Humanae vitae

„Wir streiten für das Recht der Frau und das Recht des Kindes“

Der an der Theologischen Fakultät Paderborn lehrende Moraltheologe und Priester Peter Schallenberg hat mit Blick auf die durch die gegenwärtige Bundesregierung betriebene Debatte um das Thema Abtreibung für die Kirche betont: „Wir streiten für das Recht der Frau und das Recht des Kindes“

Quelle
„Wir streiten für das Recht der Frau und das Recht des Kindes“ (erzbistum-paderborn.de)
Debatte um § 218 StGB: „Polemik und Polarisierung“ vermeiden (erzbistum-paderborn.de)
Bioethikerin: „Leihmutterschaft neue Form von Kolonialismus“

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Paderborn – Donnerstag, 24. August 2023

Der an der Theologischen Fakultät Paderborn lehrende Moraltheologe und Priester Peter Schallenberg hat mit Blick auf die durch die gegenwärtige Bundesregierung betriebene Debatte um das Thema Abtreibung für die Kirche betont: „Wir streiten für das Recht der Frau und das Recht des Kindes.“

Laut Schallenberg bestehe „das Recht der Frau“ darin, jederzeit „mit Würde und Respekt behandelt zu werden“, gerade auch in Konfliktfällen, wenn sie „jede nur mögliche Hilfe und Unterstützung“ bekommen sollten, „um zum Leben Ja sagen zu können“. Nicht möglich sei die „Tötung eines Kindes“, die auch in Deutschland nach der gegenwärtigen Gesetzeslage „grundsätzlich kein Recht, sondern Unrecht“ sei.

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„Theologie des Leibes“ **UPDATE

Regensburger Domkapitular fordert Annahme der „Theologie des Leibes“ beim „Synodalen Weg“ (catholicnewsagency.com)

Theologie des Leibes
*Weihbischof Wörner verteidigt Kirche als „nicht leibfeindlich“ (catholicnewsagency.com)
**USA: Freispruch für Lebensschützer
Lebensschützer Mark Houck kandidiert für den US-Kongress
Die Theologie des Leibes ist eine Brücke zum Evangelium

Regensburg, 9. August 2022 (CNA Deutsch)

Der Regensburger Domkapitular Josef Kreiml, der im Bistum als Ansprechpartner für den „Synodalen Weg“ fungiert, hat die Synodalversammlung aufgefordert, „im Blick auf die Gestaltung des Miteinanders von Mann und Frau“ die „Theologie des Leibes“ anzunehmen. Diese Anthropologie bzw. Lehre vom Menschen sei von Papst Johannes Paul II. „in deutlicher Weiterentwicklung der bisherigen kirchlichen Lehre formuliert“ worden.

In einem auf der Internetseite des Bistums Regensburg veröffentlichten Beitrag erläuterte der in St. Pölten lehrende Fundamentaltheologe am Dienstag, es „wäre überaus notwendig, dass – im Blick auf die biblische Anthropologie, die katholische Sakramentenlehre, die Lehre von der Kirche als einer ‚apostolischen‘ und als solchen auch ’synodalen‘ Kirche – die gültige kirchliche Lehre zur Sprache gebracht wird“.

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Definitionen nicht von „Gefühlen“ abhängig machen

Definitionen nicht von „Gefühlen“ abhängig machen: Lebensschützerin zu Gender-Ideologie

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Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Regensburg – Freitag, 25. August 2023

Die Bundesvorsitzende der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA), Cornelia Kaminski, hat mit Blick auf die Gender-Ideologie erklärt: „Definitionen sollte man nicht von individuellen Gefühlen abhängig machen.“

„Fragen, die die Natur des Menschen, der Pflanzen, der Tiere betreffen – also all dessen, was auf dieser Erde lebt – werden in aller Regel von Naturwissenschaftlern beantwortet“, so Kaminski in einem auf der Internetseite der Diözese Regensburg veröffentlichten Interview. „Die naturwissenschaftliche Definition dessen, was ein Mann bzw. eine Frau ist, lautet: ein erwachsener Mensch mit XY Chromosomen ist ein Mann, ein erwachsener Mensch mit XX Chromosomen ist eine Frau.“

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6 wichtige Fakten über die Lage der Katholischen Kirche in Nicaragua

Die Lage der katholische Kirche in Nicaragua ist seit Jahren problematisch, aber die Situation ist in den letzten Jahren durch das Vorgehen der linksgerichteten Diktatur von Daniel Ortega und seiner Frau Rosario Murillo dramatisch eskaliert  *UPDATE

Quelle
Was hat Präsident Daniel Ortega gegen die Kirche in Nicaragua? Eine Juristin antwortet (catholicnewsagency.com)
In schwerer Zeit: drei Jahre Madrugadores in Nicaragua – Schoenstatt.org
US-Außenministerium verhängt Visa-Restriktionen gegen nicaraguanische Beamte
*Nicaragua entzieht Jesuiten Rechtsstatus, beschlagnahmt gesamtes Vermögen (catholicnewsagency.com)

Von Eduardo Berdejo

Managua – Mittwoch, 23. August 2023

Die Lage der katholische Kirche in Nicaragua ist seit Jahren problematisch, aber die Situation ist in den letzten Jahren durch das Vorgehen der linksgerichteten Diktatur von Daniel Ortega und seiner Frau Rosario Murillo dramatisch eskaliert.

