Soziale Kommunikation

Freunde von Radio Vatikan

Die Freunde von Vatikan, ein gemeinnütziger Verein

Quelle

Unser Ziel ist es, die Arbeit von Radio Vatikan zu unterstützen.

Werden Sie Mitglied

Neue Mitglieder, die uns und die Arbeit der Redaktion(en) unterstützen möchten, sind jederzeit gerne willkommen. Zur Aufnahme in den Verein (Jahresbeitrag mind. 15 €) genügt eine eMail.

Erschüttertes Vertrauen in Nepal

Das Beben nach dem Beben erschütterte ein weiteres Mal Nepal

60 Millionen Euro haben Deutsche bereits für das Erdbeben geplagte Land Nepal gespendet. Das teilte das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen am Freitag in Berlin mit. Der Caritasverband steht auf der DZI-Liste mit 6,5 Millionen an zweiter Stelle. Besonders in der ersten Woche nach dem Beben vom 25. April war die Spendenbereitschaft der Menschen gross.

Drei Wochen nach dem grossen Beben ist Dieter Rachbauer noch vor Ort. Er war seit Beginn der Katastrophe in Katmandu und koordinierte seit dem ersten Tag mit zwei Kollegen für Caritas International die Hilfsmassnahmen. Auch als die Erde erneut und überraschend mit einer immensen Wucht nachgab, war er vor Ort. Er befand sich gerade erst in einer Besprechung mit nepalesischen Kollegen, um weiter zu planen, wie man am besten den Menschen, die alles verloren haben, helfen könne.

Weiterlesen →

Deutungshoheit verloren

Der Journalist hat seine Deutungshoheit verloren

MiteinanderFür die mehr als 700 000 Mitarbeiter der katholischen Kirche gilt künftig ein geändertes Arbeitsrecht. Davon sind rund 590 00o in Einrichtungen und Diensten der Caritas tätig.

Ockenfels lud zur Debatte – Annäherungen an die Wahrheit in einer unübersichtlicher gewordenen Medienlandschaft.

Von Christoph Konopka

Die Tagespost, 06. Mai 2015

Was ist Wahrheit?“ Die Frage des Pilatus stand Pate für eine Diskussion über Wahrheit und Lüge in den Massenmedien, als das Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg zum traditionellen 1. Mai-Kolloquium nach Bonn geladen hatte. Mit dem Titel „Unwort Lügenpresse – Wie vertrauenswürdig sind die Massenmedien?“ lieferte der Gastgeber, Dominikanerpater und Professor Wolfgang Ockenfels, den Teilnehmern das Stichwort.

Weiterlesen →

„APO von christlich-rechts?“

„APO von christlich-rechts?” – Der Rundfunkrat hat gesprochen

Quelle

Zur Sendung “APO von christlich-rechts?” auf Bayern 2 hat der Rundfunkrat eine Bewertung abgegeben. Ob die Konsequenzen hat, bleibt wohl – gelinde gesagt – fraglich.

Zur Sendung „APO von christlich-rechts“ der BR-Redakteurin Veronika Wawatschek habe ich bereits zwei mal (hier und hier ) berichtet. Nach nunmehr mehr als einem Monat habe ich am 23.04.2015 noch mal wegen eines Sachstandes nachgebohrt … und siehe da, gestern erreichte mich, mit Datum vom Vortag, 27. April 2015, eine Antwort des Vorsitzenden des Rundfunkrats, Dr. Lorenz Wolf.

