Hl. Papst Johannes Paul II.

Verstandesmenschen

Dass Vernunft und Glaube zueinander gehören, ist ein wesentlicher Aspekt des theologischen Vermächtnisses von Karol Józef Wojtyła – Johannes Paul II.

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Von Thorsten Paprotny, 5. September 2020

Dass Vernunft und Glaube zueinander gehören, ist ein wesentlicher Aspekt des theologischen Vermächtnisses von Karol Józef Wojtyła – Johannes Paul II. Die Enzyklika „Fides et ratio“ vom 14. September 1998 beginnt so: „Glaube und Vernunft sind wie die beiden Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt.“ Ein Philosoph, der im Credo der Kirche verwurzelt ist,

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Harissa – der wichtigste Marienwallfahrtsort in Nahost

13. September 2012

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14. September 2012 – Benedikt XVI. im Libanon
Wie Papst Benedikt seit seinem Rücktritt im Vatikan lebt
2012 – Apostolische Reise in den Libanon
Mai 1997 – Apostolische Reise in den Libanon, Hl. Papst Johannes Paul II.
Zwischen den Ängsten der Vergangenheit und der Suche nach neuen Wegen des Zusammenlebens

Sie hämmern und schrauben hoch über der Bucht von Junieh: Die Bauarbeiter machen hier auf ca. 600 Metern über dem Mittelmeer alles bereit für den Papst, der auf diesem malerischen Hügel während seines Libanon-Besuchs wohnt. Harissa heißt der Ort 20 km nördlich von Beirut, hier liegt die Nuntiatur, hier liegt die griechisch-melkitische Kathedrale, aber vor allem ist Harissa der wichtigste Marienwallfahrtsort des ganzen Nahen Ostens. Nicht nur Christen, sondern auch viele Muslime kommen, um betend die etwa 100 Stufen zu einer weißen Muttergottesstatue hochzusteigen; Maria, achteinhalb Meter hoch, eine Krone auf dem Haupt, breitet segnend die Hände über das Land. Drei Messen werden hier oben jeden Tag gefeiert, an Festtagen sind es zehn; es gibt einen kleinen Laden, eine Seilbahn und Restaurants. Das Gelände ist nicht sehr groß, es wirkt ein bisschen wie Lourdes mit Picknick-Möglichkeit. Pater Yunan Obeid ist der Vizerektor des Wallfahrtsorts, er berichtet:

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Papstappell für den Libanon

Papstappell für den Libanon: einzigartiger Ort der Toleranz

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Libanon: Kardinal Raï fordert schnelle Neuwahlen
Unsere Liebe Frau von Harissa – Diverse Beiträge

Nach der verheerenden Explosion in Beirut hat Papst Franziskus erneut einen eindringlichen Appell für das Land gesprochen: „Der Libanon ist eine Botschaft der Hoffnung, der Freiheit, ein Beispiel des Pluralismus für Ost und West. Zum Wohl des Landes aber auch der ganzen Welt dürfen wir nicht zulassen, dass dieses Erbe verloren geht“, sagte er am Mittwoch im Vatikan. Zugleich kündigte er für kommenden Freitag einen weltweiten Gebets-und Fastentag für den Libanon an und lud auch andere Religionen zur Teilnahme ein. An seiner Stelle solle Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin anlässlich des Gebetstags in den Libanon reisen, gab der Papst zudem bekannt.

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Solidarność – die wichtigsten Daten

Die polnische Gewerkschaft Solidarność war Vorbote des Umbruchs in Polen

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Lech Walesa: Papst hatte ‚riesige Rolle‘ bei Wende in Polen

Die polnische Gewerkschaft Solidarność war Vorbote des Umbruchs in Polen. 1980 nach sozialen Unruhen gegründet, 1981 offiziell verboten, 1989 Gewinner der Parlamentswahl. Wir haben die wichtigsten Daten zusammengefasst.

Warum ich noch in der Kirche bin

Stehen Katholiken heute unter einem Rechtfertigungsbedürfnis?

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Schönheit des Glaubens

Von Thorsten Paprotny, 19. Januar 2019

Stehen Katholiken heute unter einem Rechtfertigungsbedürfnis?

