Soziale Kommunikation

Kirche muss professionell auftreten

Timothy Kardinal Dolan

Timothy Kardinal DolanQuelle

Die Kirche müsse in der Öffentlichkeit professionell auftreten. Sie solle nie Angst vor der Wahrheit haben. Wie man etwas sage, sei im Medienzeitalter ebenso wichtig wie was man sage, sagte der Erzbischof von New York.

Rom, kath.net/jg, 02. Mai 2014

„Die Tage sind lang vorbei, als alte, dicke, glatzköpfige Bischöfe wie ich die besten Sprecher für die Kirche waren. Sie braucht jetzt ausgebildete und kompetente Laien, die sie repräsentiere“, sagte Timothy Kardinal Dolan, der Erzbischof von New York nicht ohne Selbstironie bei einer Konferenz über das öffentliche Auftreten der Kirche an der Päpstlichen Universität vom Heiligen Kreuz in Rom.

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Die Gewalt der Transparenz

Überall ertönen die Rufe nach Durchsichtigkeit und Offenheit

George OrwellDoch die politische Salonvokabel gehört auf den Prüfstand.

Die Tagespost, 02. Mai 2014, Von Björn Hayer

Gläsern soll die neue Welt sein, ein Paradies, wo jeder mit jedem vernetzt sein kann. Im Internet scheint der Traum von der offenen Menschheitsfamilie lebbar. Wo Skeptiker einst noch den Schutz der Privatsphäre beschworen, werden heutzutage fleissig Profile gepflegt. Mit allerhand persönlichem Fundus nährt der Homo Cyber das grosse Google. Der moderne Online-Mensch ist eben transparent und – wie man ihm vermittelt – damit der Vorzeigedemokrat der Zukunft. Bis zuletzt kam dabei auch keine Partei mehr umhin, sich das Primat der umfassenden Transparenz nicht in irgendeiner Form auf die Fahnen zu schreiben. Die Apologeten der Demokratie 2.0 predigten euphorisch: Transparenz sei ein Bürgerrecht.

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„Wir haben noch nicht alles gesehen“

Kirchlicher Medienkurs an der Päpstlichen Heilig-Kreuz-Universität in Rom

„Evangelii Gaudium“: Apostolisches Schreiben Papst Franziskus

„Wir haben noch nicht alles gesehen, was die Kommunikation von Papst Franziskus betrifft.“

Das sagte Vatikansprecher Federico Lombardi am Mittwoch zu den Teilnehmern an einem kirchlichen Medienkurs an der Päpstlichen Heilig-Kreuz-Universität in Rom. Bei den bevorstehenden Reisen des Papstes ins Heilige Land und nach Südkorea „werden wir viellleicht neue Formen in der Kommunikation der Botschaft erleben“, kündigte Lombardi an, ohne allerdings den etwa 300 kirchlichen Medienmachern aus aller Welt Details zu verrraten.

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Die Tagespost ein katholisches „Must“ (Red.)

Editorial: Ein Blick in das Tagespost-Archiv

Zeitungen Sekundenzeiger der Geschichte

Die Tagespost, 25.04.2014

Zeitungen sind die Sekundenzeiger der Geschichte, heisst es. Schnell und aktuell begleiten sie Weltgeschehen. Berichten, kommentieren und analysieren. Dass eine katholische Zeitung dabei besonderes Augenmerk auf die kirchlichen Ereignisse legt, versteht sich von selbst. Kein anderes deutschsprachiges Printmedium hat so breit über das grosse Pontifikat Johannes Pauls II. berichtet wie diese Zeitung. Berichte, Analysen, Kommentare Essays und Dokumentationen füllen Bände.

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Radio Vatikan: Live bei uns

Übertragungen zur Karwoche und Osterzeit

Radio Vatikan überträgt alle wichtigen Gottesdienste und Gebetsmomente mit Papst Franziskus in den Kartagen und Osterzeit.

Am Palmsonntag, dem 13 April, segnet Papst Franziskus in Rom Palmzweige und führt anschliessend die Prozession an, die mit der Heiligen Messe auf dem Petersplatz abschliesst. Wir übertragen live und mit deutschem Kommentar ab 9.30 Uhr.

Am Gründonnerstag, dem 17. April, feiert der Papst die Chrisam-Messe im Petersdom, die ab 9.30 Uhr übertragen wird.

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Immer Prügel für die Kirche

 In den Medien hat die Kirche einen schweren Stand

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Die Annahme, dass die katholische Kirche bei deutschen Journalisten besonders schlecht wegkommt und vielfach unfair behandelt wird, trifft zu – Schuld daran sind nicht immer nur die Medien.

Die Tagespost, 02.04.2014, von Klaus Kelle

Warum wird eigentlich über die katholische Kirche meistens negativ berichtet, während die Frohe Botschaft Jesu keinen Raum findet?

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Papst warnt vor Desinformation durch Medien

Desinformation, Verleumdung und Rufmord seien ihre „drei grössten Sünden“

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Vatikanstadt, kath.net/KNA, 23. März 2014

Papst Franziskus hat vor Werteverfall und Qualitätsverlust in den Medien gewarnt. Desinformation, Verleumdung und Rufmord seien ihre „drei grössten Sünden“, sagte er am Samstag im Vatikan vor katholischen Medienvertretern aus Italien. Die grösste Gefahr gehe hierbei von der Desinformation aus.

Verleumdung und Rufmord seien zwar „Todsünden“, so Franziskus. Grundsätzlich könnten sie jedoch von Mediennutzern als unsachgemässe Information erkannt werden. Desinformation heisse hingegen, nur die halbe Wahrheit zu sagen.

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