Papst: „Das mediale Ökosystem ist bedroht“
Papst Franziskus ist bestürzt über den Qualitätsverfall in Radio und Fernsehen
Das „mediale Ökosystem“, so Franziskus mit einem Zitat seines Vorgängers Benedikt XVI., werde heute oft durch eine Art „Umweltverschmutzung“ in Mitleidenschaft gezogen.
Das sagte der Papst bei einer Audienz für katholische Lokalsender. Gerade große Sender setzten im Umgang mit wichtigen Themen oft auf Knalleffekte, ohne Respekt für Personen und Werte aufzubringen.
Papst Tweet
Zusammen bleiben als grösste Herausforderung
Quelle
Papst Tweet: Offiziell
„Das ist die Herausforderung für christliche Paare: zusammen bleiben, sich für immer lieben können und zwar so, dass die Liebe wächst.“
Das schreibt Papst Franziskus in seinem Tages-Tweet auf Twitter an diesem Samstag. Vor wenigen Tagen hatte Franziskus der italienischen Tageszeitung „Corriere della sera“ im Interview gesagt, dass sich die Kirche im Bereich der Familie noch mehr engagieren müsse. Wörtlich sagte er, dass die Familie „eine sehr ernsthafte Krise“ durchmache. Es gäbe viele getrennte Familien, deren Projekt eines gemeinsamen Lebens gescheitert
Pressesprecher und Journalisten – ein ewiger Kampf?
Bei manchen klappt es gut, bei anderen sehr gut und gelegentlich hakt es auch mal
Museum für Kommunikation
Einsicht in die Notwendigkeit zu professioneller Pressearbeit hat sich inzwischen in Diözesen und kirchlichen Verbänden durchgesetzt. Bei manchen klappt es gut, bei anderen sehr gut und gelegentlich hakt es auch mal. Ein Essay von Peter Winnemöller
Berlin, kath.net, 21. Februar 2014
Den ganzen Tag Fragen zu beantworten, ist sicher kein Vergnügen. Wer in einer Pressestelle arbeitet, hat sich das jedoch zum Beruf gemacht.
Benedikt XVI. schreibt Hans Küng
Einzige Aufgabe, Franziskus mit meinem Gebet zu unterstützen
„Ich bin dankbar, mit Papst Franziskus durch eine grosse Übereinstimmung der Sichtweisen und eine herzliche Freundschaft verbunden zu sein.“
Rom, kath.net/KNA, 10. Februar 2014
Benedikt XVI. hat dem Tübinger Theologen und Papstkritiker Hans Küng geschrieben. In dem Brief bringe der emeritierte Papst seine Unterstützung für Franziskus zum Ausdruck, berichtet Küng im Interview der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“ (Montag). „Diese Entscheidung, den Papst zu unterstützen, überzeugt mich“, so der 85-Jährige, dem der Vatikan 1979 die kirchliche Lehrerlaubnis entzog.
Die überreizte Gesellschaft
E-Mails im Büro, Werbung in der U-Bahn und zuhause das Smartphone
Die Tagespost, 27.01.2014, von Burkhardt Gorissen
E-Mails im Büro, Werbung in der U-Bahn und zuhause lässt einen das Smartphone nicht in Frieden: Das Leben im digitalen Zeitalter bietet nicht nur Erleichterungen, sondern auch Stressfaktoren. Für Katholiken kein Grund zur Verzweiflung. Wer sich an Jesus orientiert, kann zum Avantgardisten der Stille werden.
Täglich prasselt eine Flut an Reizen auf uns ein. Im Beruf, im Alltag, im Privatleben. Rund um die Uhr werden wir mit Informationen und Eindrücken vollgedröhnt. Internet, Radio, Fernsehen, Smartphones – um nur die Speerspitzen der bisherigen technologischen Entwicklung zu nennen. Was soll man dagegen tun?
Amerika/Venezuela
Erzbischof von Caracas bedauert Schliessung von Zeitungen
Quelle
„Wir dürfen nicht in die Finsternis der Informationslosigkeit geraten“
Caracas, Fides, 24. Januar 2014
Der Erzbischof von Caracas, Kardinal Jorge Urosa Savino, fordert von der Regierung Massnahmen zur Förderung der Presse, nachdem es zu einem Mangel des für den Druck von Tageszeitungen notwendigen Papiers gekommen ist. In diesem Zusammenhang erinnert er daran, dass die Verfassung das Recht auf Information garantiert. Medien seien „äussert wichtig“ für eine freie und demokratische Gesellschaft.
Botschaft von Papst Franziskus
Zum 48.Welttag der sozialen Kommunikationsmittel
Quelle
Kommunikation im Dienst einer authentischen Kultur der Begegnung
Sonntag, 1. Juni 2014
Liebe Brüder und Schwestern,
wir leben heute in einer Welt, die immer „kleiner“ wird und in der es folglich leicht sein müsste, dass die Menschen einander zum Nächsten werden. Die Entwicklung des Transportwesens und der Kommunikationstechnologie bringen uns einander näher und in eine immer engere Verbindung; die Globalisierung macht uns voneinander abhängig. Jedoch gibt es weiterhin – bisweilen ausgeprägte – Spaltungen innerhalb der Menschheitsfamilie.



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