Kardinal Kurt Koch

“Ökumene ist ein Geschenk”

‘ Dass der Herr “alle Getauften in der Treue zur Botschaft des Evangeliums und im gemeinsamen Einsatz für Versöhnung und Frieden” bestärken möge’

Zum Luther-Gedenkjahr 2017 wird der Päpstliche Rat für die Einheit der Christen zusammen mit dem Lutherischen Weltbund demnächst eine gemeinsame Erklärung veröffentlichen. Das kündigte der Präsident des Rates, der Schweizer Kardinal Kurt Koch, im Gespräch mit Radio Vatikan an, ohne Einzelheiten zu nennen. Im Dialog mit den Lutheranern und den anderen Kirchen der Reformation gebe es aus katholischer Sicht etliche Fortschritte zu verzeichnen, sagte Kardinal Koch allgemein.

Papst Franziskus leitet am Sonntag eine ökumenische Vesper in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern zum Abschluss der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen. Auch bei seiner Generalaudienz kam Franziskus auf den jährlichen Fixpunkt der Ökumene zu sprechen. In seinen Grüssen an die Pilger deutscher Sprache rief er zum Gebet dafür auf, dass der Herr “alle Getauften in der Treue zur Botschaft des Evangeliums und im gemeinsamen Einsatz für Versöhnung und Frieden” bestärken möge.

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Lutheraner und Katholiken

Gemeinsame Pressemitteilung vom 15. Januar 2015

Gebetswoche für die Einheit der Christen

Lutheraner und Katholiken planen für 2016 ein gemeinsames ökumenisches Gedenken

Vatikanstadt, 17. Januar 2015, Zenit.org, Redaktion

Wir dokumentieren im Folgenden die gemeinsame Pressemitteilung vom Lutherischen Weltbund (LWB) und vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen (PCPCU).

Vatikan/Genf, 15. Januar 2015

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Der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch

Politische Entscheidungen trugen zur Entfremdung bei

Kardinal-Kurt-Koch-RomQuelle
Kardinal Kurt Koch
Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen

Die Entfremdung zwischen Ostkirche und Westkirche ist durch politisch motivierte Entscheidungen der Kirchen verstärkt worden. Das hat der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, in Lublin betont. Er wurde dort am Dienstag mit dem “Goldenen Diplom” der dortigen Theologischen Fakultät ausgezeichnet. Daher hätten die beiden “Lungenflügel” der Christenheit – der östliche und der westliche – nicht mehr im selben Organismus arbeiten können. Heute gehe es im katholisch-orthodoxen Dialog um Klärung des Verhältnisses von Synodalität und Primat, so Koch. Das eine könne nicht ohne das jeweils andere gedacht werden.

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Schweizer Bischöfe

Schweizer Bischöfe: Schritte in Sachen Ökumene

Seit 30 Jahren in Rom
Vatikan: Direktorium zur Ausführung der Prinzipien und Normen über den Ökumenismus
Vatikan: Dokument über den Kommunionempfang

Der Papst und die Schweizer Bischöfe haben am Montag fast zwei Stunden lang über die Situation der katholischen Kirche in der Eidgenossenschaft gesprochen. Bereits im Vorfeld des Ad Limina-Besuchs der Schweizer Bischofskonferenz wurde in den Medien vor allem auf die “ökumenischen Schwierigkeiten” hingewiesen: Das Stichwort “Eucharistische Gastfreundschaft” kam bei den Gesprächen mit Franziskus so nicht vor, auch wenn in dem Redetext des Papstes, das an die Bischöfe ausgeteilt wurde, das Thema angesprochen wird. Der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, der St. Galler Bischof Markus Büchel, berichtet gegenüber Radio Vatikan von dem Gespräch:

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Vatikan feiert 50 Jahre Ökumene-Dekret

‘Gespräche mit anderen christlichen Kirchen’

Am 21. November feiert der Vatikan das 50jährige Bestehen des Ökumenismus-Dekrets des Zweiten Vatikanischen Konzils:

Damals hatten die Konzilsväter mit überwältigender Mehrheit den Wunsch nach Gesprächen mit anderen christlichen Kirchen bekräftigt. Es ist natürlich kein Zufall, dass der Päpstliche Einheitsrat, der unter Kardinal Augustin Bea die Vorarbeit für das Dokument geleistet hatte, seine jährliche Vollversammlung ausgerechnet jetzt durchführt. Der heutige vatikanische Ökumene-Verantwortliche ist der Schweizer Kardinal Kurt Koch. Er sagt im Interview mit Radio Vatikan:

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Vatikan feiert 50 Jahre Ökumene-Dekret

Am 21. November feiert der Vatikan das 50jährige Bestehen des Ökumenismus-Dekrets des Zweiten Vatikanischen Konzils

Unitatis redintegratio: Dekret über den Oekumenismus

Am 21. November feiert der Vatikan das 50jährige Bestehen des Ökumenismus-Dekrets des Zweiten Vatikanischen Konzils: Damals hatten die Konzilsväter mit überwältigender Mehrheit den Wunsch nach Gesprächen mit anderen christlichen Kirchen bekräftigt. Es ist natürlich kein Zufall, dass der Päpstliche Einheitsrat, der unter Kardinal Augustin Bea die Vorarbeit für das Dokument geleistet hatte, seine jährliche Vollversammlung ausgerechnet jetzt durchführt. Der heutige vatikanische Ökumene-Verantwortliche ist der Schweizer Kardinal Kurt Koch. Er sagt im Interview mit Radio Vatikan:

Das ist ein willkommener Anlass, auf diesen Konzilstext zurückzublicken und ihn neu zu lesen und zu vergegenwärtigen. Wir müssen uns fragen, was das Ziel der ökumenischen Bewegung ist und wo die Prinzipien, die Herausforderungen und die positiven Entwicklungen liegen.” Weiterlesen

50 Jahre Pro Oriente in Wien

50 Jahre Pro Oriente in Wien – Es gibt keine Alternative zum Dialog

Zum Dialog und zur Versöhnung gibt es keine Alternative, auch wenn es bis zur Einheit der Kirchen noch ein weiter Weg ist. Das betonte Patriarch Bartholomaios am Samstag in Wien beim Festakt zum 50-Jahr-Jubiläum der ökumenischen Stiftung Pro Oriente. Neben dem Ehrenoberhaupt der orthodoxen Christen, nahm auch der koptisch-orthodoxe Patriarch Papst Tawadros teil, sowie Kardinal Kurt Koch, der im Vatikan für Ökumene zuständig ist. Die aktuellen weltweiten Herausforderungen, seien es soziale oder auch ökologische, würden aber die Zusammenarbeit aller christlichen Kirchen unabdingbar machen, so Patriarch Bartholomaios.

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