Summorum Pontificum

“Wir sind nicht bedeutender als unsere Väter”

In Le Barroux, nahe Avignon, kann sich die Benediktiner-Gemeinschaft, die Dom Gérard Calvet im Zeichen der strengen Beachtung der Regel der Liebe und der liturgischen Tradition der Kirche gegründet hat, seit vierzig Jahren einer grossen Blüte erfreuen

Quelle
Le Barroux
Kardinal Müller: – “Wir beten, dass Sie ein guter Mönch und Priester werden nach dem Herzen Jesu”
KathTube: Kard. Müller weiht Jean de Franclieu OSB in Benediktinerabtei Sainte-Madelaine von Le Barroux zum Priester – Messe im ausserordentlichen Ritus

Von Giovanni Ricciardi

Von den Fenstern des Klosters Le Barroux aus betrachtet, mutet der Himmel der Provence an wie eine gigantische hellblaue Fahne, die im Wind weht. Der Mistral setzt ihr mitunter gewaltig zu: an manchen Wintertagen kann die Windstärke in den Bergen stolze 300Stundenkilometer erreichen. Den Olivenbäumen und den Weinstöcken scheint das nichts auszumachen; die Vegetation besteht grösstenteils aus Zypressen und anderen niedrig wachsenden mediterranen Pflanzen. Gegen den Himmel zeichnet sich das dunkle Bergmassiv des Mont Ventoux ab. Hier wagte Francesco Petrarca am Karfreitag des Jahres 1336 mit seinem Bruder Gherardo seine abenteuerliche Berg-Besteigung. Dem Augustiner-Freund Dionigi aus Borgo San Sepolcro, der ihn zum Lesen der Bekenntnisse inspiriert hatte, schilderte er den berühmten “Aufstieg” später in einem Brief. Kurz vor Erreichen des Gipfels rief der Dichter seinem Bruder Gherardo die Passage des 10. Buches in Erinnerung, in der Augustinus schreibt: “Und es gehen die Menschen, zu bestaunen die Gipfel der Berge und die ungeheuren Fluten des Meeres, die weit dahinfliessenden Ströme und die Kreisbahnen der Gestirne, und haben nicht Acht ihrer selbst.”

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“Wir sind keine Nostalgiker” *UPDATE

Interview mit P. Martin Ramm: “Wir sind keine Nostalgiker” – Erschienen in der Tagespost am 17.04.2019 | bearbeitet von Regina Einig

Quelle
Summorum pontificum (45)
*Kardinal Sarah: “Benedikt XVI. wird in Erinnerung bleiben als Papst des liturgischen Friedens”

Herr Pater Ramm, Sie sind Bischofsvikar für den überlieferten Ritus im Bistum Chur und leiten eine Personalpfarrei. Worin sehen Sie Ihre Hauptaufgabe?

Als Priester und Pfarrer bin ich in erster Linie Seelsorger. Wir feiern die heilige Messe, spenden die Sakramente, halten Katechesen für alle Altersgruppen, besuchen die Kranken, betreuen die Familien und organisieren ein vielfältiges religiöses Angebot für alle Altersgruppen. Zunächst sprechen wir diejenigen an, die in der ausserordentlichen Form des Römischen Ritus eine geistliche Heimat gefunden haben, und wenden uns darüber hinaus an alle, die irgendwie auf der Suche sind. Das geht bis hin zur monatlichen Strassenmission in der Zürcher Bahnhofstrasse. Ich mache die Erfahrung, dass unsere Gläubigen gut wissen, was ein Priester ist, und uns deshalb auf intensive Weise in Anspruch nehmen, und dass auch Aussenstehende recht schnell geneigt sind, Vertrauen zu fassen.

