Eskalation im Heiligen Land: Kriegszustand erklärt
In Israel eskaliert erneut der Nahostkonflikt. Nach Angaben der israelischen Armee wurden seit dem Morgen rund 2.200 Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert. Israel reagierte mit Luftangriffen auf Ziele der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen. Beide Seiten riefen den Kriegszustand aus

Quelle
Rabbiner ruft nach Angriffen zu Telefonen trotz Schabbat auf – Vatican News
Lateinischer Patriarch von Jerusalem würdigt Benedikt XVI. – DOMRADIO.DE
Apostolische Reise ins Heilige Land (8.-15. Mai 2009) | BENEDIKT XVI. (vatican.va)
Dutzende Tote bei Überraschungsangriff der Hamas auf Israel (catholicnewsagency.com)
Israel: Kardinal Pizzaballa befürchtet Krieg – Vatican News
Israel kündigte die Mobilisierung Zehntausender Reservisten an. Israelische Medien berichteten über mehrere Tote, hunderte Verletzte und eine nicht bekannte Zahl von Geiselnahmen durch Hamas-Kämpfer.
Demnach sollen militante Palästinenser aus dem Gazastreifen in mindestens sieben israelische Ortschaften eingedrungen sein, wo sie Geiseln genommen hätten. Der jüdische Rettungsdienst “Roter Davidstern” warnte auf dem Portal X vor einem Mangel an Blutkonserven zur Behandlung der Verletzten und rief dringend zu Blutspenden auf.
Diktatur von Nicaragua verhaftet drei Priester
In der Nacht auf Sonntag hat das diktatorische Regime in Nicaragua die Verhaftung von zwei Priestern aus der Diözese Estelí und einem weiteren Preister aus der Diözese Jinotega im Norden des mittelamerikanischen Landes angeordnet
Von Diego López Marina
Managua – Donnerstag, 5. Oktober 2023
In der Nacht auf Sonntag hat das diktatorische Regime in Nicaragua die Verhaftung von zwei Priestern aus der Diözese Estelí und einem weiteren Preister aus der Diözese Jinotega im Norden des mittelamerikanischen Landes angeordnet.
Wie die Zeitung “El Confidencial” am Sonntag bestätigte, handelt es sich bei den Verhafteten in Estelí – für das Bistum ist der bereits seit Monaten inhaftierte Bischof Rolando Álvarez zuständig – um Julio Ricardo Norori von der Pfarrei San Juan Evangelista in San Juan del Río Coco im Departement Madriz und Iván Centeno von der Pfarrei Inmaculada Concepción de María in Jalapa im Departement Nueva Segovia.
Schutzlose Armenier *UPDATE
Der Exodus der Karabach-Armenier ist eine humanitäre Tragödie, und zugleich eine historische. Ein Kommentar
Quelle
Berg Karabach
*Armenien: UNESCO sichert Flüchtlingen aus Berg-Karabach Hilfe zu – Vatican News
05.10.2023
In Berg-Karabach (Arzach) ist abgeschlossen, was makaber verharmlosend “ethnische Säuberung” genannt wird. Nur etwa 100 Armenier sind in ihrer angestammten Heimat geblieben, weit über 100.000 sind auf der Flucht oder bereits in Armenien angekommen. “Eine uralte Wiege des Christentums wurde ausgelöscht, die Kirchen und Klöster werden geplündert oder niedergerissen”, so ein armenischer Bischof gegenüber dieser Zeitung.
Eine humanitäre Tragödie, und zugleich eine historische. Der Angriff Aserbaidschans auf die “Republik Arzach” kam nicht unerwartet, doch die Welt sah der nahenden Katastrophe tatenlos zu. Für die Mächtigen in Moskau wie in Brüssel scheint aserbaidschanisches Öl wertvoller zu sein als armenisches Blut.
Die nächste armenische Tragödie
Die “ethnische Säuberung” von Berg-Karabach ist nahezu abgeschlossen. Doch der mehr als hundertjährige Leidensweg des armenischen Volkes geht weiter

