Wie lange darf die gegebene kath. Lehre noch konterkariert werden?
Wie lange schweigt die katholische Mehrheit? Dazu, dass mit dem ewigen Seelenheil unzähliger Gläubiger – durch einzelne, oder Gruppierungen auch aus persönlichen Motiven – in der Öffentlichkeit hemmungslos ‚gepokert‘ wird? (Red.)
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Pro Ecclesia fordert personellen, inhaltlichen Neuanfang für katholisches Nachrichtenportal kath.ch
Rundbrief ‚Pro Ecclesia‘
Offener Brief
Forderung einer ausgewogenen Berichterstattung durch kath.ch
Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Felix Gmür
Sehr geehrte Bischöfe und Äbte
Sehr geehrte Mitglieder der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz
Die Berichterstattung von kath.ch erfolgt in einem Boulevard-Stil und ist geprägt von Polemik, Aggressivität, Einseitigkeit und Spekulationen. Mit Vorliebe werden Exponenten der römischkatholischen Kirche infam beschimpft („Horrorclown“, „Narrenkäfig“, „Giftzwerg“, „Hooligans“).
Trotz „Störfeuer“ *UPDATE
Trotz „Störfeuers“: Bischöfe in den USA stimmen für Eucharistie-Dokument
Quelle
Vatikan: Die zentrale Stellung der Eucharistie im Leben der Kirche
Vatikan: Enzyklika ‚Ecclesia de Eucharistia‘
*USA: Eucharistie-Lehrdokument ohne Kommunionsverbot
Von Christine Rousselle, Shannon Mullen und AC Wimmer
Baltimore, Maryland, 18. November 2021 (CNA Deutsch)
Mit überwältigender Mehrheit haben die Bischöfe der Vereinigten Staaten das Dokument „Das Geheimnis der Eucharistie im Leben der Kirche“ am 17. November 2021 angenommen.
Bei der geheimen elektronischen Abstimmung gab es 222 Ja-Stimmen, acht Nein-Stimmen und drei Stimmenthaltungen.
Um verabschiedet zu werden, mussten zwei Drittel der Bischöfe bei ihrer Herbstvollversammlung für das Dokument stimmen, bei dem auch die Frage mitverhandelt wurde, wie mit katholischen Politikern umgegangen werden soll, die sich für Abtreibung einsetzen und dennoch die heilige Kommunion empfangen wollen.
USA: Eucharistie-Lehrdokument gewünscht
In der katholischen Kirche der USA könnte ein Lehrdokument zur Eucharistie kommen, in dem es auch um die „Eucharistie-Würdigkeit“ katholischer Politiker gehen soll, die ein liberale Abtreibungspolitik propagieren. Während sich der Vatikan in der Frage mehr Einheit und Zurückhaltung wünscht, sorgt das Thema bei den US-Bischöfen für Kontroversen

Quelle
Papst sendet US-Bischöfen vor Herbstkonferenz klares Signal
Papst Franziskus empfängt US-Bischöfe
„In den USA und in Europa sind seit langem Muster einer aggressiven Säkularisierung am Werk“
Anne Preckel – Vatikanstadt
Mit einer deutlichen Mehrheit für ein Eucharistie-Dokument – 168 gegen 55 Stimmen bei fünf Enthaltungen – endete am Freitag die Frühjahrs-Vollversammlung der US-amerikanischen Bischöfe. Es dürfte das heikelste Thema bei der virtuell durchgeführten Versammlung gewesen sein, bei der neben Eucharistie auch Fragen der Familien- und Jugendpastoral und zu einer Heiligsprechung auf der Tagesordnung standen.
Eine Mehrheit der US-Bischöfe sieht bei der Frage des Kommunionsempfangs offenbar Klärungsbedarf: Für nicht wenige von ihnen hat der Lebensschutz höchste Priorität – so sehr, dass sie in diesem Kontext die „Eucharistie-Würdigkeit“ katholischer PolitikerInnen mit abweichenden Haltungen in Frage gestellt sehen. Ein Lehrdokument sollte diese Frage beantworten, sagen sie, andere Bischöfe finden das unverhältnismässig und sind dagegen.