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Hannibal Ante Portas *UPDATE

Hannibal Ante Portas – Heute vor 50 Jahren wurde das neue Missale Romanum eingeführt – Dirk Weisbrod über Annibale Bugnini, den Mann, der die Liturgiereform Pauls VI. vorantrieb

Quelle
*Summorum Pontificum, Summorum Pontificum, Summorum Pontificum!!!
Der verwüstete Weinberg

Von Dirk Weisbrod / Vatican Magazin, 3. April 2019

“Ich bin überzeugt, dass die Kirchenkrise, die wir heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht, die mitunter sogar so konzipiert wird, etsi Deus non daretur: Dass es gar nicht mehr darauf ankommt, ob es Gott gibt und ob er uns anredet oder erhört.”

Diese Worte stammen nicht von einem Piusbruder, sondern von Papst Benedikt XVI. oder besser von Kardinal Joseph Ratzinger. Sie stehen am Ende seiner Autobiographie “Aus meinem Leben”, die er schon in den 1990er Jahren verfasst hat.

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Motu proprio Summorum Pontificum **UPDATE

Tagung und Internationale Wallfahrt nach Rom zum 10. Jahrestag des ‘Motu Proprio Summorum Pontificum’

14. – 17. September 2017 – „Summorum Pontificum: Eine neue Blütezeit für die Kirche”

Detailliertes Programm der Tagung – „Summorum Pontificum: Eine neue Blütezeit für die Kirche”
Apostolisches Schreiben von Papst Benedikt XVI. – Als ‘Motu proprio’ erlassen
‘Summorum pontificum’ über den Gebrauch der Römischen Liturgie in der Gestalt vor der Reform von 1970
YouTube  – Towards to St. Peter’s
‘Summorum pontificum’ – kathpedia
*Ehemaliger Kardinal von Bologna verstorben
**Summorum Pontificum (47)

I – Programm

Donnerstag, 14. September 2017

9.00-18.00 Uhr Fünfte Tagung Summorum Pontificum zum Thema: „Eine neue Blütezeit für die Kirche“ (siehe II – Detailliertes Programm der Tagung.

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Gründer des “Institut du Bon Pasteur” verstorben

Pater Paul Aulagnier, Gründer des “Institut du Bon Pasteur”, verstorben

Quelle
Institut du ‘Bon Pasteur’

Von Hans Jakob Bürger

Paris, 7. Mai 2021 (CNA Deutsch)

Im Alter von fast 78 Jahren ist Pater Paul Aulagnier am 6. Mai 2021 gestorben. Am 8. September 2006 gründete er in Bordeaux zusammen mit anderen Priestern das “Institut des Guten Hirten” (Institut du Bon Pasteur – IBP), eine Gesellschaft des apostolischen Lebens und Priestervereinigung, die heute mit ihren etwa 50 Priestern und zahlreichen Seminaristen in vielen Ländern vertreten ist. Auch eine Schwesterngemeinschaft gehört zum Institut.

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Pater Martin Ramm über die Logik der Liebe

Pater Martin Ramm – kathpedia

‘Summorum Pontificum’ (45)

“Wie ein Museum”

“Wie ein Museum”: Totenstille im Petersdom nach Verbot heiliger Messen durch Vatikan

Quelle
Petersdom
Katakomben in Rom

Von AC Wimmer

Vatikan, 22. März 2021 (CNA Deutsch)

Am heutigen Montag ist das umstrittene Verbot heiliger Messen im Petersdom in Kraft getreten. An den 45 Altären und in den 11 Kapellen der wohl bekanntesten Kirche des Katholizismus, im Herzen des Vatikans, wurde bislang von vielen Priestern täglich die heilige Messe gefeiert; manchmal alleine, manchmal mit einer grösseren Zahl Gläubiger. Vor allem Mitarbeiter des Vatikans begannen so oft den Tag, bevor sie ihre Arbeit aufnehmen. Dies ist nun verboten worden – durch einen Zettel, der am 12. März an die Sakristeitür des Petersdoms geheftet worden war.

 

Die Nachricht von diesem Vorgang hielten viele erst einmal für einen schlechten Witz oder  “Fake News“, zumal die Entscheidung jede Menge Fragen aufwirft.

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