Vatikan: Mehr Katholiken, weniger Priester weltweit
Der Vatikan hat das neue Päpstliche Jahrbuch für 2023 sowie das Statistische Jahrbuch der Kirche für 2021 veröffentlicht. Beide Werke geben Auskunft über wichtige Entwicklungen im Vatikan und der Weltkirche
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Quelle
Kirche in Not: Viele bedrängte Priester und Ordensleute in 2022 – Vatican News
Annuario Pontificio 2022 e Annuarium Statisticum Ecclesiae 2020 – L’Osservatore Romano
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
2021 ist die Zahl der Katholiken weltweit um 1,3% auf 1.378 Millionen Menschen gestiegen. Das gibt das Statistische Jahrbuch (Annuarium Statisticum Ecclesiae) an. Der Anstieg entsprach ungefähr dem allgemeinen Anstieg der Weltbevölkerung im entsprechenden Zeitraum.
Interessant sind die regionalen Unterschiede. Während in Afrika die Zahl der Katholiken im Berichtszeitraum um über drei Prozent nach oben kletterte, blieben die Zahlen in Europa statisch. Sowohl in Amerika wie in Asien lag der Anstieg hingegen bei ungefähr einem Prozent.
Nicaragua
Nicaragua: Priester wegen Solidarität mit verurteiltem Bischof Álvarez festgenommen
Quelle
Nicaragua Archive – KIRCHE IN NOT Österreich
Von Kirche in Not
Managua, 24. Februar 2023 (CNA Deutsch)
Das weltweite päpstliche Hilfswerk “Kirche in Not” (ACN) zeigt sich sehr besorgt angesichts der Lage der katholischen Kirche in Nicaragua. Verschiedenen Medienberichten zufolge lässt die Ortega-Regierung nun Priester festnehmen, die den zu einer 26-jährigen Haftstrafe verurteilten Bischof Rolando José Álvarez Lagos in ihren Gottesdiensten erwähnen. Dabei handle es sich nach Angaben der Behörden um eine “verbotene Tätigkeit”. Nach “Kirche in Not” vorliegenden Informationen seien mindestens zwei Priester in den Bezirken Madriz und Nueva Segovia verhaftet worden, nachdem sie in ihren Sonntagsgottesdiensten für Bischof Álvarez gebetet hatten.
Hoffnung in der Hölle: Als Franziskaner in Aleppo
Pater Ibrahim hat sich von seinen Ordensoberen von Rom nach Aleppo versetzen lassen, um seinen Glaubensbrüdern, aber auch Muslimen und allen anderen, in den Schrecken beizustehen
Aleppo
Syrien – Bischof Joseph Tobji von Aleppo: “Mit dem Erdbeben beginnt eine neue Zeit der Prüfung” – Agenzia Fides
Aleppo Archive – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de)
Aleppo: Franziskaner besorgt nach weiteren Beben
Pater Ibrahim hat sich von seinen Ordensoberen von Rom nach Aleppo versetzen lassen, um seinen Glaubensbrüdern, aber auch Muslimen und allen anderen, in den Schrecken beizustehen. Briefe, Interviews und Begegnungen geben Zeugnis seines Alltags und umfassen den Zeitraum Januar 2015 bis Januar 2017. Sie berichten vom Überleben und noch mehr von der Hoffnung. Sein unvermittelter Blick in Krieg und Leiden erschüttern bis ins Mark. Dieses Buch ist ein Plädoyer für Frieden und gegen den Hass. Ein Hass, gegen den Pater Ibrahim ankämpft, mit seinem Einsatz für Versöhnung und seinem festen Glauben.
“Kirche in Not” veröffentlicht neuen Bericht über Christenverfolgung
Hohe Dunkelziffer christenfeindlicher Übergriffe
Von Kirche in Not
München, 23. Februar 2023 (CNA Deutsch)
Dschihadismus und Nationalismus sind die Hauptmotive für die zunehmende Verfolgung von Christen in zahlreichen Ländern weltweit. Das ist das zentrale Ergebnis der Dokumentation “Verfolgt und Vergessen? Ein Bericht über Christen, die ihres Glaubens wegen unterdrückt und verfolgt werden“, den das weltweite katholische Hilfswerk “Kirche in Not” (ACN) veröffentlicht hat.
Ukrainische Bischöfe rufen vor Jahrestag des Krieges zu Fastenbußen für Frieden auf

Quelle
Ukraine: Erstellung von Räumen für Pilger (kirche-in-not.ch)
Nachrichten vom OCDS in der Ukraine – CARMELITANI SCALZI
Von Justyna Galant
Redaktion, 20. Februar 2023 (CNA Deutsch)
Zu einer strengen Fastenbuße für den Frieden haben die römisch-katholischen Bischöfe der Ukraine in einer Botschaft zum Beginn der Fastenzeit aufgerufen.
Die Botschaft wurde am vergangenen Sonntag, 19. Februar, in den ukrainischen Kirchen verlesen wurde.
Die Bischöfe ermutigen dazu, am Mittwoch und Freitag der Fastenzeit streng zu fasten und sich nur von Brot und Wasser zu ernähren.
Syrien/Türkei – Christen als Opfer und Retter
Das Erdbeben vom 6. Februar hat auf alten christlichen und jüdischen Siedlungsgebieten verheerende Spuren hinterlassen. Helferteams aus aller Welt sind im Katastrophengebiet im Einsatz

Quelle
Assad ist der große Profiteur | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Bodo Bost -18. Februar 2023
Das Gebiet zwischen Adana und Urfa, in dem das verheerende Erdbeben vom 6. Februar stattfand, ist altes christliches und jüdisches Siedlungsgebiet. In Urfa (türk. Sanliurfa), in der Hochebene von Harran, soll Urvater Abraham geboren sein, der von Christen, Juden und Muslimen gemeinsam verehrt wird. Die Gegend um Adana, Kilikien, hieß einst auch Kleinarmenien. Hier stellten die Armenier und andere christliche Gruppen bis zum Völkermord 1914 fast ein Drittel der Bevölkerung. Die heute Hatay/Iskenderum genannte türkische Provinz, war noch bis 1939 französisches Treuhandgebiet, hier leben auch heute noch viele nationale und religiöse Minderheiten, wie Aleviten, Suryanis, Assyrer und Armenier.





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