Hl. Papst Johannes Paul II.

Warum die Kirche sich nicht abschaffen kann

‚Die Kirche ist nicht ein Büro für Weltanschauungsfragen, geschmeidige Nettigkeitsoffensiven und wohldosierten Lebenssinn‘

Quelle
Thorsten Paprotny – kathpedia

Von Thorsten Paprotny, 17. November 2020

Marc Frings, der neue Generalsekretär des ZdK, erläutert sein Verständnis des „Synodalen Weges“ in dem Blog „kreuz und quer„. Wer mag, kann das nachlesen und sich Gedanken dazu machen. Er resümiert seine Überlegungen wie folgt: „Für das Zentralkomitee der deutschen Katholiken geht es um einen sehr hohen Einsatz. Aber den höchsten Einsatz hat die Kirche selber eingezahlt: ohne ein Überwinden des Klerikalismus, eines überkommenen Verständnisses von Zugängen zum Weiheamt, des Ausschlusses von Frauen, ohne deren – oftmals ehrenamtlichen – Engagement kirchliches Leben in Deutschland nicht funktionieren würde, und eine Synchronisierung mit dem heutigen Verständnis von Liebe, Beziehung und Sexualität zwischen Menschen, wird es die Kirche als Institution schwer haben. Sie würde sich selbst abschaffen.“

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Gottes Barmherzigkeit

Gottes Barmherzigkeit – Rettungsanker für die Welt. Ein neues Buch von Christoph Hurnaus

Rezension/Bestellung
Gottes Barmherzigkeit

Dieser Bildband widmet sich einem der wichtigstenThemen unserer Zeit, der „Göttlichen Barmherzigkeit“.
Der Autor des Buches ist den Spuren von Schwester Faustyna Kowalska, der Jesus seine grosse Barmherzigkeit offenbarte, nach Polen gefolgt.

Neben Texten aus der Bibel und den Worten Jesu an Schwester Faustyna finden sich in diesem Buch auch Aussagen des grossen Apostels der Barmherzigkeit, Johannes Paul II., dessen Geburtstag sich am 18. Mai zum hundertsten Male jährte.

Eine kunstvoll gestaltete, überarbeitete Neuauflage als gelungenes Meditationsbuch.

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Die Kirche von Nowa Huta

Die Kirche von Nowa Huta – Symbol für Polens Sieg über den Kommunismus

Quelle, 4.11.2020

Vor 15 Jahren starb ihr Baumeister Pfarrer Józef Gorzelany

Als im Herbst 2020 Deutschland den 30. Jahrestag seiner Wiedervereinigung feierte, wurde in manchen Rückblenden auch die Rolle Polens gewürdigt. „Der Weg zur Wiedervereinigung begann mit der Wahl Karol Wojtyłas zum Papst und der Gründung von Solidarnosc“, sagte etwa Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet. Aber auch der Jahrhundertpapst Johannes Paul II. bedurfte engagierter und mutiger Mitarbeiter. Einer von ihnen war Pfarrer Józef Gorzelany, der zusammen mit seiner Gemeinde das Wunder des Kirchenbaus von Nowa Huta vollbrachte.

Ein Beitrag von Volker Niggewöhner (KIRCHE IN NOT).

Als die Kommunisten nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen die Macht Stück für Stück an sich rissen, setzte auch in einem der katholischsten Länder der Welt der Kampf gegen Religion und Kirche ein. Zwar konnte die Kirchenverfolgung hier wegen der Frömmigkeit der Bevölkerung und ihrer Treue zum Papst weniger offen erfolgen wie in anderen Ländern hinter dem Eisernen Vorhang. Aber die Regierungen der autoritären Volksrepublik Polen versuchten durch zahlreiche Umerziehungsmassnahmen, die katholischen Polen von ihrem Glauben zu entfremden.

