Libanon muss bezeugen, dass der Friede der Religionen möglich ist
Beim Treffen mit den Konfessionen und Religionen erinnert der Papst an die Tradition des Landes, im Glauben an den einen Gott friedlich zusammenzuleben
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Papstreise von Leo XIV.: Im Libanon angekommen | Die Tagespost
Türkei: “Brücken müssen gepflegt werden, damit sie halten” – Vatican News
Papst Leo XIV. in Beirut: “Einheit, Versöhnung und Frieden sind möglich” – Libanon als Zeugnis für den Nahen Osten – Vatican News
01.12.2025
Immer wieder säumten Menschentrauben und Winkende den Weg von Papst Leo, als er am Montagnachmittag quer durch Beirut zu einem ökumenischen und interreligiösen Treffen in einem geräumigen Pavillon auf dem “Platz der Märtyrer” fuhr. Auch viele Nichtchristen – Muslime und Drusen etwa – begleiteten den Weg des Konvois.
Bis zum Beginn der Kriege und Bürgerkriege Mitte der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatten die Religionen im Libanon friedlich und in einem gewissen Wohlstand zusammengelebt, was dem Land in Europa den anerkennenden Namen einer “Schweiz des Nahen Ostens” eingebracht hatte. Dann kamen mit den palästinensischen Flüchtlingen und islamistischen Kräften, die von außen – etwa dem Iran der schiitischen Mullahs und den sunnitischen Wahhabiten – finanziert wurden, die Jahrzehnte des Niedergangs.
Ökumenisches Nein zu Krieg und Gewalt
Papst Leo XIV. und Patriarch Bartholomaios wollen die Einheit der Christen vorantreiben und ein gemeinsames Osterfestdatum finden. Gewalt im Namen Gottes lehnen sie ab
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Papst Leo setzt in Istanbul ökumenische und interreligiöse Akzente | Die Tagespost
Meldung
Bei der Besichtigung der Sultan-Ahmet-Moschee am Samstagvormittag war der Papst ganz in Weiß gekleidet und trug ein silbernes Brustkreuz, doch beim Besuch in der orthodoxen St. Georgs-Kathedrale im Phanar, dem Amtssitz des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, trug Leo XIV. die rote Mozetta, eine Stola mit Abbildungen der Apostelbrüder Petrus und Andreas sowie ein goldenes Brustkreuz. Bevor sie gemeinsam in die Patriarchalkirche St. Georg einzogen, entzündeten der Ökumenische Patriarch Bartholomaios und der Papst in der Vorhalle Kerzen. In den Fürbitten wurde mehrfach für den “römischen Papst” und für Patriarch Bartholomaios gebetet.
Papst verurteilt in Nicäa arianische Häresie
Das Christus-Bekenntnis verbindet die Kirchen: Vertreter vieler Konfessionen beten gemeinsam mit dem Papst und dem Ökumenischen Patriarchen am Ort des Konzils
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Der religiöse Krieg des 4. Jahrhunderts und unsere Zeit – Roberto de Mattei
28.11.2025
Vertreter vieler christlicher Kirchen und kirchlicher Gemeinschaften sind am Freitagnachmittag in Iznik zu einem Gebetstreffen zusammengekommen. An dem archäologischen Areal, etwa 130 Kilometer östlich von Istanbul, wo vor 1700 Jahren das Erste Ökumenische Konzil im antiken Nicäa stattfand, bekannten die Kirchenführer gemeinsam ihren Glauben. Auf einer Plattform im Iznik-See hatten sie einen unmittelbaren Blick auf die Überreste der im Jahr 740 durch ein Erdbeben zerstörten antiken Basilika des Heiligen Neofit. Die unter allen Kirchenvertretern herausragende Stellung des Papstes und des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel wurde dadurch unterstrichen, dass Leo XIV. und Bartholomaios I. gemeinsam als Letzte die Plattform betraten und sie nach der Zeremonie als Erste verließen.