Darin wird von ihm festgestellt, dass der Rundfunkrat nicht erkennen könne, „dass der Beitrag ‚APO von christlich-rechts‘ gesetzlichen Vorgaben oder Programmgrundsätzen zuwiderläuft.“ Allerdings habe der Ausschuss „handwerkliche Mängel festgestellt, die ausdrücklich zu bedauern sind.“ Es wird ausgeführt, dass für „kritikwürdig“ gehalten wird, dass „die Autorin in ihrem Feature meist unmittelbar Wertungen der Ansichten vornimmt, über die sie berichten will. Eine klare Trennung, was recherchierte Fakten sind und was eigene, kritische Einordnung ist, fehlt an mehreren Stellen.“

Weiterlesen →

Kardinal Tucci gestorben

Kardinal Tucci war unter Johannes Paul II. auch päpstlicher Reisemarschall

Quelle

Er schrieb auch an der Geschichte von Radio Vatikan mit: Der italienische Kardinal Roberto Tucci, langjähriger Generaldirektor des Papstsenders und früherer päpstlicher Reisemarschall, ist am Dienstagabend in Rom verstorben – nur wenige Tage vor seinem 94. Geburtstag, den Tucci am Sonntag begangen hätte. Mit dem Tod des italienischen Jesuiten zählt das Kardinalskollegium noch insgesamt 224 Kardinäle, darunter sind jetzt noch drei Jesuiten und insgesamt 122 Kardinäle, die in einem Konklave wahlberechtigt sind.

Am 19. April 1921 als Sohn eines italienischen katholischen Vaters und einer anglikanischen Mutter in Neapel geboren, trat Tucci schon mit 15 Jahren in den Jesuitenorden ein und wurde 1950 zum Priester geweiht. Von 1959 bis 1973 war er Direktor der angesehenen Jesuitenzeitschrift „Civiltà Cattolica“, der er ein stärker internationales Profil gab. Am Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) nahm Tucci als Experte teil. Dabei wirkte er besonders an den Dokumenten über katholische Laien und die Kirche in der Welt von heute mit.

Weiterlesen →

„Die Welt darf nicht wegschauen“

Ostern mit Papst Franziskus in Rom stand ganz im Zeichen der verfolgten Christen

Von Guido Horst

Rom, Die Tagespost,  07. April 2015

Die Welt leidet. Der Anschlag auf eine Schule in Kenia und die grausame Ermordung von mindestens 147 Schülern hat seine Schatten auf das Osterfest geworfen. Zumindest in Rom, wo das Gedenken an die Hinrichtung und die Auferstehung Jesu Christi mit dem nächtlichen Kreuzweg im Kolosseum beginnt und mit der Ostermesse auf dem Petersplatz endet. Im Kolosseum haben die Christen der frühen Kirche während der Verfolgungswellen im Römischen Reich ihr Blut gelassen. Und auch der Petersdom geht auf ein Martyrium zurück – das des heiligen Petrus, der im Circus des Nero seinen Glauben bezeugte und mit seinem Grab das Fundament der Petersbasilika legte.

Weiterlesen →

Das Sterben der Anderen

„Leben und sterben lassen“ (Live and Let Die): Der Titel dieses James Bond-Films mit Roger Moore bringt die Mentalität unserer Zeit auf den Punkt

Von Stephan Baier

Die Tagespost, 07. April 2015

„Leben und sterben lassen“ (Live and Let Die): Der Titel dieses James Bond-Films mit Roger Moore bringt die Mentalität unserer Zeit auf den Punkt. Die individualistische Gier nach Leben und stetig gesteigerter Lebensqualität steht in einem skurrilen Kontrast zu der Gleichgültigkeit, mit der wir dem Sterben der Anderen zusehen. Das eigene Leben muss ausgekostet, ausgepresst und verlängert werden, als gäbe es kein ewiges; das Sterben der Anderen wird in weite Ferne gerückt: in die Anonymität von Fernsehen und Internet, Krankenhaus und Palliativstation, Schlagzeile und Statistik. Wir könnten das als allzu menschlich abtun – steckt uns doch die Angst vor dem Tod seit jeher in den Knochen. Ist es ein Wunder, dass wir die Unfalltoten, die Opfer von technischem und menschlichem Versagen rasch vergessen, wenn eine Katastrophennachricht die andere jagt? Ist es erstaunlich, dass wir beim Morden und Sterben in fernen Ländern lieber nicht so genau hinsehen, weil wir den ständigen Karfreitag des menschengemachten Leids nicht mit unserem Lifestyle synchronisieren können?

Weiterlesen →

Kategorien

Vatikan.va

Archiv

Empfehlung