Kultur

Auferstanden aus den Ruinen

Auferstanden aus Ruinen: 800 Jahre nach seiner Gründung blüht Kloster Maria Engelport

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Kloster Maria Engelport

Von AC Wimmer, 31. Dezember 2020

Das Foto passt in unsere Zeit: Touristen in fescher Ausflugsmontur posieren vor der romantischen Kulisse einer Klosterruine im malerischen Flaumbachtal des Hunsrück. Vorne lächeln die modernen Menschen, jung, hübsch und gesund wie Instagram-Models, dahinter liegen die moosbewachsenen Trümmer und Steine.

Doch das Bild ist schon viele Jahrzehnte alt. Die Menschen auf dieser frühen Schwarzweiss-Fotografie sind längst tot – und es sind die Ruinen, die mittlerweile “auferstanden” sind. In den 800 Jahren Klostergeschichte nicht zum ersten Mal: Seit der Engelerscheinung des Edelherren Emelricus von Monreal im Jahr 1220, mit der alles seinen Anfang nahm, gab es hier – in Maria Engelport – insgesamt vier Neugründungen, wie Kanonikus Richard von Menshengen in seiner Jubiläumsschrift “Ein Zeichen, das Hoffnung schenkt” erzählt.

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Papst an Künstler

Papst an Künstler: Kreativität schafft Licht auch in Pandemie

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Vom Himmel hoch

Papst Franziskus hat Kunstschaffende dazu aufgerufen, ihre Kreativität zu nutzen, um Wahrheit und Schönheit zu vermitteln. Er empfing an diesem Samstag die Mitwirkenden am Weihnachtskonzert, das am selben Tag in einem Konzertsaal unweit des Vatikans aufgezeichnet wird.

„Selbst in der Orientierungslosigkeit, die die Pandemie verursacht, kann Ihre Kreativität Licht erzeugen“, sagte der Papst den Künstlerinnen und Künstlern. Die Krise verdichte „die Schatten einer abgeschotteten Welt” (Fratelli tutti, 9-55) und scheine damit „das Licht des Göttlichen, des Ewigen zu verdunkeln. Lassen wir uns nicht von dieser Irrung täuschen“, sagte der Papst. Er dankte den Kunstschaffenden für ihre Solidarität und sprach ihre hohe Berufung an, „Wahrheit und Schönheit zu vermitteln“.

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Botschaft von Papst Franziskus

Botschaft von Papst Franziskus zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

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WHO-Nachrichten
Beginn

Liebe Brüder und Schwestern!

Die Feier des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung nehme ich in diesem Jahr zum Anlass, euch allen meine Nähe zum Ausdruck zu bringen, die ihr in dieser Pandemiekrise besondere Schwierigkeiten durchlebt. Wir sitzen alle im gleichen Boot mitten auf rauer See, die uns Angst einjagen kann; in diesem Boot aber haben einige stärker zu kämpfen, darunter Menschen mit schweren Behinderungen.

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Politischer Moralismus – Der Wahrheit „den Krieg erklärt“

Norbert Bolz warnt vor „politischem Moralismus“
Der Wahrheit „den Krieg erklärt“. Wenn Moralismus dominiert, wird der Andersdenkende zum Unhold. Eines der Opfer ist auch die Wahrheit.

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“Dem Mitgefühl ist der Verstand beiseitegestellt”

Der Philosoph und Medienexperte Professor Norbert Bolz („Die Avantgarde der Angst“) konstatiert eine „Pseudomorphose der Demokratie“. Die formalen Strukturen bestünden noch, aber es sei längst ein neuer Geist eingezogen. Das „Syndrom des politischen Moralismus“, das man auf die Formel bringen könne: „Je schwächer der gesunde Menschenverstand, desto stärker die Gesinnung.

Barmherzigkeit und Liebe verlangen nicht, offene Missstände zu ignorieren oder unter dem Vorwand von Toleranz Themen zu meiden.

