Gottesmutter Maria

Unsere Liebe Frau von Kibeho

Unsere Liebe Frau von Kibeho – Ein Weckruf für unsere Zeit

Rezension/Bestellung

Edouard Sinayobye berichtet Grundlegendes zu den Erscheinungen der Muttergottes, die sich im afrikanischen Ruanda von Ende November 1981 bis Ende November 1989 ereignet haben. Er betrachtet nicht nur kulturelle und kirchliche Gegebenheiten in Ruanda zur Zeit der Erscheinungen, sondern geht auch auf die Persönlichkeiten der Seherinnen und die Botschaften der Mutter des Wortes , wie sich Maria in Kibeho vorstellte, ein. Er untersucht auch die geistlichen, mariologischen und mystischen Hintergründe, ordnet diese in die Tradition von Lourdes, Fatima und der anderen anerkannten Erscheinungen ein und arbeitet gleichzeitig heraus, worin genau sich die Botschaft von Kibeho unterscheidet und warum diese Botschaft nicht nur für Ruanda, für Afrika, sondern vielmehr für die ganze Welt bestimmt ist.

Weiterlesen →

Sri Lanka

Sri Lanka: Marienschrein-Aufwertung als Symbol der Einheit

Quelle
Sri Lanka: Marienschrein in Sicherheit gebracht
Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Sri Lanka und auf die Philippinen
Pakistan: Immer mehr christliche Mädchen Opfer von Gewalt

Sri Lanka: Marienschrein-Aufwertung als Symbol der Einheit

Der Präsident des Landes hat den Marienschrein von Madhu zum nationalen Heiligtum erklärt. Im mehrheitlich buddhistischen Sri Lanka ist die Stätte Symbol des interreligiösen Dialogs.

Nachdem das Kabinett im August grünes Licht gab, hat Staatspräsident Maithripala Sirisena den Schrein jetzt zum geheiligten Ort erklärt. Bei der Übergabe der entsprechenden Dokumente an den Bischof von Mannar, Fidelis Lionel Emmanuel Fernando, erinnerte der Politiker an den Papstbesuch auf Sri Lanka im Jahr 2015. Franziskus hatte bei seiner Apostolischen Reise an der Marienstätte von Madhu zu Einheit und Versöhnung aufgerufen.

Weiterlesen →

Der Heilige Geist ist die Seele der Kirche

Der Heilige Geist ist die Seele der Kirche. Was wäre sie ohne ihn?

Quelle
Vatikan Pfingsten 2009

Benedikt XVI.: Regina Caeli, Petersplatz, Sonntag, 31. Mai 2009

Liebe Brüder und Schwestern!

Die über die ganze Welt verstreute Kirche erlebt heute, am Hochfest Pfingsten, erneut das Geheimnis ihrer Geburt, ihrer »Taufe« im Heiligen Geist (vgl. Apg 1,5), die sich in Jerusalem fünfzig Tage nach Ostern eben am jüdischen Pfingstfest ereignete. Der auferstandene Jesus hatte den Jüngern gesagt: »Bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet« (Lk 24,49). Dies geschah in spürbarer Weise im Abendmahlssaal, als alle im Gebet mit Maria, der Jungfrau und Mutter, vereint waren. Wie wir in der Apostelgeschichte lesen, wurde jener Ort plötzlich von einem heftigen Sturm erfüllt, und Zungen wie von Feuer liessen sich auf jeden der Anwesenden nieder. So traten die Apostel hinaus und begannen, in fremden Sprachen zu verkünden, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, der gestorben und auferstanden ist (vgl. Apg 2,1–4). Der Heilige Geist, der mit dem Vater und dem Sohn das Universum geschaffen hat, der die Geschichte des Volkes Israel gelenkt und durch den Mund seiner Propheten gesprochen hat, der in der Fülle der Zeiten an unserer Erlösung mitgewirkt hat, ist an Pfingsten auf die entstehende Kirche herabgekommen und hat sie zu einer missionarischen Kirche gemacht, indem er sie aussandte, allen Völkern den Sieg der göttlichen Liebe über Sünde und Tod zu verkündigen.

Weiterlesen →

V. Generalkonferenz des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik

Apostolische Reise von Papst Benedikt XVI. nach Brasilien anlässlich der V. Generalkonferenz des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik

Quelle
Vatikan – Reiseroute
Enzyklika Deus caritas est
Unsere Liebe Frau von Aparecida
Unsere Liebe Frau von Guadalupe
Die Frau mit der Sonne umkleidet

Begrüssungszeremonie- Ansprache von Benedikt XVI.

Internationaler Flughafen São Paulo/Guarulhos – Mittwoch, 9. Mai 2007

Sehr geehrter Herr Staatspräsident,
meine Herren Kardinäle und verehrte Brüder im Bischofsamt,
liebe Brüder und Schwestern in Christus!

1. Es ist für mich ein Grund besonderer Genugtuung, meinen Pastoralbesuch in Brasilien zu beginnen und Eurer Exzellenz in Ihrer Funktion als Staatsoberhaupt und höchster Repräsentant der grossen brasilianischen Nation meinen Dank für den liebenswürdigen Empfang auszusprechen, der mir bereitet worden ist. Ein Dank, den ich mit grosser Freude auf die Mitglieder der Regierung, die Eure Exzellenz begleiten, auf die zivilen und militärischen Persönlichkeiten, die sich hier eingefunden haben, und auf die Autoritäten des Staates São Paulo ausweite. In den an mich gerichteten Begrüssungsworten, Herr Präsident, verspüre ich das Erwidern der Gefühle der Zuneigung und Liebe des ganzen brasilianischen Volkes für den Nachfolger des Apostels Petrus.