Auf dem Weg zur Synodalitätssynode
Auf dem Weg zur Synodalitätssynode: Bischöfe eröffnen Synodalen Prozess
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Für eine synodale Kirche
Klaus Berger
Am gestrigen Sonntag begann die erste Phase der Beratungen zur Weltbischofssynode — „Kirche erneuert sich nicht durch Anpassung an die Forderungen des Zeitgeistes“
Von AC Wimmer
Regensburg/Salzburg, 18. Oktober 2021 (CNA Deutsch)
Mit Predigten, Hirtenbriefen und Stellungnahmen haben Bischöfe in deutschsprachigen Diözesen am gestrigen Sonntag den von Papst Franziskus eingesetzten ersten Teil des synodalen Prozesses begonnen, der zur Synode über Synodalität der Weltkirche im Jahr 2023 führen wird.
Der Tenor ist dabei klar: Nicht nur mit Gremien und Vertretern eines „Verbandskatholizismus“ Gespräche führen, sondern auch und gerade den Gläubigen zuhören, die nicht in — und mit — Strukturen und Berufsgruppen beschäftigt sind.
Begegnung mit Papst Franziskus: Polens Bischöfe in Rom
Sie treffen Papst Franziskus, sprechen mit Kurienvertretern und besuchen die Gräber der Apostel
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Polnische Bischofskonferenz
Von Marco Mancini
Vatikanstadt, 12. Oktober 2021 (CNA Deutsch)
Sie treffen Papst Franziskus, sprechen mit Kurienvertretern und besuchen die Gräber der Apostel: Die Bischöfe der polnischen Bischofskonferenz haben am gestrigen Montag ihren Ad-limina-Apostolorum-Besuch in Rom begonnen.
Sie repräsentieren eine Nation, deren überwältigende Mehrheit sich zum Katholizismus bekennt: Von den rund 36 Millionen Einwohnern sind 35 getauft.
Die derzeitige Struktur der polnischen Kirche umfasst 14 Metropolitan-Erzdiözesen sowie 27 Diözesen und ein Militär-Ordinariat. Auch in Polen gibt es eine byzantinische Minderheit, die in einer Erzdiözese und zwei Suffragane gegliedert ist. Es gibt auch ein Ordinariat für die Gläubigen des östlichen Ritus.
Der „Synodale Weg“ – ein „kirchenrechtliches «Nullum»“
In einem tiefgründigen und substanzhaltigen Gespräch hat sich Regensburger Bischof Dr. Voderholzer den Fragen der renommierten „Neuen Zürcher Zeitung“ gestellt und sachgerechte Vorschläge für den Fortgang des „Synodalen Weges“ benannt
Quelle
Konzilsdekret „Christus Dominus“
Von Thorsten Paprotny, 12. Oktober 2021
In einem tiefgründigen und substanzhaltigen Gespräch hat sich Regensburger Bischof Dr. Voderholzer den Fragen der renommierten „Neuen Zürcher Zeitung“ gestellt und sachgerechte Vorschläge für den Fortgang des „Synodalen Weges“ benannt. Was er ausführt, steht ganz im Einklang mit dem Evangelium Jesu Christi und der Lehre der Kirche aller Zeiten und Orte. Das lässt sich heute nicht in dieser Klarheit und Selbstverständlichkeit über alle Bischöfe und Theologen der Kirche sagen – bedauerlicherweise.
Voderholzer nimmt den „Synodalen Weg“ sehr ernst, sonst würde er nicht so viel Energie, Zeit und Kraft auf ein „kirchenrechtliches «Nullum»“ verwenden. Die Akzente hält er, wie Kardinal Woelki, für korrekturbedürftig, stellt aber fest, dass das vom Papst gewünschte Thema „Evangelisierung“ hinter die deutschen Strukturdebatten zurücktreten musste – warum auch immer.


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