Heute vor 42 Jahren
Heute vor 42 Jahren: „Habt keine Angst! Öffnet, ja reisst die Tore weit auf für Christus!“

Quelle
Vatikan – Papst Johannes Paul II.
Hl. Papst Johnnes Paul II. (549)
Die Ansprache von Johannes Paul II. zum Beginn seines Pontifikats am 22. Oktober 1978
Von AC Wimmer
Vatikanstadt, 22. Oktober 2020 (CNA Deutsch)
Heute vor 42 Jahren hielt er seine erste Ansprache als Papst – und seine Worte sind unvergessen: Der Aufruf, keine Angst zu haben, die Tore weit für Christus zu öffnen, ja, aufzureissen, elektrisierte am 22. Oktober 1978 Katholiken auf dem überfüllten Petersplatz und in aller Welt.
Der ehemalige Kardinal Karol Wojtyla hielt die erste Ansprache seines 26-jährigen Pontifikats wenige Tage nach seiner Wahl am 16. Oktober. Und er begann mit den Worten, die der erst Papst – Simon Petrus – an Jesus Christus richtete: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16,16).
Aufruf an Akademiker
Aufruf an Akademiker: Lehre von Papst St. Johannes Paul II. vertiefen und verbreiten
Quelle
Enzyklika ‚Fides et ratio‘
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Lublin, 15. Oktober 2020 (CNA Deutsch)
Der Rektor einer katholischen Universität in Polen hat Akademiker weltweit aufgerufen, einen Aufruf zu unterzeichnen, in dem sie sich verpflichten, die Lehren des heiligen Johannes Paul II. zu fördern.
Pater Mirosław Kalinowski, Rektor der Katholischen Universität Johannes Paul II. in Lublin, lancierte den Appell am 12. Oktober, anlässlich des einhundertsten Jahrestags der Geburt des polnischen Papstes.
Der „Internationale Appell von Professoren und akademischen Lehrkräften“ betont die Dringlichkeit, das Werk von Karol Wojtyła – dem späteren Papst Johannes Paul II. einer neuen Generation von Studenten zu vermitteln.
In dem Appell heisst es: „Der Monat Oktober ist traditionell mit dem Beginn des akademischen Jahres an unseren Universitäten verbunden, und in diesem Jahr markiert der 16. Oktober den 42. Jahrestag der Wahl Johannes Pauls II. und das Jahr 2020 den hundertsten Jahrestag seiner Geburt“.
Die missionarische Dringlichkeit der Evangelisierung
Das Jahr Johannes Paul II.: Die missionarische Dringlichkeit der Evangelisierung
Quelle
Redemptoris missio
Evangelii nuntiandi
Allen Menschen die Tür zu Christus öffnen: Die missionarische Enzyklika von Johannes Paul II.
Von Angela Ambrogetti
Vatikanstadt, 7. Oktober 2020 (CNA Deutsch)
„Er setzte alle Fähigkeiten seiner dynamischen Persönlichkeit und seiner gesunden Spiritualität ein, um Christus in Afrika, das er aufrichtig liebte, bekannt zu machen und Ihm zur Aufnahme zu verhelfen. Wie könnte man nicht auch heute mit Zuneigung und Sorge auf diese geliebten Völker schauen? Afrika ist reich an menschlichen und geistlichen Kräften, aber es hat weiterhin viele Schwierigkeiten und Probleme zu bewältigen. Möge die internationale Gemeinschaft diesem Kontinent tatkräftig helfen, eine Zukunft der Hoffnung zu bauen. „. Es war der 5. Oktober 2003, als Johannes Paul II. drei Missionare, darunter Daniel Comboni, zu Heiligen erklärte.
Johannes Paul II. sorgte für „Auferweckung“ Polens
Österreich: Johannes Paul II. sorgte für „Auferweckung“ Polens
Österreich: Johannes Paul II. sorgte für „Auferweckung“ Polens
Der Philosoph und frühere italienische Europa- und Kulturminister Rocco Buttiglione (72) hat den Beitrag von Johannes Paul II. zur Wende in Polen und zum Ende der Diktaturen in Osteuropa sowie Lateinamerika gewürdigt. Karol Wojtyla habe mit seiner Lehre und Philosophie die christliche Soziallehre wieder zu einer prägenden Kraft gemacht, sagte Buttiglione am Dienstagabend bei einer Fachtagung zum 100. Geburtstag des Papstes an der Hochschule Heiligenkreuz.