Als Mitglied der ehemaligen Guerilla Sandinistische Nationale Befreiungsfront (FSLN) regierte Ortega das Land von 1985 bis 1990 und kam 2007 zum zweiten Mal an die Macht. Seitdem hat er sich mit umstrittenen, angefochtenen Wahlen und mit allen Mitteln, wie der Verfolgung Oppositioneller und Druck auf die Kirche, an der Macht gehalten.

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Saudi-Arabien: Horror-Szenen an der Grenze

Die UNO ist schockiert über den Bericht der Organisation Human Rights Watch, wonach Hunderte von Migranten vom saudi-arabischen Grenzschutz getötet worden seien. Dieses Vorgehen sei nicht hinnehmbar, so die UNO an diesem Dienstag

Quelle
Human Rights Watch | Weltweite Verteidigung der Menschenrechte (hrw.org)
Human Rights Watch – Bericht: Saudi-Arabien lässt Migranten an Grenze erschiessen – News – SRF
„Kirche in Not“ verweist auf „neue Eskalation der Verfolgung“ von Christen an UN-Gedenktag (catholicnewsagency.com)

Stéphane Dujarric, Sprecher von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, nannte den Bericht „sehr beunruhigend“. Er erhebe „sehr ernste Anschuldigungen“, und es sei „nicht hinnehmbar, die Migration mit dem Lauf einer Waffe zu stoppen“. Das UNO-Menschenrechtbüro habe Kenntnis von den Vorwürfen gehabt, allerdings sei es schwierig gewesen, diese zu überprüfen.

Die Welt habe schon viele Fälle gesehen, bei denen sich Gewalt gegen Migranten und Schutzsuchende richtete, so Dujarric. Sie alle müssten mit Würde behandelt werden, und ihre Rechte gemäß internationalen Bestimmungen seien zu achten.

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Papst: Der Name Gottes ist keine Rechtfertigung für Gewalt

Franziskus hat anlässlich des Gedenktages für die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung einen Tweet veröffentlicht. In diesem forderte er ein Ende der Instrumentalisierung von „Religionen zur Entfachung von Hass, Gewalt, Extremismus und Fanatismus“

Quelle
22. August: Gedenktag für Opfer religiös motivierter Gewalt
„Kirche in Not“ verweist auf „neue Eskalation der Verfolgung“ von Christen an UN-Gedenktag (catholicnewsagency.com)
Papst Franziskus (@Pontifex_de) / X (twitter.com)

„Ich erneuere den Aufruf, damit aufzuhören, die Religionen zu instrumentalisieren, um Hass, Gewalt, Extremismus und Fanatismus zu entfachen, bzw. den Namen Gottes zu benutzen, um Mord, Exil, Terrorismus und Unterdrückung zu rechtfertigen.“ Das schreib Papst Franziskus heute in einem Tweet.

Er wiederholte damit einige Worte aus dem Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt.

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Sudan: „500 Kinder an Hunger gestorben“

Mindestens 498 Mädchen und Jungen im Sudan und möglicherweise Hunderte mehr sind verhungert, darunter mehr als 20 Kinder in einem staatlichen Waisenhaus. Darauf weist „Save the Children“ hin

Quelle
Spenden für Kinder in Not | Save the Children Schweiz
Südsudan: Helfer in Gefahr – Vatican News
Krise in Niger: „Gefahr für die gesamte Sahel-Zone“ – Vatican News

In dem Land, in dem im April heftige Kämpfe ausgebrochen sind, gingen die Lebensmittelvorräte zur Neige; außerdem seien wichtige Versorgungseinrichtungen geschlossen. Das betrifft auch „Save the Children“ selbst: Wegen der Gewalt war die Organisation gezwungen, 57 ihrer Ernährungseinrichtungen zu schließen, so dass 31.000 Kinder im ganzen Land keine Behandlung gegen Unterernährung und damit zusammenhängende Krankheiten erhalten können.

In den 108 Einrichtungen von „Save the Children“, die noch in Betrieb sind, gehen die Vorräte an therapeutischen Nahrungsmitteln zur Neige, so der Verband in einer Mitteilung. Allein im Bundesstaat Weißer Nil seien zwischen Mai und Juli mindestens 316 Kinder, die meisten von ihnen unter fünf Jahren, an Unterernährung oder damit zusammenhängenden Krankheiten gestorben.

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