Stichwort: Historischer Briefwechsel von 1965
“Wir gewähren Vergebung und bitten um Vergebung” – so endet der Brief der polnischen Bischöfe aus dem Jahr 1965, der nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil an ihre deutschen Amtskollegen gerichtet wurde. In den vergangenen 60 Jahren gab es verschiedene Stationen der Annäherung. Nun feiern beide Bischofskonferenzen in diesem Jahr den historischen Briefwechsel in Breslau
Quelle
So begann die Annäherung zwischen polnischen und deutschen Bischöfen | Die Tagespost
Historischer Briefwechsel: Deutsche Bischofskonferenz
Versöhnungsbrief polnischer Bischöfe (1965)
Botschaft der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder zur Versöhnung – Wikipedia
Bischof Bertram Meier sieht die Versöhnung mit Polen auf einem guten Weg
Polen: Feiern zu 60 Jahren Briefwechsel – Vatican News
Im Dezember 1970 besuchte der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt Warschau, die Hauptstadt der Volksrepublik Polen. Der Bundeskanzler war nach Warschau gereist, um einen Vertrag zu unterzeichnen, der das Verhältnis zwischen der Bundesrepublik und der Volksrepublik Polen neu regeln sollte. Während dieser politischen Reise stand auch der Besuch des Ehrenmals für die Helden des Warschauer Ghettos auf der Agenda. Mit einer Kranzniederlegung und dem historischen Kniefall veränderte Willy Brandt durch eine Geste die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Die Suche nach dem Puzzleteil
Junge Federn – Junge Menschen sehnen sich nach Gott. Deswegen ist es wichtig, dass sie in ihrem Alltagsleben mit dem Glauben konfrontiert werden. Wie kann das gelingen?
Quelle
Sehnsucht nach Glaubensgemeinschaft! | Die Tagespost
Wir sollten wissen, wer unser Vater ist | Die Tagespost
18.11.2025
Klara Nenninger
Ist der Glaube wirklich alt, verstaubt und gebrechlich – oder ist Gott vielmehr genau das fehlende Puzzleteil, das unsere Generation so dringend sucht und braucht? Diese Frage stelle ich mir oft. Viele junge Menschen sehnen sich nach Orientierung, nach einer Richtung, nach etwas, das ihr Leben trägt. Sie suchen nach Gemeinschaft und nach Sinn. Doch häufig bleibt diese Suche leer, weil die Antworten nicht in Partys, Erfolgen oder Social Media zu finden sind. Immer deutlicher erkenne ich: Gott ist nicht ein Relikt der Vergangenheit, sondern er ist das lebendige Fundament, das unsere Generation braucht, auch wenn sie es oft nicht wahrhaben will.
Zum Tod von Paul Badde: Hau rein, Kapelle!
Nun werden sie doch alle dorthin kommen, wo er sie immer haben wollte
Quelle
Vatican Magazin
Wiederentdecker des Antlitzes Jesu: Paul Badde (1948-2025)
Von Rudolf Gehrig
Manoppello – Samstag, 15. November 2025
Nun werden sie doch alle dorthin kommen, wo er sie immer haben wollte. Einige waren bereits in der Vergangenheit dort. Vielleicht aus Neugier, aus Gutmütigkeit, aus alter Freundschaft – oder einfach nur, weil Paul sie nicht in Ruhe ließ. Er konnte hartnäckig sein bis zur Penetranz, energisch bis zum Steine-Erweichen, emotional bis zum Pathos. Und nun ist er verstorben.
Keine Angst vor Erkenntnis!
Fides et Ratio – Für ehrliche Denker sollte nicht die Suche das Ziel sein, sondern das Finden
Quelle
Jacques und Raissa Maritain
Jacques Maritain – Wikipedia
15.11.2025
Engelbert Recktenwald
Kürzlich stieß ich auf den Satz: “Gäbe es hier absolute und eindeutige Erkenntnisse, dann würde das unsere Freiheit beschneiden.” Er stammt von einem Philosophieprofessor, der ein Buch über Gotteserkenntnis rezensierte. Tatsächlich: Die eindeutige Erkenntnis einer Wahrheit, z.B. der Existenz Gottes, nimmt uns die Freiheit, in den entgegengesetzten Irrtum zu fallen. Welche Tragik!
Kolping will kein Magnet sein
Der Verband baut bewusst Distanz zu AfD-Sympathisanten in seinen Reihen auf. Statt zu integrieren, stößt er ab. Der Stabilität der Gesellschaft dient er so nicht

Quelle
Kolping: Keine “Stasi-Methoden” gegen AfD-Mitglieder | Die Tagespost
13.11.2025
Gut funktionierende Verbände sind wie Magneten: Sie ziehen an, sie stoßen nicht ab. Das müsste bei seiner langen Geschichte gerade der Kolpingverband wissen. Was an dessen neuester Stellungnahme besonders verstört, das ist zweierlei: Einmal wird im Grunde Selbstverständliches verkündet, nämlich dass jemand aus dem Verband ausgeschlossen wird, wenn er den Wertevorstellungen und Grundsätzen von Kolping widerspricht. Das wird aber einseitig nur auf AfD-Mitglieder bezogen.
Sexuelle Vielfalt: Lügen im Namen Jesu *UPDATE
“Sexuelle Vielfalt” an katholischen Schulen? Es ist Zeit für die Bischöfe, Farbe zu bekennen. Bischof Oster hat den Anfang gemacht

Quelle
Bischof Oster distanziert sich von DBK-Papier zur Vielfalt sexueller Identitäten | Die Tagespost
*DBK-Schulpapier: Köln und Regensburg stellen sich hinter Oster | Die Tagespost
12.11.2025
“Wenn auch auf dem Umschlag der Broschüre steht: ‘Die deutschen Bischöfe‘, dann spricht der Text trotzdem nicht in meinem Namen.” Mit diesen Worten distanzierte sich der Passauer Bischof Stefan Oster vom Papier der bischöflichen Schulkommission zur “Anerkennung der Vielfalt sexueller Identitäten” an katholischen Schulen.
Missbrauchsgutachten lassen tiefer blicken als die MHG-Studie
Augsburg und Trier: Diese Missbrauchsgutachten lassen tiefer blicken als die MHG-Studie – Zwei Missbrauchsstudien aus Augsburg und Trier leuchten Bischöfen und Laien vor der Sitzung des Synodalen Ausschusses heim. Und sie zeigen: Das Kölner Gutachten hat sich bewährt

Quelle
Missbrauch Minderjähriger (389)
14.11.2025
Ist zum Thema Missbrauchsaufarbeitung inzwischen alles gesagt? Zwei wegweisende Gutachten leuchten Bischöfen und Laien vor der Sitzung des Synodalen Ausschusses in Fulda heim. Die Bistumsleitungen von Augsburg und Trier haben bei aller methodischen Verschiedenheit – in Trier waren Historiker am Werk, in Augsburg eine interdisziplinäre Kommission – Schnittmengen, die tiefere Einblicke geben als die MHG-Studie.


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