Ö: Ökumene-Plädoyer für gemeinsamen Auftrag der Kirchen
Hoffnung und Zuversicht zu den Menschen bringen: Dieser Auftrag der christlichen Kirchen wurde beim Ökumenischen Gottesdienst in der Baptistengemeinde Linz im Rahmen der internationalen “Gebetswoche für die Einheit der Christen” hervorgehoben
Quelle
Ö: Grünwidl feiert Messe mit Armutsbetroffenen – Vatican News
An der vom Forum der Christlichen Kirchen in Oberösterreich getragenen Feier beteiligten sich am 23. Jänner Repräsentantinnen und Repräsentanten aus elf christlichen Kirchen, unter ihnen der katholische Linzer Bischof Manfred Scheuer und der evangelische Superintendent Gerold Lehner, teilte die Diözese Linz am Sonntag mit.
“Kirche ist ein Ort, wo, Trauer, Angst und Verzweiflung Platz haben, wo aber auch Freude, Hoffnung und Zuversicht spürbar werden. Menschen in Not wird in den Gemeinden unkompliziert geholfen”, sagte Pfarrer Gernot Mischitz von der evangelisch-lutherischen Pfarrgemeinde Leonding in seiner Predigt. Auftrag der christlichen Kirchen sei es, ihr Leuchten und Strahlen hinauszutragen in die Gesellschaft, in die Welt, denn: “Dann bringen wir allen Menschen Hoffnung, Zuversicht, Liebe”, zeigte sich Mischitz überzeugt.
Der Gipfel des Egoismus *UPDATE
Das vereinte Europa wuchs immer von Krise zu Krise
Von Stephan Baier
Die Tagespost, 26. Juni 2015
Das vereinte Europa wuchs immer von Krise zu Krise. Doch jetzt hat eine gefährliche Schubumkehr eingesetzt: Aus der europäischen Integration droht eine Desintegration Europas zu werden. Die Gemeinsamkeiten zerbröseln, der Konsens zerfällt. Sogar die Wege und Methoden, wie man zu Kompromiss oder Konsens gelangt, verlieren ihre Selbstverständlichkeit. Ausgerechnet in einem Moment, in dem ein europäisches Gemeinwohl-Bewusstsein dinglicher wäre denn je, weicht das Solidaritätsprinzip einem neuen nationalen Egoismus. Die immer exzentrischere Haptik des Kommissionspräsidenten, der Staatsoberhäupter, Regierungschefs und Minister nahezu wahllos herzt, boxt, tätschelt oder küsst, erinnert an einen alternden Leitwolf, der verzweifelt versucht, das auseinanderdriftende Rudel irgendwie zusammenzuhalten.
Die kommenden Diktaturen: Ein Worst-Case-Szenario
Was auf dem Spiel steht

Krisen überall: Klima, Konjunktur, Kapitalismus, Kriege. Werden wir sie lösen können? Fritz B. Simon wirft einen mehr als skeptischen Blick auf die politischen Entwicklungen im Kontext der unübersehbaren internationalen Probleme. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Aussichten für eine zukünftige Bewohnbarkeit der Erde angesichts des von niemandem ernsthaft bezweifelten Klimawandels. Gerade diese weltweite Herausforderung wird allerdings, wie viele andere auch, nach wie vor eher national angegangen – wenn überhaupt.



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