Vor diesem Hintergrund gelte es heute, „die Geschichte Europas wieder neu zu denken“ und die Soziallehre „nicht nur zu predigen, sondern Menschen in ihren konkreten Situationen mit dieser anzurühren“, forderte der frühere Politiker bei seinem Vortrag über den „Philosoph, der Papst wurde und als Politiker die Welt veränderte“.
Dieses Anrühren einer „Seele der Nation“ – konkret der polnischen – habe Johannes Paul II. gleich bei seiner Polenreise im Juni 1979 geschafft, erklärte Buttiglione. Der Begriff „Nation“ sei damals in Europa ein verstaubter Begriff gewesen, vergleichbar jenem der „Familie“ in diesen Tagen, so der frühere Politiker. Der Papst habe ihn gleichsam entstaubt und mit seinen Reden und Predigten schliesslich den Grundstein dafür gelegt, dass mit der Gründung der Solidarnosc das Wort „Nation“ wieder einen positiven Klang bekam und es zu einem Erwachen und Aufstehen des polnischen Volkes kam.
Tagung über Papst Johannes Paul II.
Tagung über Papst Johannes Paul II. – LIVE auch auf YouTube (29.09.2020)
Livestream Heiligenkreuz
Cordes: „Das Geheimnis Johannes Pauls II. war seine Authentizität“
Tagung über Papst Johannes Paul II. – LIVE auch auf YouTube (29.09.2020)
Seit gestern und noch bis morgen findet die Tagung „“Johannes Paul II. Philosoph, Poet, Priester, Politiker, Papst: ein Leben für die Freiheit. Ein Lebenswerk und seine Wirkung“. Die Referenten sind persönliche Wegbegleiter des grossen polnischen Papstes sowie Experten seiner Theologie und seines pastoralen Wirkens.
Die Tagung wird auf unserer YouTube Seite LIVE übertragen!
Es sprechen: Erzbischof Stanislaw Gadecki, Vorsitzender der polnischen Bischofskonferenz, Abt Maximilian Heim, Rocco Buttiglione, Jaroslaw Jagiello, Anna Karon-Ostrowska, Paul Josef Kardinal Cordes, Peter Schallenberg, Christoph Ohly, Stefan Samerski, Stefan Meetschen, Wladislaw Zuziak, Marcus Knaup, Helmut Müller, Manfred Gerwig, Hans-Gregor Nissing, Corbin Gams, Alfred Marek Wierzbicki, Kazmierz Rynkiewicz, Marek Maciejak, Pater Wolfgang Buchmüller, Pater Edmund Waldstein, William J. Hoye, Pater Karl Wallner und Christoph Böhr. Weiterlesen
Einfach glauben
Geistliche Betrachtungen zu den Gedichten des hl. Johannes Pauls II. – Teil 5
Von Thorsten Paprotny, 26. September 2020
Müsste die Theologie sich nicht endlich stärker an der „Lebenswirklichkeit“ orientieren?
Ist das Gebot der Stunde heute nicht, die Erkenntnisse der Wissenschaften theologisch zu reflektieren und sich von den gängigen Meinungen dieser Welt beleben, anregen, vielleicht bezaubern, führen oder gar verführen zu lassen?
Müssten wir alle nicht auch anders beten, tiefsinniger, tiefgründiger werden?
Lässt sich am Ende gar die Corona-Pandemie als Offenbarung und Weckruf zu einer zweiten Reformation begreifen?
Forderte nicht jüngst ein Weihbischof aus Basel ein neues Konzil?
Karol Wojtyła und die Rolle der Frau in der Gesellschaft
Das Jahr Johannes Pauls II: Der Dank an die Frauen wird geboren aus der Liebe zu Maria
Von Susanne Finner und Angela Ambrogetti
Vatikanstadt, 31. August 2020 (CNA Deutsch)
Anlässlich des hundertsten Geburtsjahres von Papst Johannes Paul II. veröffentlicht CNA Deutsch einen weiteren Beitrag von Angela Ambrogetti, der Chefredakteurin unserer Schwesteragentur ACI Stampa:
Seit dem Pontifikat Johannes Pauls II. gibt es eine Neuheit: die Figur der modernen Vatikanistin. Mittlerweile scheint es für alle normal zu sein, dass es Frauen gibt, die sich mit Nachrichten aus dem Vatikan befassen – in den 1970er Jahren war das jedoch nicht der Fall.
Für Wojtyła ist die Frau komplementär zum Mann. Es gibt eine Art Pakt zwischen Karol Wojtyła und dem weiblichen Genie, zwischen Johannes Paul II. und den Frauen.




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