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Exklusiv-Interview des Jahres 2015

Exklusiv-Interview des Jahres 2015: Dr. Wanda Półtawska über Ehe, Familie, Liebe und Gott

Quelle

Am heutigen 2. November 2020 feiert sie ihren 99. Geburtstag – CNA Deutsch veröffentlicht zum Anlass unser Exklusiv–Interview während der Familiensynode

Von Robert Rauhut / EWTN.TV

Krakau, 2. November 2020 (CNA Deutsch)

Sie ist eine der letzten grossen Zeugen des 20. Jahrhunderts: Dr. Wanda Półtawska, über Jahrzehnte verheiratet mit dem vor kurzem verstorbenen Professor Andrzej Półtawski, vier Töchter, 8 Enkel, Psychiaterin, Ehe- und Familienberaterin, Universitätsdozentin für pastorale Medizin unter anderem in Krakau und am Johannes-Paul-II Institut in Rom, Mitglied in der Päpstlichen Akademie für das Leben, langjähriges Mitglied im Päpstlichen Rat für die Familie, Mitarbeit beim Päpstlichen Rat für die Pastoral im Krankendienst, Trägerin des Gregorius-Orden.

Am heutigen 2. November 2020 feiert sie ihren 99. Geburtstag – CNA Deutsch veröffentlicht zum Anlass unser Exklusiv–Interview von Robert Rauhut (EWTN) vom 23. Oktober 2015 während der Familiensynode. 

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1. November 2020 – Hochfest Allerheiligen 19.00 Uhr Eucharstie

Shrine of Merciful Love in Collevalenza – Holy Mass

Allerheilgen und Allerseelen: Was wir da feiern
Das Heiligtum der Barmherzigen Liebe (Deutsch)

November 1981 – Papst Johannes Paul II. in Collevalenza

‚Europa finde zu dir selbst‘

Wortlaut: Papst Franziskus und sein Brief über und an Europa

Quelle
Original Vatikan

Papst Franziskus rät Europa, den „Weg der Geschwisterlichkeit“ neu zu entdecken. Hier sein Brief, den wir in voller Länge sowie in offizieller Übersetzung aus dem Vatikan präsentieren. „Europa, finde zu dir selbst!“, so der lateinamerikanische Papst an den Alten Kontinent.

An den verehrten Bruder

Herrn Kardinal Pietro Parolin

Staatssekretär Seiner Heiligkeit

In diesem Jahr feiern der Heilige Stuhl und die Kirche in Europa einige bedeutende Jubiläen. Vor fünfzig Jahren wurde die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Zusammenarbeit zwischen dem Heiligen Stuhl und den europäischen Institutionen durch die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit den damaligen Europäischen Gemeinschaften und die Anwesenheit des Heiligen Stuhls als Ständiger Beobachter beim Europarat konkret. Im Jahre 1980 wurde die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) ins Leben gerufen, an der alle Bischofskonferenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit einem eigenen Delegierten teilnehmen, mit dem Ziel, »hinsichtlich der pastoralen Fragen, die im Zusammenhang mit der Entwicklung der Kompetenzen und Aktivitäten der Union stehen, eine engere Zusammenarbeit zwischen diesen Bischofskonferenzen« zu fördern.[1] In diesem Jahr wurde auch der 70. Jahrestag der Schuman-Erklärung begangen, ein Ereignis von grösster Bedeutung, das den langen Weg der Integration des Kontinents inspiriert hat, sodass eine Überwindung der durch die beiden Weltkriege entstandenen Feindschaften möglich wurde.

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Ansprache von Johannes Paul II. am Beginn des Pontifikats

Ansprache von Johannes Paul II. am Beginn des Pontifikats, Sonntag, 22. Oktober 1978

Quelle

  1. „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16,16).

Diese Worte hat Simon, der Sohn des Jona, in der Gegend von Cäsarea Philippi ausgerufen. Ja, er hat sie in seiner eigenen Sprache formuliert, aus einer tiefen, lebendigen und bewussten Überzeugung — und doch haben sie nicht in ihm ihre Quelle, ihren Ursprung, »… denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel« (Mt16,17). Das waren Worte des Glaubens.

Sie bezeichnen den Anfang der Sendung Petri in der Heilsgeschichte, in der Geschichte des Gottesvolkes. Damit, beginnend mit diesem Glaubensbekenntnis, sollte die Geschichte unserer Erlösung und die des Gottesvolkes eine neue Dimension erhalten: die Entfaltung der historischen Dimension der Kirche. Die ekklesiologische Dimension in der Geschichte des Gottesvolkes hat in diesem Glaubensbekenntnis ihren Ursprung und Anfang und ist mit jenem Menschen verknüpft, der gesagt hat: »Du bist Petrus — der Fels, der Stein —, und darauf, wie auf einem Felsen, werde ich meine Kirche bauen.«

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