Müssen wir uns gegenüber Kollegen, Freunden, Bekannten und Verwandten erklären, warum wir – immer noch – nicht aufgeklärte, moderne und liberale Kulturchristen, sondern römisch-katholisch sind? Am 4. Juni 1970 hielt ein Theologieprofessor aus dem schönen Regensburg an der Katholischen Akademie München einen Vortrag zu dem Thema: „Warum bin ich noch in der Kirche?“ Die Frage stellt sich vielleicht einigen von uns: Warum sind Sie eigentlich noch Mitglied der Kirche? Und warum bin ich noch in der Kirche?

Heute erinnert Deutschland zuweilen an ein anheimelnd freundliches Paradies für liturgische Nostalgiker. Damit meine ich die Freunde der liturgisch gestaltungsbewussten Nachkonzilszeit. In Gottesdiensten vernehmen gläubige Katholiken oft frei formulierte, selbst ausgedachte Gebete. Mir kommt auch mein erstes Semester in den Sinn. In einem Einführungsseminar zur Theologie gab ein Kommilitone Auskunft: „Religion ist doch mehr so ein Gefühl.“ Auf meiner Stirn zeichnete sich ein unsichtbares Fragezeichen ab. Eingeladen wurde sogleich zu bunten Workshops, „Persönlichkeitsorientierten Kursen“ und „Mitmach-Gottesdiensten“.

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‚Die Sünde hat nie eine nur individuelle Seite‘

Johannes Paul II.: „Im geistlichen Bereich lebt keiner nur für sich allein“

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Von Thorsten Paprotny, 12. März 2020

Mit festem Willen, trotz vereinzelter theologischer Bedenken und Widerstände innerhalb der Kurie, beharrte Johannes Paul II. auf einem Schuldbekenntnis der Kirche, das im Heiligen Jahr am 12. März 2000 im Petersdom gesprochen wurde.

In der Bulle „Incarnationis mysterium“ hat der Papst bereits am 29. November 1998 Ausführungen über Schuld und Sünde dargelegt. Über die Heiligkeit der Kirche ist auch in den vergangenen Jahren in Theologie, Kirche und Gesellschaft kontrovers nachgedacht worden. Insbesondere der Missbrauchsskandal und die verstörenden Praktiken innerhalb der Kirche zur Vertuschung der skandalösen Vorfälle haben berechtigterweise Unverständnis, Zorn, Empörung und Trauer ausgelöst. Über unheilvolle Strukturen wurde nachgedacht. Niemand vergisst dabei, dass nicht Strukturen der Macht für diese schändlichen Verbrechen verantwortlich sind, sondern dass Einzelne, von wem und wodurch immer getrieben, sich schuldig machen. Jeder weiss, dass Macht missbraucht werden kann. Jeder weiss, dass alles getan werden muss, um Machtmissbrauch aufzudecken und zu unterbinden. Ein unheimlicher Korpsgeist und eine säkular vielfach eingeübte Praxis des Verheimlichens sind eine schmerzhafte Realität – solches gibt es in vielen Bereichen, so auch in Institutionen, Vereinen und selbst in Familien. Die Kirche in ihrer säkularen, institutionellen Gestalt war in vielem nicht besser als die Welt, in die sie gesandt war. Man könnte nun sagen: Nein, nicht die Kirche, es waren Einzeltäter in kirchlichem Dienst oder mit kirchlichem Auftrag. Das stimmt. Die Kirche ist doch heilig! Oder etwa nicht?

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Die soziale Sorge der Kirche – Johannes Paul II.

Die soziale Sorge der Kirche. Die Enzyklika ‚Sollicitudo Rei Socialis‘ vom 30.12.1987

Vatikan Enzyklika ‚Sollicitudo Rei Socialis’/Vollständiges Dokument
Enzyklika ‚Populorum Progressio‘ – Über die Entwicklung der Völker
Von den Armen aus
Kompendium der Soziallehre der Kirche

Johannes Paul II.

Sollicitudo Rei Socialis

An die Bischöfe und Priester
An die Ordensgemeinschaften
An alle Söhne und Töchter der Kirche
An alle Menschen guten Willens

Zwanzig Jahre nach der Enzyklika ‚Populorum Progressio‘

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