Jesuiten-Hochschule sagt Buchpräsentation ab
Die von Jesuiten getragene Hochschule für Philosophie München (HFPH) hat eine Buchpräsentation des katholischen Philosophen und “Tagespost”-Redakteurs Sebastian Ostritsch kurzfristig abgesagt

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Serpentinen: Die Gottesbeweise des Thomas von Aquin nach dem Zeitalter der Aufklärung (Theologische Brocken) : Ostritsch, Sebastian: Amazon.de: Bücher
“Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig”
Von Alexander Folz
Redaktion – Donnerstag, 27. November 2025
Die von Jesuiten getragene Hochschule für Philosophie München (HFPH) hat eine Buchpräsentation des katholischen Philosophen und “Tagespost”-Redakteurs Sebastian Ostritsch kurzfristig abgesagt. Interne Spannungen, massive Vorwürfe gegen den Referenten sowie der Aufruf radikaler Aktivisten hatten die Situation eskalieren lassen.
Eine Reise in Zeiten der Zerrissenheit
Rom bekennt sich zur Ökumene und zum interreligiösen Dialog. Der Papst wird in beidem dicke Bretter bohren müssen
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Kardinal Kasper: Papst Leo XIV. pilgert nach Nizäa als “Zeichen der Einheit des Glaubens” – Vatican News
Dominikaner Monge: Papst sucht “versöhnte Vielfalt” der Kirchen – Vatican News
Papstreise in den Libanon kann Mut zum Bleiben stärken – Vatican News
Jesuit Körner: Viele Muslime sehen Papstbesuch als Ehre – Vatican News
27.11.2025
Wenn ein katholischer Christ – vielleicht wegen einer Eheschließung – in Ägypten koptischer Christ werden will, wird er wiedergetauft. Manche orthodoxen Bischöfe in Griechenland sind da liberaler. Sollte aber ein Katholik auf dem Berg Athos seine Liebe zur Orthodoxie entdecken, bestehen die dortigen Mönche darauf, dass er nochmals ihre Taufe empfängt.
Ein Sieg der Humanität
Die Slowenen kippen ein Gesetz zum assistierten Suizid und zeigen, dass sich der zivilgesellschaftliche Widerstand gegen eine inhumane und phantasielose Politik lohnt
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Erzbischof Burger: Gesellschaft läuft nach christlichem Verständnis “etwas aus dem Ruder”
24.11.2025
In Slowenien hat die Humanität einen Sieg errungen. Am gestrigen Christkönig-Sonntag waren die Slowenen aufgerufen, sich zu einem Gesetz zu äußern, welches das Parlament in Ljubljana im Juli verabschiedet hatte und das todkranken Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf einen assistierten Suizid einräumt, wenn sie ihr Leiden als “unerträglich” empfinden und eine Besserung ihres Zustandes nicht in Sicht ist. 53 Prozent lehnten das Gesetz ab, 47 Prozent stimmten dafür. Die Stimmbeteiligung lag bei 41 Prozent. Damit ist das Gesetz vorerst gekippt. Laut der Verfassung kann das slowenische Parlament jetzt frühestens in einem Jahr erneut über ein Gesetz zur Suizidhilfe abstimmen.
Fürst Albert II. blockiert Liberalisierung der Abtreibungsgesetze
Lebensschutz – Trotz politischer Vorstöße hält das Fürstentum Monaco an seinem religiös geprägten Rechtsrahmen zum Lebensschutz fest
Quelle
Fürst Albert II. blockiert Abtreibungsgesetz in Monaco
Mgr Dominique-Marie David – Diocèse de Monaco
25.11.2025
In einem ausführlichen Interview mit “Monaco-Matin” hat Prinz Albert II. die Weigerung der Regierung, den Gesetzentwurf zur Legalisierung von Abtreibungen im Fürstentum weiterzuverfolgen, bekräftigt. “Ich verstehe, wie sensibel dieses Thema ist und welche Emotionen es hervorrufen kann”, erklärte der Fürst unter Verweis auf “die Stellung, die die katholische Religion in unserem Land einnimmt”.


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