Und wo Gefühle statt Argumente die Debatten bestimmen, kommt es ganz unvermeidlich zur Verteufelung der Andersdenkenden. Der politische Moralist sieht in politischen Gegner einen Unmenschen. So wird die Exkommunikation wieder aktuell – als sozialer Boykott.“

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Leopold – Mann des Glaubens, Helfer der Armen, Friedensstifter

Hochfest des heiligen Leopold, Markgraf von Österreich A (15.11.2020) – Leopold – Mann des Glaubens, Helfer der Armen, Friedensstifter

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Hl. Leopold

L1: Spr 3,13-20; L2: Röm 8,26-30; Lk 19,12-26
Lesungen/Evangelium – Von der Menschenwürde und den Talenten

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

An diesem 33. Sonntag im Jahreskreis wird das Hochfest des hl. Leopold gefeiert. Der heilige Leopold ist der Landespatron von Niederösterreich sowie der zweite Patron von Oberösterreich (neben dem hl. Florian) und Wien (neben dem hl. Klemens Maria Hofbauer).

Leopold III. von Österreich lebte von 1075–1136 und lenkte 41 Jahre lang die Geschicke seines Landes, der „marcha orientalis“ („Ostarrichi“). Leopold heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau, deren Namen nicht bekannt ist, nochmals, und zwar hiess diese zweite Frau Agnes. Sie war die Schwester Kaiser Heinrichs V. und war selber bereits Witwe geworden. Mehr als elf Kinder hatte sie ihrem ersten Mann, dem Herzog Friedrich von Schwaben geboren. Mit Leopold hatte Agnes dann noch zehn weitere Kinder, darunter die beiden Herzöge Heinrich II. Jasomirgott und Leopold IV. sowie die berühmten Bischöfe Otto von Freising und Konrad von Passau, später von Salzburg. Leopold wurde am Dreikönigstag des Jahres 1485 von Papst Innozenz VIII. heiliggesprochen.

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500 Jahre Christentum in Chile

500 Jahre Christentum in Chile: Der Papst gratuliert

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Entdeckung der Magellanstrasse: Gedenken zum 500. Jahrestag
Chile: „Recht auf Wasser gehört in Verfassung“
Isla Madre de Dios

Am 11. November 1520 wurde in Punta Arenas die erste Messe auf chilenischem Boden gefeiert. Jetzt gratuliert auch Papst Franziskus, der aus dem Nachbarland Argentinien stammt, schriftlich zum 500-Jahr-Jubiläum.

Der handschriftliche Brief des Papstes wurde am Sonntag während einer Eucharistiefeier in Punta Arenas verlesen, die wegen der Corona-Pandemie nur per Live-Stream zu erleben war. Franziskus spricht vom 11. November 1520 als einem „historischen Tag für ganz Chile“.

Gott sei „vom Süden her ins Land eingetreten“, so der Papst, der damit das Motto des Bistums aufgriff. Von dieser „gläubigen Messfeier inmitten einer einfachen Expedition durch unbekanntes Land“ nehme Chiles Kirche ihren Anfang. Auch wenn sich das Jubiläum wegen der Pandemie nicht sehr rauschend feiern lasse, gebe es doch „keine Einschränkungen für Dankbarkeit“.

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Ägypten

Ägypten- Präsident Al-Sisi fördert Entwicklung der Region um das griechisch-orthodoxe Katharinenkloster

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Weltkulturerbe – Kloster Sinai
Glaubensinsel auf dem Sinai

Kairo, Fidesdienst, 14. Juli 2020

Während der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die ehemalige byzantinische Basilika der Hagia Sophia wieder für den islamische Gebete öffnet, bringt Präsident Abdel Fattah al-Sisi in Ägypten Entwicklungsprojekte auf den Weg, die unter anderem auch Pilgerreisen in das Kloster der Heiligen Katharina auf der Sinai-Halbinsel im Süden des Landes fördern sollen. Bei dem Kloster handelt es sich um eine der ältesten christlichen Klosteranlagen der Welt.

Am Sonntag, den 12. Juli, forderte das ägyptische Staatsoberhaupt Premierminister Mostafa Madbouly und andere Regierungsmitglieder zur Beschleunigung von bereits existierenden Grossprojekten zur Entwicklung von Infrastrukturen in der Region um das Katharinenkloster auf mit dem Ziel, das historische und spirituelle Erbe im südlichen Sinai besser zugänglich zu machen.

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