Ukrainischer Bischof: „Es gibt so unglaublich viel Leid“
Der Bischof der römisch-katholischen Diözese Mukatschewo, Mykola Petro Luchok, hat bei einem Besuch in Budapest die Auswirkungen des anhaltenden russischen Angriffskriegs auf die ukrainische Zivilbevölkerung beschrieben. Die Präsenz des Krieges bestimme den Alltag der Menschen von morgens bis abends durch den Verlust von Familienangehörigen, Einberufungsbefehle sowie fortwährende Luftangriffe
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Der 52-jährige Dominikaner schilderte die ständige Ungewissheit, die auch Reisen innerhalb des Landes, etwa in die Hauptstadt Kyiv, begleite. Diese Situation erfordere eine Konzentration auf die Bewältigung des jeweiligen Tages und das unmittelbare gesellschaftliche Engagement. Für viele Menschen im Land seien die kirchlichen Gemeinschaftserfahrungen und das gemeinsame Gebet zu einer zentralen Stütze geworden, um den psychischen Belastungen des Krieges zu begegnen.

kap – mg, 2. Oktober 2026
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