Irak – “Babylon Brigaden”
Dem Iran nahestehende “Babylon Brigaden” im Kreuzfeuer der christlichen Kritk – Patriarch Sako ruft irakische Zentralregierung auf, Sicherheit der Christen zu gewährleisten
Quelle Agenzia Fides
Nordirak: Angespannte Sicherheitslage in der Ninive-Ebene
Vatikan-Vertreter bei der UNO: Jeder siebte Christ wird verfolgt
Baghdad – Agenzia Fides, 17. Mai 2018
Die irakischen Institutionen haben die endgültigen Ergebnisse der Parlamentswahlen vom 12. März zwar noch nicht veröffentlicht, doch aus den offiziellen Hochrechnungen scheint das Ergebnis bezüglich der Verteilung der fünf Sitze, die das Wahlgesetz den irakischen christlichen Minderheiten vorbehalten hat, eindeutig hervorzugehen: Zwei dieser fünf Sitze im Parlament werden wahrscheinlich von Vertretern der so genannten “Babylon Brigaden” besetzt, die als als bewaffnete Miliz entstand und angeblich an Militäroperationen gegen den Islamischen Staat (IS) und die für die Rückeroberung der besetzten nordirakischen Gebiete teilgenommen haben. Die anderen drei Sitze würden an die assyrische Rafidain-Partei, das “Chaldäische Bündniss” und den Chaldäisch-Syrischen-Assyrischen “Volksrat” (CSA) gehen.
Israel: Kommt jetzt ein Anti-Verkündigungs-Gesetz?
Zur umstrittenen Justizreform der rechten Regierung, gegen die im ganzen Land Hunderttausende auf die Straße gehen, hält sich die kleine katholische Gemeinschaft in Israel zurück
Quelle
Heiliglandkollekte: Christen im Nahen Osten unterstützen – Vatican News
Vatikan: “Christen und Muslime gegen Kultur des Hasses” – Vatican News
Doch gegen ein weiteres Gesetzesvorhaben von Ministerpräsident Benjamin Netanjahus Koalition äußert sie heftigen Widerspruch. Dabei geht es um ein sogenanntes Anti-Verkündigungs-Gesetz, das zwei Abgeordnete der religiösen Rechten eingebracht haben.
William Shomali, Generalvikar des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, spricht von einem Gesetzesvorhaben, das “gegen die Gewissensfreiheit” verstößt und “im Widerspruch zu Artikel 18” der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen stehe.
24. März – Gedenktag für ermordete Missionare
“Um meines Volkes willen, will ich nicht schweigen”
Quelle
Gebetstag für Märtyrer-Missionare: „Kostbares Geschenk“ – Vatican News
JMEM international – Jugend mit einer Mission – Deutschland
Rom, Fidesdienst, 22. März 2019
“Um meines Volkes willen, will ich nicht schweigen”, lautet das Bibelzitat (vgl. Js 62,1), das als Motto für den 27. Tag des Betens und Fastens für die als Märtyrer gestorbenen Missionare ausgewählt wurde, der alljährlich am 24, März, dem Todestag von Erzbischof Oscar Arnulfo Romero von San Salvador gefeiert wird. Der Erzbischof wurde am 24. März 1980 ermordet, während er einen Gottesdienst feierte und am 23. Mai 2015 von Papst Franziskus selig gesprochen, der ihn am 14. Oktober 2018 heilig sprach.
Nicaragua erwägt Aussetzung diplomatischer Beziehungen nach Papstkritik *UPDATE
Nicaraguas Außenministerium hat am Sonntag erklärt, man erwäge die Aussetzung der diplomatischen Beziehungen zum Vatikan
Quelle
Nicaragua/Vatikan: Diplomatische Beziehungen ausgesetzt – Vatican News
Nicaragua
In Zahlen: So hat sich die Kirche in 10 Jahren mit Franziskus als Papst verändert
*Nicaragua setzt die diplomatischen Beziehungen zum Vatikan aus | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Von Diego Lopez Marina
Managua – Montag, 13. März 2023
Nicaraguas Außenministerium hat am Sonntag erklärt, man erwäge die Aussetzung der diplomatischen Beziehungen zum Vatikan. Zwei Tage zuvor hatte Papst Franziskus das Regime von Daniel Ortega mit den “üblen” Diktaturen des frühen 20. Jahrhunderts verglichen.
