Ukraine: Nuntius kritisiert Schwäche der Diplomatie weltweit
Der Apostolische Nuntius in Kiew ruft zur internationalen Solidarität auf und hofft zumindest auf eine Oster-Waffenruhe zum Schutz der christlichen Gläubigen. In einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur SIR kritisiert Erzbischof Visvaldas Kulbokas die Schwäche der Diplomatie. Es brauche die Stimme des Papstes
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Russland: Kleine Gemeinde feiert Ostern – Vatican News
Nicht nur in Bezug auf die Ukraine bestehe weltweit die Tendenz, “noch mehr Chaos zu säen als zuvor”. In diesem Chaos seien “neue globale Akteure” versucht, “auf Atomwaffen zurückzugreifen“, so der Nuntius. In diesem Kontext brauche es die Stimme des Papstes, der an das Völkerrecht erinnere und dazu dränge auf Massenvernichtungswaffen zu verzichten.
Ungarischer Erzabt: Sorge um Zusammenhalt
Der Erzabt der Benediktinerabtei Pannonhalma, Cirill Hortobagyi, hat im Blick auf die für kommenden Sonntag geplanten richtungsweisenden Parlamentswahl in Ungarn mit großer Sorge das vergiftete politische Klima im Land angesprochen. Es gelte, zu einem neuen Miteinander und gesellschaftlichem Zusammenhalt zu finden, so der Kirchenmann in seiner Osterbotschaft. Die Kirche nimmt er zugleich als Friedensstifter in die Pflicht, die hinsichtlich Dialogbereitschaft und Versöhnung Vorbildfunktion habe
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Quelle
Startseite – Erzabtei Pannonhalma/Übersetzung
Wörtlich schreibt der Abt: “In Ungarn blicken wir mit Anspannung und Angst in die Zukunft. Es wird immer schwieriger zusammenzuleben und einfacher, einander abzulehnen. (…) Wir urteilen schnell, wir stempeln leicht ab, die Sprache des öffentlichen Lebens verstärkt die Gegensätze.” Dabei gehe der gesellschaftliche Zusammenhalt verloren.



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