wurde der künftige Bischof von St. Gallen gewählt, heute wird er von Papst Leo XIV. ernannt und das Bistum verkündet seinen Namen: Beat Grögli folgt auf Bischof Markus Büchel. Dieser bleibt apostolischer Administrator bis zur Bischofsweihe am 5. Juli 2025
Quelle
Neuer Bischof von St. Gallen: Dompfarrer Beat Grögli
Papst Leo ernennt Beat Grögli zum neuen Bischof von St. Gallen – Vatican News
Ein neuer Bischof für St. Gallen – Schweizer Bischofkonferenz
Wer wird der neue Bischof von St. Gallen? Diese Frage beschäftigte in den vergangenen Monaten viele Gläubige im Bistum. Heute wird nun bekannt, wen das 13-köpfige Domkapitel zum 12. Bischof von St. Gallen gewählt hat: Beat Grögli wir Nachfolger von Bischof Markus Büchel. Nach der gestrigen Ernennung durch Papst Leo XIV verkündete Domdekan Guido Scherrer heute in der Kathedrale den Namen des Gewählten.
“Mit Freude und Respekt nehme ich diese neue, grosse Aufgabe an und danke allen, die mich auf meinem bisherigen Weg ermutigt und unterstützt haben,” sagt Beat Grögli nach Bekanntwerden der Wahl. Für einen Wahlspruch hat sich der neue Bischof bereits entschieden: “In concordiam Christi – herzlich in Christus”.



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