Soziale Kommunikation

Der gläserne Patient

„Ich habe nichts zu verbergen“

Die Tagespost, 22. Januar 2014, von Stefan Rehder

„Wenn es irgendetwas gibt, was man nicht über Sie wissen sollte, dann sollten Sie es vielleicht gar nicht erst tun“, pflegt Google-Manager Eric Schmidt denen zu entgegnen, die fürchten, sie würden angesichts der Datensammelwut von Staat und Unternehmen immer gläserner. „Ich habe nichts zu verbergen“, pflegen manche von ihrer Rechtschaffenheit Überzeugte denen zu entgegnen, die fürchten, die Datenspionage der Geheimdienste sei nicht nur dem Kampf gegen den Terrorismus geschuldet.

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Am Nil keine Experimente

„Stellvertretend für die ganze arabische Welt“

Oliver MaksanDie Tagespost, 17. Januar 2014, von Oliver Maksan

War das jetzt die donnernde Zustimmung zum neuen Ägypten nach Mursi, die sich Armeechef al-Sisi erbeten hat? Magere 37 Prozent der Ägypter haben sich in dieser Woche inoffiziellen Ergebnissen zufolge am Verfassungsreferendum beteiligt. Gewiss, das ist mehr als beim Referendum während der Herrschaft der Muslimbrüder. Zudem ist die Zustimmung sowjetisch. Von 97 Prozent ist die Rede. Doch selbst das konzertierte Trommelfeuer von Medien und Politik, mit Ja zu stimmen, konnte keine höhere Wahlbeteiligung mobilisieren. Es lässt sich einfach nicht verbergen, dass es in Ägypten drei Gruppen gibt, mit denen zusammen kein Staat zu machen ist. Sie stehen stellvertretend für die ganze arabische Welt.

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Brief an Papst Franziskus

Kranker junger Priester schrieb vor seinem Tod an Papst Franziskus

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KathTube: Lied Regina Caeli und Foto der Statue der Muttergottes ´Maria Schnee´ in Ponticelli, Neapel

Vikar De Michino (31): „Heiliger Vater, ich möchte Ihnen sagen, dass ich all dies dem Herrn zum Wohl seiner Kirche aufopfere und besonders für Sie, damit der Herr Sie immer segnen möge und Sie in diesem Amt des Dienstes und der Liebe immer begleite“

Napolis, kath.net/pl, 16. Januar 2014

„Heiliger Vater, ich möchte Ihnen einfach sagen, dass ich all dies dem Herrn zum Wohl seiner Kirche aufopfere und besonders für Sie, damit der Herr Sie immer segnen möge und Sie in diesem Amt des Dienstes und der Liebe immer begleite.“

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Communiqué Bistum Chur

Weihbischof Eleganti entlastet. Martin Rohrer neuer Regens

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14. Januar 2014

Per 1. Juli 2014 wird der Weihbischof des Bistums Chur, Mons. Marian Eleganti, seine Verantwortung als Regens des Priesterseminars St. Luzi in Chur abgeben. Er hatte die Übernahme dieses Amtes von Anfang an als befristete Aufgabe betrachtet. Deshalb und aufgrund einer sich stets vergrössernden Anzahl von Verantwortungsbereichen hat er schon vor einiger Zeit Bischof Vitus Huonder um Entlastung gebeten.

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Alte Menschen respektieren

Papst Franziskus

„Ältere sollten in unseren Familien nie wie ‚Ausgestossene‘ behandelt werden. Alte Menschen sind ein Schatz für die Gesellschaft.“ Das schreibt Franziskus in einer Twitter-Botschaft an diesem Samstag.

Über elf Millionen User verfolgen den Papst unter @pontifex auf Twitter. Franziskus verfasst die Kurzmitteilungen in mehreren Sprachen.

rv 11.01.2014 pr

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Ein schönes, klares 2014

„In bewegten Gewässern tut klare Sicht not“

Guido Horst Die Tagespost, 03.01.2014, von Guido Horst

Nach dem für kirchliche Verhältnisse turbulenten Jahr 2013 – mancher sprach im Zusammenhang mit dem Papstrücktritt und dem Wirbelwind Franziskus von einer „Achterbahnfahrt“ – kann man den Gläubigen für 2014 eigentlich nur eine gute Portion Klarheit wünschen. Gerade in bewegten Gewässern tut klare Sicht not.

In Deutschland haben die Vorgänge im Bistum Limburg viele erschüttert. Das nun beginnende Jahr sollte dort einen Neuanfang und geklärte Verhältnisse bringen. Auch die Hoffnungen, die viele auf den Lateinamerikaner auf dem Petrusstuhl setzen, sind mitunter von eigenen Erwartungen und Wünschen geprägt, die kein Papst erfüllen kann. Das muss Franziskus immer wieder selbst erfahren.

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Aller Anfang ist göttlich

Keineswegs ist göttlich, was wir Menschen so alles anfangen

SchöpfungDoch unsere Anfänge sind nur relativ, bestenfalls in einem analogen Sinn „Anfang“. In allen unseren Anfängen steckt das Vergängliche, die Ahnung, dass das heute wichtig Scheinende bald in die Bedeutungslosigkeit zurücksinkt, aus der es aufstieg. Grund genug, sich aller Dinge Anfang zuzuwenden.

Die Tagespost, 03. Januar 2014, von Stephan Baier

Der Terminkalender von 2013 ist weggeräumt. Das alte Jahr ist unwiderruflich Geschichte: unwiederbringlich vergangen, aber auch unaufhebbar geschehen. Nichts können wir an dem, was geschah – und darum nun Geschichte ist – noch ändern.

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