Synodaler Weg: Rechtsbeugung und Machtmissbrauch
Was ist eigentlich Machtmissbrauch? Gibt es ihn auch unter katholischen Bischöfen und Laien? Die traurige Antwort lautet: Leider ja! Nun ist diese Frage nicht unbedeutend, denn sie betrifft den derzeit umstrittensten Vorgang in der katholischen Kirche Deutschlands
Quelle
Menschenrechte, katholisch gesehen (2)
UN-Videoblog: Menschenrechte unter Beschuss (catholicnewsagency.com)
Geschichte der Menschenrechte: Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – Menschenrechte – Geschichte – Planet Wissen (planet-wissen.de)
Von Martin Grünewald
Frankfurt – Freitag, 10. März 2023
Was ist eigentlich Machtmissbrauch? Gibt es ihn auch unter katholischen Bischöfen und Laien? Die traurige Antwort lautet: Leider ja! Nun ist diese Frage nicht unbedeutend, denn sie betrifft den derzeit umstrittensten Vorgang in der katholischen Kirche Deutschlands.
Worum geht es? Auf der vergangenen Synodalversammlung im September hatten fünf Delegierte einen Antrag auf geheime Abstimmung gestellt. Dies ist in der Satzung so vorgesehen (Art. 11 Abs. 4). Die Voraussetzungen waren eindeutig gegeben. Das Tagungspräsidium hat diesem Antrag aber nicht entsprochen, sondern ist der Rechtsauffassung gefolgt, dass ein gleichzeitig vorliegender Antrag auf namentliche Abstimmung laut Geschäftsordnung vorrangig sei. Danach folgte ein verändertes Abstimmungsverhalten unter den Bischöfen, die nicht ohne Grund den Minderheitenschutz verlangt hatten.
Ein bisschen Untergrund tut gut
Heute darf alles gefordert werden: Geschlechtsumwandlungen für Kinder, Tötung von lästigen Angehörigen – Nur Gott bleibt gefälligst außen vor

Quelle
Ist Woke das neue Autoritär?
Alexander von Schönburg – 4. März 2023
Die Inquisition ist wieder da, diesmal in der postmodernen Variante: Wer bei den Interrogationen als Christ erkennbar ist, verspielt damit jede Chance auf ein öffentliches Amt. Schottland erlebt dies gerade eindrücklich. Die Farce: Die linke Sezessions-Partei SNP sucht nach einem neuen Chef und Spitzenkandidaten. Die beliebteste unter den Kandidaten ist Kate Forbes. Ihr Manko: Sie ist Christin, gehört der evangelikal angehauchten Calvinist Free Church of Scotland an. Seit dem Tag, an dem sie eingestand, dass aus ihrer persönlichen Sicht Sex außerhalb der Ehe keine gute Idee ist und sie auch kein Fan forcierter Geschlechtsumwandlungen ist, steht sie im medialen Stahlgewitter.
Armenier danken Franziskus für klare Worte zum Genozid
Bischof von Gourgak: Papst sprach historische Wahrheit aus *UPDATE
Papst Johannes Paul II.
Pastoralbesuch in Kasachstan und Apostolische Reise nach Armenien, 2001 | Johannes Paul II. (vatican.va)
Türkischer Protest
Genozid
Türkei muss Schmerz der Armenier sehen und sich Wahrheit des Genozids stellen
Ankara-Rom, kath.net/KAP, 11. Juni 2013
Der armenisch-apostolische Bischof von Gougark in Nordarmenien, Sebouh Chouldjian, hat in einem Interview mit der türkischen Zeitung “Hürriyet” Papst Franziskus für seine klaren Worte zum Genozid der Jahre 1915-1919 gedankt. Der Papst habe eine historische Wahrheit ausgesprochen, die Türkei müsse den Schmerz der Armenier sehen und sich der Wahrheit des Genozids stellen, so der Bischof am Montag, wie die Stiftung Pro Oriente berichtet. Chouldjian erinnerte, dass in den vatikanischen Archiven zweifellos aus den Berichten der päpstlichen Diplomaten und katholischen Bischöfe jener Zeit viel zu erfahren sei.


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