Jesuiten-Hochschule sagt Buchpräsentation ab
Die von Jesuiten getragene Hochschule für Philosophie München (HFPH) hat eine Buchpräsentation des katholischen Philosophen und “Tagespost”-Redakteurs Sebastian Ostritsch kurzfristig abgesagt

Quelle
Serpentinen: Die Gottesbeweise des Thomas von Aquin nach dem Zeitalter der Aufklärung (Theologische Brocken) : Ostritsch, Sebastian: Amazon.de: Bücher
“Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig”
Von Alexander Folz
Redaktion – Donnerstag, 27. November 2025
Die von Jesuiten getragene Hochschule für Philosophie München (HFPH) hat eine Buchpräsentation des katholischen Philosophen und “Tagespost”-Redakteurs Sebastian Ostritsch kurzfristig abgesagt. Interne Spannungen, massive Vorwürfe gegen den Referenten sowie der Aufruf radikaler Aktivisten hatten die Situation eskalieren lassen.
Eine Reise in Zeiten der Zerrissenheit
Rom bekennt sich zur Ökumene und zum interreligiösen Dialog. Der Papst wird in beidem dicke Bretter bohren müssen
Quelle
Kardinal Kasper: Papst Leo XIV. pilgert nach Nizäa als “Zeichen der Einheit des Glaubens” – Vatican News
Dominikaner Monge: Papst sucht “versöhnte Vielfalt” der Kirchen – Vatican News
Papstreise in den Libanon kann Mut zum Bleiben stärken – Vatican News
Jesuit Körner: Viele Muslime sehen Papstbesuch als Ehre – Vatican News
27.11.2025
Wenn ein katholischer Christ – vielleicht wegen einer Eheschließung – in Ägypten koptischer Christ werden will, wird er wiedergetauft. Manche orthodoxen Bischöfe in Griechenland sind da liberaler. Sollte aber ein Katholik auf dem Berg Athos seine Liebe zur Orthodoxie entdecken, bestehen die dortigen Mönche darauf, dass er nochmals ihre Taufe empfängt.
Ein Sieg der Humanität
Die Slowenen kippen ein Gesetz zum assistierten Suizid und zeigen, dass sich der zivilgesellschaftliche Widerstand gegen eine inhumane und phantasielose Politik lohnt
Quelle
Erzbischof Burger: Gesellschaft läuft nach christlichem Verständnis “etwas aus dem Ruder”
24.11.2025
In Slowenien hat die Humanität einen Sieg errungen. Am gestrigen Christkönig-Sonntag waren die Slowenen aufgerufen, sich zu einem Gesetz zu äußern, welches das Parlament in Ljubljana im Juli verabschiedet hatte und das todkranken Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf einen assistierten Suizid einräumt, wenn sie ihr Leiden als “unerträglich” empfinden und eine Besserung ihres Zustandes nicht in Sicht ist. 53 Prozent lehnten das Gesetz ab, 47 Prozent stimmten dafür. Die Stimmbeteiligung lag bei 41 Prozent. Damit ist das Gesetz vorerst gekippt. Laut der Verfassung kann das slowenische Parlament jetzt frühestens in einem Jahr erneut über ein Gesetz zur Suizidhilfe abstimmen.
Fürst Albert II. blockiert Liberalisierung der Abtreibungsgesetze
Lebensschutz – Trotz politischer Vorstöße hält das Fürstentum Monaco an seinem religiös geprägten Rechtsrahmen zum Lebensschutz fest
Quelle
Fürst Albert II. blockiert Abtreibungsgesetz in Monaco
Mgr Dominique-Marie David – Diocèse de Monaco
25.11.2025
In einem ausführlichen Interview mit “Monaco-Matin” hat Prinz Albert II. die Weigerung der Regierung, den Gesetzentwurf zur Legalisierung von Abtreibungen im Fürstentum weiterzuverfolgen, bekräftigt. “Ich verstehe, wie sensibel dieses Thema ist und welche Emotionen es hervorrufen kann”, erklärte der Fürst unter Verweis auf “die Stellung, die die katholische Religion in unserem Land einnimmt”.
Theologe Arnold: Kirche muss Umgang mit AfD überdenken
Statt reiner Verweigerungshaltung brauche es Diskussionsangebote auf Grundlage der christlichen Sozialethik, so der Theologe. Auch die CDU sieht er in der Pflicht
25.11.2025
Meldung
In der Diskussion um den Umgang mit der AfD ruft der Theologe Thomas Arnold die katholische Kirche auf, ihren Umgang mit der AfD zu überdenken. Statt einer reinen Verweigerungshaltung müsse sie zukunftsfähige und versöhnende Diskussionsangebote auf Grundlage der christlichen Sozialethik bieten, schreibt Arnold in einem Beitrag, der in der Dezember-Ausgabe der “Herder”-Korrespondenz erscheint.
Papstbesuch in der Türkei: Vorfreude und Widerstand
Ökumene – Die links-kemalistische, pro-russische Vaterlandspartei will das ökumenische Gebetstreffen in Nicäa verhindern
Quelle
Patriarch Bartholomaios I
24.11.2025
Meldung
Papst Leo XIV. habe seine Einladung nach Istanbul sofort angenommen, sagte der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios, im Gespräch mit der griechischen Zeitung “Kathimerini”. Dass man sich nicht nur im Phanar, sondern auch in Nicäa (heute Iznik) treffen wird, sei “hochsymbolisch”, so das Ehrenoberhaupt der weltweiten Orthodoxie: “Wir werden uns genau an dem Ort treffen, an dem das Erste Ökumenische Konzil einberufen wurde.” Das sei ein Zeichen der brüderlichen Beziehungen wie auch des “unerschütterlichen Engagements für die Vertiefung des theologischen Dialogs”, so Bartholomaios.
Entführung erschüttert Nigeria
Entführung erschüttert Nigeria: Papst Leo XIV. fordert internationale Hilfe – Von über 300 am Wochenende entführten Schülern gelang mehr als 50 die Flucht. Die Behörden warnen vor Banditenkriminalität, die Bischofskonferenz fordert Schutzmaßnahmen
Quelle
Bischof aus Nigeria fordert von westlichen Ländern mehr Einsatz für verfolgte Christen – KIRCHE IN NOT
Nigeria: Hundert katholische Schüler entführt – Vatican News
Fides Dienst Nigeria
Fides Dienst Kamerun
Nigeria: Trumps Vorstoß | Mit offenen Karten – Im Fokus | ARTE
Kamerun – Geografie, Bevölkerung & Wirtschaft
Nicht nur Venedig: Heftige Überschwemmungen in Kamerun – Vatican News
4.11.2025
Papst Leo XIV. hat angesichts der jüngsten Entführungswelle in Nigeria und Kamerun zu dringendem Gebet und internationaler Solidarität aufgerufen. “Mit sehr großer Trauer habe ich die Nachrichten über die Entführung von Priestern, Gläubigen und Schülern in Nigeria und Kamerun erfahren. Ich empfinde großen Schmerz, insbesondere für die vielen entführten Jungen und Mädchen und ihre beängstigten Familien”, erklärte das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag auf dem Petersplatz. Bei einer Begegnung mit Pilgern im Rahmen des Heiligen Jahres rief Leo XIV. eindringlich dazu auf, die Geiseln unverzüglich freizulassen, und appellierte an die zuständigen Behörden, die nötigen und zeitnahen Entscheidungen zu treffen, um deren Befreiung zu gewährleisten.
Quelle

Neueste Kommentare