Papst verurteilt in Nicäa arianische Häresie
Das Christus-Bekenntnis verbindet die Kirchen: Vertreter vieler Konfessionen beten gemeinsam mit dem Papst und dem Ökumenischen Patriarchen am Ort des Konzils
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Der religiöse Krieg des 4. Jahrhunderts und unsere Zeit – Roberto de Mattei
28.11.2025
Vertreter vieler christlicher Kirchen und kirchlicher Gemeinschaften sind am Freitagnachmittag in Iznik zu einem Gebetstreffen zusammengekommen. An dem archäologischen Areal, etwa 130 Kilometer östlich von Istanbul, wo vor 1700 Jahren das Erste Ökumenische Konzil im antiken Nicäa stattfand, bekannten die Kirchenführer gemeinsam ihren Glauben. Auf einer Plattform im Iznik-See hatten sie einen unmittelbaren Blick auf die Überreste der im Jahr 740 durch ein Erdbeben zerstörten antiken Basilika des Heiligen Neofit. Die unter allen Kirchenvertretern herausragende Stellung des Papstes und des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel wurde dadurch unterstrichen, dass Leo XIV. und Bartholomaios I. gemeinsam als Letzte die Plattform betraten und sie nach der Zeremonie als Erste verließen.
Jesuiten-Hochschule sagt Buchpräsentation ab
Die von Jesuiten getragene Hochschule für Philosophie München (HFPH) hat eine Buchpräsentation des katholischen Philosophen und „Tagespost“-Redakteurs Sebastian Ostritsch kurzfristig abgesagt

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Serpentinen: Die Gottesbeweise des Thomas von Aquin nach dem Zeitalter der Aufklärung (Theologische Brocken) : Ostritsch, Sebastian: Amazon.de: Bücher
„Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
Von Alexander Folz
Redaktion – Donnerstag, 27. November 2025
Die von Jesuiten getragene Hochschule für Philosophie München (HFPH) hat eine Buchpräsentation des katholischen Philosophen und „Tagespost“-Redakteurs Sebastian Ostritsch kurzfristig abgesagt. Interne Spannungen, massive Vorwürfe gegen den Referenten sowie der Aufruf radikaler Aktivisten hatten die Situation eskalieren lassen.
Eine Reise in Zeiten der Zerrissenheit
Rom bekennt sich zur Ökumene und zum interreligiösen Dialog. Der Papst wird in beidem dicke Bretter bohren müssen
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Kardinal Kasper: Papst Leo XIV. pilgert nach Nizäa als „Zeichen der Einheit des Glaubens“ – Vatican News
Dominikaner Monge: Papst sucht „versöhnte Vielfalt“ der Kirchen – Vatican News
Papstreise in den Libanon kann Mut zum Bleiben stärken – Vatican News
Jesuit Körner: Viele Muslime sehen Papstbesuch als Ehre – Vatican News
27.11.2025
Wenn ein katholischer Christ – vielleicht wegen einer Eheschließung – in Ägypten koptischer Christ werden will, wird er wiedergetauft. Manche orthodoxen Bischöfe in Griechenland sind da liberaler. Sollte aber ein Katholik auf dem Berg Athos seine Liebe zur Orthodoxie entdecken, bestehen die dortigen Mönche darauf, dass er nochmals ihre Taufe empfängt.
Ein Sieg der Humanität
Die Slowenen kippen ein Gesetz zum assistierten Suizid und zeigen, dass sich der zivilgesellschaftliche Widerstand gegen eine inhumane und phantasielose Politik lohnt
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Erzbischof Burger: Gesellschaft läuft nach christlichem Verständnis „etwas aus dem Ruder“
24.11.2025
In Slowenien hat die Humanität einen Sieg errungen. Am gestrigen Christkönig-Sonntag waren die Slowenen aufgerufen, sich zu einem Gesetz zu äußern, welches das Parlament in Ljubljana im Juli verabschiedet hatte und das todkranken Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf einen assistierten Suizid einräumt, wenn sie ihr Leiden als „unerträglich“ empfinden und eine Besserung ihres Zustandes nicht in Sicht ist. 53 Prozent lehnten das Gesetz ab, 47 Prozent stimmten dafür. Die Stimmbeteiligung lag bei 41 Prozent. Damit ist das Gesetz vorerst gekippt. Laut der Verfassung kann das slowenische Parlament jetzt frühestens in einem Jahr erneut über ein Gesetz zur Suizidhilfe abstimmen.
Fürst Albert II. blockiert Liberalisierung der Abtreibungsgesetze
Lebensschutz – Trotz politischer Vorstöße hält das Fürstentum Monaco an seinem religiös geprägten Rechtsrahmen zum Lebensschutz fest
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Fürst Albert II. blockiert Abtreibungsgesetz in Monaco
Mgr Dominique-Marie David – Diocèse de Monaco
25.11.2025
In einem ausführlichen Interview mit „Monaco-Matin“ hat Prinz Albert II. die Weigerung der Regierung, den Gesetzentwurf zur Legalisierung von Abtreibungen im Fürstentum weiterzuverfolgen, bekräftigt. „Ich verstehe, wie sensibel dieses Thema ist und welche Emotionen es hervorrufen kann“, erklärte der Fürst unter Verweis auf „die Stellung, die die katholische Religion in unserem Land einnimmt“.
Theologe Arnold: Kirche muss Umgang mit AfD überdenken
Statt reiner Verweigerungshaltung brauche es Diskussionsangebote auf Grundlage der christlichen Sozialethik, so der Theologe. Auch die CDU sieht er in der Pflicht
25.11.2025
Meldung
In der Diskussion um den Umgang mit der AfD ruft der Theologe Thomas Arnold die katholische Kirche auf, ihren Umgang mit der AfD zu überdenken. Statt einer reinen Verweigerungshaltung müsse sie zukunftsfähige und versöhnende Diskussionsangebote auf Grundlage der christlichen Sozialethik bieten, schreibt Arnold in einem Beitrag, der in der Dezember-Ausgabe der „Herder“-Korrespondenz erscheint.
Papstbesuch in der Türkei: Vorfreude und Widerstand
Ökumene – Die links-kemalistische, pro-russische Vaterlandspartei will das ökumenische Gebetstreffen in Nicäa verhindern
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Patriarch Bartholomaios I
24.11.2025
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Papst Leo XIV. habe seine Einladung nach Istanbul sofort angenommen, sagte der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios, im Gespräch mit der griechischen Zeitung „Kathimerini“. Dass man sich nicht nur im Phanar, sondern auch in Nicäa (heute Iznik) treffen wird, sei „hochsymbolisch“, so das Ehrenoberhaupt der weltweiten Orthodoxie: „Wir werden uns genau an dem Ort treffen, an dem das Erste Ökumenische Konzil einberufen wurde.“ Das sei ein Zeichen der brüderlichen Beziehungen wie auch des „unerschütterlichen Engagements für die Vertiefung des theologischen Dialogs“, so Bartholomaios.
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