Wahrnehmung der Synode soll sich nicht verengen
Kardinal Kurt Koch will die Debatte um wiederverheiratete Geschiedene nicht verengen lassen
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Reflexion zur Synode über die Familie: UPDATE
Die öffentliche Wahrnehmung der kommenden Weltbischofssynode im Oktober darf sich nicht auf die Zulassung zu den Sakramenten von Wiederverheirateten Geschiedenen konzentrieren, kritisiert Kurienkardinal Kurt Koch.
Auch die Debatte dürfe sich nicht darauf beschränken. „Glaubwürdige und hilfreiche Lösungen“ könnten in dieser Frage nur gefunden werden, wenn man den Mut habe, „die grundlegenden Probleme beim Namen zu nennen“, schreibt Koch in einem Gastbeitrag für die vatikanische Tageszeitung „Osservatore Romano“.
Der Präsident
Papst fordert die Einheit der Christen
Papst feiert Abschlussvesper: Die Einheit der Christen
Papst Franziskus konzelebrierte an diesem Sonntagabend eine ökumenische Vesper zum Abschluss der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen. Bereits bei dem heutigen Mittagsgebet sprach er zu den Gläubigen und forderte eine Einheit aller Christen und keine Trennung der einzelnen Konfessionen. Streitigkeiten unserer Geschichte sollen überwunden werden und intellektuelle Konkurrenzkämpfe hätten in der Ökumene keinen Platz. Das Vorbild sei Jesus Christus, betonte er. Wir sollen dem Fremden „gelassen und unbeschwert“ gegenüberstehen, denn nur so könnten wir wachsen.
In seiner Predigt hatte er betont, dass auch eine gegenseitige Abwerbung von Gläubigen nicht akzeptabel sei. Alle Christen seien im „Dienst ein und desselben Evangeliums“, so der Papst. Zugleich forderte er in der Kirche Sankt Paul vor den Mauern dazu auf, „alles polemische oder apologetische Verhalten“ abzulegen und gemeinsam das Verbindende zwischen allen Christen zu suchen. So könnten „viele von der Vergangenheit ererbte Streitigkeiten unter den Christen“ überwunden werden.
Gebetswoche für die Einheit der Christen
Ansprache von Kardinal Koch bei der Vesper an Papst Franziskus
Im Wortlaut: Die Ansprache von Kardinal Koch an Papst Franziskus bei der Vesper zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen in der Basilika St. Paul vor den Mauern 2015:
Sehr geehrter Heiliger Vater.
Im Namen aller hier in der Basilika San Paolo fuori le Mura zum Gebet versammelten Schwestern und Brüder darf ich Sie ganz herzlich begrüssen. Wir danken Ihnen, dass Sie der Feier der Vesper vorstehen und mit Ihrer Anwesenheit erneut bezeugen, wie sehr Ihnen die Sorge um die Wiederherstellung der Einheit der Christen am Herzen liegt.
„Ökumene ist ein Geschenk“
‚ Dass der Herr „alle Getauften in der Treue zur Botschaft des Evangeliums und im gemeinsamen Einsatz für Versöhnung und Frieden“ bestärken möge‘
Zum Luther-Gedenkjahr 2017 wird der Päpstliche Rat für die Einheit der Christen zusammen mit dem Lutherischen Weltbund demnächst eine gemeinsame Erklärung veröffentlichen. Das kündigte der Präsident des Rates, der Schweizer Kardinal Kurt Koch, im Gespräch mit Radio Vatikan an, ohne Einzelheiten zu nennen. Im Dialog mit den Lutheranern und den anderen Kirchen der Reformation gebe es aus katholischer Sicht etliche Fortschritte zu verzeichnen, sagte Kardinal Koch allgemein.
Papst Franziskus leitet am Sonntag eine ökumenische Vesper in der römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern zum Abschluss der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen. Auch bei seiner Generalaudienz kam Franziskus auf den jährlichen Fixpunkt der Ökumene zu sprechen. In seinen Grüssen an die Pilger deutscher Sprache rief er zum Gebet dafür auf, dass der Herr „alle Getauften in der Treue zur Botschaft des Evangeliums und im gemeinsamen Einsatz für Versöhnung und Frieden“ bestärken möge.
Lutheraner und Katholiken
Gemeinsame Pressemitteilung vom 15. Januar 2015
Gebetswoche für die Einheit der Christen
Lutheraner und Katholiken planen für 2016 ein gemeinsames ökumenisches Gedenken
Vatikanstadt, 17. Januar 2015, Zenit.org, Redaktion
Wir dokumentieren im Folgenden die gemeinsame Pressemitteilung vom Lutherischen Weltbund (LWB) und vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen (PCPCU).
Vatikan/Genf, 15. Januar 2015
Der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch
Politische Entscheidungen trugen zur Entfremdung bei
Quelle
Kardinal Kurt Koch
Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen
Die Entfremdung zwischen Ostkirche und Westkirche ist durch politisch motivierte Entscheidungen der Kirchen verstärkt worden. Das hat der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, in Lublin betont. Er wurde dort am Dienstag mit dem „Goldenen Diplom“ der dortigen Theologischen Fakultät ausgezeichnet. Daher hätten die beiden „Lungenflügel“ der Christenheit – der östliche und der westliche – nicht mehr im selben Organismus arbeiten können. Heute gehe es im katholisch-orthodoxen Dialog um Klärung des Verhältnisses von Synodalität und Primat, so Koch. Das eine könne nicht ohne das jeweils andere gedacht werden.
Schweizer Bischöfe
Schweizer Bischöfe: Schritte in Sachen Ökumene
Seit 30 Jahren in Rom
Vatikan: Direktorium zur Ausführung der Prinzipien und Normen über den Ökumenismus
Vatikan: Dokument über den Kommunionempfang
Der Papst und die Schweizer Bischöfe haben am Montag fast zwei Stunden lang über die Situation der katholischen Kirche in der Eidgenossenschaft gesprochen. Bereits im Vorfeld des Ad Limina-Besuchs der Schweizer Bischofskonferenz wurde in den Medien vor allem auf die „ökumenischen Schwierigkeiten“ hingewiesen: Das Stichwort „Eucharistische Gastfreundschaft“ kam bei den Gesprächen mit Franziskus so nicht vor, auch wenn in dem Redetext des Papstes, das an die Bischöfe ausgeteilt wurde, das Thema angesprochen wird. Der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, der St. Galler Bischof Markus Büchel, berichtet gegenüber Radio Vatikan von dem Gespräch:




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