Weiterlesen →

Maria Meeresstern

Die gute Nachricht geht heute so

Quelle
‚Das Märchen vom edlen Wilden‘
Hl. Papst Johannes XXIII.

Von Paul Badde, 11. Oktober 2019

Die gute Nachricht geht heute so: Vieles ist einfach nur gemeiner Schwindel, was in diesen Tagen viele in Rom empört und erzürnt. Das gilt nicht zuletzt für den aufgewärmten Kult um den „edlen Wilden“, der seit den Tagen Jean Jacques Rousseaus (1712 – 1778) ein beliebter Standard-Mythos europäischer Intellektueller ist. Oder die Anbetung der „Pachamama“, der Mutter Erde, deren Zorn nach der „indigenen Weisheit“, die jetzt so oft beschworen wird, auch immer wieder einmal mit Kindermord besänftigt werden wollte. Es ist die alte Heidenangst, die in diesem Schwindel zurückkehrt, deren Hohepriester in luxuriösen Erste-Klasse-Flügen den Ozean nach Rom überquert haben. Und die „Erde Amazoniens“ der man am letzten Samstag vor Papst Franziskus ein Bäumchen für verschiedene Anliegen gepflanzt hat, stammte nicht aus dem bedrohten Regenwald, sondern wurde zuvor aus den Vatikanischen Gärten gebuddelt. Ähnliches dürfen wir deshalb auch von der amazonischen Erde in jenem Mummenschanz vermuten, der am 8. Oktober in der Traspontina-Kirche Unserer Lieben Frau vom Karmel aufgeführt wurde, mit der Statue einer nackten, schwangeren Frau, mit Vogelbildern, einem Weidenkorb und anderem heidnischen Krimskrams, in einer Zeremonie, in der schliesslich eine junge Frau in einem Kanu durch die Kirche getragen wurde

Weiterlesen →

Die Seeschlacht von Lepanto

Die Seeschlacht von Lepanto und das Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz

Quelle
Seeschlacht von Lepanto
Baddes Bilder – Maria von Guadalupe
Besuchskirche Jerusalem

Von Paul Badde, 7. Oktober 2019

In Patras blickten wir in einer Seitenkapelle der Basilika plötzlich auf die offene Schädeldecke des Andreas, die unter einem Bergkristall den Gläubigen zum Kuss geboten wird. Wie der Flusslauf des Jordans auf einem alten Pergament schaute uns die Schädelnaht des Apostels an, wie die Landmarke einer Landkarte in eine unbekannte Welt. Unter dieser Schädeldecke muss sich ein Augenpaar bewegt haben, das Jesus gesehen hat. Das Maria sah. Das Maria sterben sah. Der Apostel Andreas hatte sie mit zu Grab getragen. Beinahe hätten wir unser Schiff verpasst.

Wind kam auf, als die Fähre sich von der Kaimauer löste. Der Golf von Korinth erstreckte sich makellos blau vor dem Bug. Im Westen waren die Hügel und Berge zu erkennen, die sich von beiden Seiten des Festlands, von Norden und Süden, zu jener Meerenge in die See hineinschoben, auf die das Schiff nun in grossem Bogen von Patras her Kurs nahm zur Adria. Ich hielt mich an der Reling fest und schaute auf das glitzernde Auf und Ab der Wellen in der Bucht von Lepanto. Es war hier, wo am 7. Oktober 1571 eine Seeschlacht wütete, gegen die der Angriff der Japaner auf Pearl Harbor und der Terrorangriff auf die New Yorker Twin Towers sich wie ein Geplänkel der Weltgeschichte ausnimmt. Vielleicht hat in den letzten tausend Jahren nur die Schlacht um Wien hundertzwölf Jahre später den Lauf der Geschichte Europas noch einmal so entscheidend verändert. Die Seeschlacht von Lepanto hatte rund 40.000 Gefallene und unzählige Verwundete an einem einzigen Tag gekostet – und sie hatte eine fast dreihundertjährige Vorgeschichte.

Weiterlesen →

Ein Gegenpol zum Bürgerkrieg

Die Gebete der Karmelitinnen aus Charkow in der Ukraine – Ein Gegenpol zum Bürgerkrieg

Quelle
500 Jahre Teresa von Avila

Von Hans Jakob Bürger, 17. Februar 2018

Im Westen steht der Bruderkrieg in der Ukraine nicht auf der Tagesordnung. Er ist uns offenbar nicht wichtig, auch wenn das Drama dieses Krieges weiter geht. Es sind aber nicht nur die kriegerischen Kämpfe, die dieses Drama immer wieder anheizen. Lüge und Korruption sind besonders rücksichtslos und sammeln sich ständig neue Opfer unter unschuldigen Menschen. Demoralisierung breitet sich aus, – nicht nur in der Ukraine. Während ich diese Sätze schreibe, tue ich nichts gegen das endlose Leid der Menschen. Die alltägliche Sündhaftigkeit, hinter der die bösen Mächte der Finsternis lauern, steht zwar auch uns vor Augen; doch wollen wir sie sehen? Korruption und Rücksichtslosigkeit auf der einen Seite, auf der anderen Hilflosigkeit und Demoralisierung; hier wie da ständig neue Opfer.

Der Karmel von Charkow – der offizielle Name der ukrainischen Stadt ist Charkiw, im Westen verwendet wird auch Kharkiv und Kharkov, im deutschen Sprachraum ist jedoch Charkow die geläufigste Bezeichnung – geht auf das Jahr 1995 zurück. Papst Johannes Paul II. setzte sich dafür ein. Gegenwärtig leben, sühnen und beten in dem Karmelitinnen-Kloster elf Nonnen aus der Ukraine, aus Polen und der Slowakei.

Weiterlesen →

Kategorien

Vatikan.va

Archiv

Empfehlung