Quelle
Autonome Republik Nachitschewan – Wikipedia
02.10.2023
Mehr als 100.000 Armenier haben ihre angestammte Heimat Berg-Karabach (Arzach) bereits fluchtartig verlassen. Bleiben wird wohl nur, wer keine Möglichkeit zur Flucht hat oder bereits verhaftet wurde. Die Menschen haben eine humanitäre Tragödie hinter sich – und auch vor sich: Eine neunmonatige Hunger-Blockade mussten die Karabach-Armenier durchstehen, neun Monate, in denen es an Medikamenten und Grundnahrungsmitteln mangelte, ja Menschen schlicht verhungert sind. Und nun kommen sie, die Haus und Heimat verloren haben, mit wenigen Habseligkeiten nach tagelanger, anstrengender Flucht in einem Land an, das ihnen weder ein Dach über dem Kopf noch eine medizinische Versorgung garantieren kann.
Bergkarabach: UN-Vertreter besuchen die Region
Eine Mission der Vereinten Nationen besuchte am Sonntag den 01. Oktober Bergkarabach, nachdem nun fast die gesamte ethnisch-armenische Bevölkerung geflohen ist. Ein Sprecher der aserbaidschanischen Präsidentschaft sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass die Mission vor allem hier sein, um die humanitären Bedürfnisse zu prüfen. Es ist das erste Mal seit etwa 30 Jahren, dass die internationale Organisation Zugang zu der Region erhält
Quelle
Ein Heiliger und Symbol des armenischen Christentums im Vatikan (catholicnewsagency.com)
Später am Sonntag erklärte ein Sprecher des aserbaidschanischen Außenministeriums, dass die Mission einen Kontrollpunkt an der Grenze zwischen Karabach und Armenien besucht habe. Am Montag werde voraussichtlich eine Pressekonferenz stattfinden.
Eine ungewisse Zukunft
Ein AFP-Journalist sah an einem Grenzübergang entlang des Lachin-Korridors, der Karabach mit Armenien verbindet, nur ein einziges Auto aus der inzwischen verlassenen Enklave ankommen.
Sorge um die Menschen in Bergkarabach
Sorge um die Menschen in Bergkarabach – Schweizer Bischofkonferenz
Die Schweizer Bischofskonferenz ist zutiefst besorgt über die aktuellen Ereignisse in Bergkarabach. Seit neun Monaten blockieren die Truppen Aserbaidschans die Versorgung der armenischen Exklave mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und Treibstoff, seit Mitte Juni lassen sie nicht einmal Konvois des Internationalen Roten Kreuzes (abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen) in das geographisch isolierte Gebiet zu. Durch dieses brutale Vorgehen sind 120’000 unschuldige Menschen, darunter 30’000 Kinder, akut vom Hungertod bedroht. Es ist alarmierend, dass die Weltöffentlichkeit diese humanitäre Krise trotz ihrer Brisanz kaum zur Kenntnis nimmt.
Vatikan erlässt besonderes Segensgebet *UPDATE
Vatikan erlässt besonderes Segensgebet, Fürbitten für Weltsynode zur Synodalität

Quelle
Kardinal Müller will sich bei Weltsynode im Oktober “für theologische Klarheit” einsetzen (catholicnewsagency.com)
Deutsch ist keine offizielle Sprache bei Weltsynode in Rom – DOMRADIO.DE
*”Christen verschanzen sich nicht hinter glaubensfeindlichen Ideologien”
Von Hannah Brockhaus
Vatikanstadt – Samstag, 16. September 2023
Kardinal Mario Grech hat die Katholiken in aller Welt gebeten, am 1. Oktober ein Segensgebet und besondere Fürbitten für die Weltsynode zur Synodalität zu beten.
Grech, der Generalsekretär der Synode, bat die Bischöfe in einem Brief vom 12. September, der am Freitag veröffentlicht wurde, das Gebet für die Teilnehmer der ersten Sitzung der 16. ordentlichen Bischofssynode zu organisieren, die vom 4. bis zum 29. Oktober im Vatikan zum Thema Synodalität stattfinden wird.





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