2016 Jubiläum der Barmherzigkeit

Karwoche und Ostern mit Papst Franziskus

Die kommende Woche wird ganz von der Feier des zentralen Festes des Christentums eingenommen

Via Crucis mit dem Palast am römischen Kolosseum Oss Rom

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KathTube: Bistum Augsburg: Passionskrippe in der Westendorfer Pfarrkirche St. Georg – Musik: Augsburger Domsingknaben

Die kommende Woche wird ganz von der Feier des zentralen Festes des Christentums eingenommen, vom Leiden, Sterben und Auferstehung Jesu Christi. Papst Franziskus wird allen zentralen Liturgien selber vorstehen.Betonung findet in der Woche die Flüchtlingsfrage. So steht die Meditationen am Kreuzweg am Karfreitag, der traditionell am Kolosseum begangen wird, unter diesem Thema.

Den Beginn macht bereits an diesem Samstag vor dem Palmsonntag eine Bischofsweihe: Franziskus weiht zwei Vatikan-Mitarbeiter, der eine ist Sekretär des Dialogrates, der andere wird Nuntius in Südafrika.

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Kreuzweg am Kolosseum: erste Details

Im Vatikan sind an diesem Montag erste Grundzüge der Texte vom Kreuzweg am Kolosseum bekanntgeworden

Vatikan: Karwoche 2016

Im Vatikan sind an diesem Montag erste Grundzüge der Texte vom Kreuzweg am Kolosseum bekanntgeworden. Verfasst hat sie der italienische Kardinal Gualtiero Bassetti von Perugia für den Kreuzweg, der traditionell am Karfreitagabend in Anwesenheit des Papstes im römischen Stadtzentrum gebetet wird.

„Gott ist Barmherzigkeit“ lautet der Titel der Meditationen Bassettis. Die Texte zu den vierzehn Kreuzwegstationen erinnern u.a. an die Judenvernichtung während des Zweiten Weltkriegs und an das Leiden vieler Familien heute. Vielen Menschen gehe es heute so ähnlich wie Pilatus: Sie seien nicht imstande, Christus zu erkennen im Antlitz der Fremden, der Ausländer und Migranten.

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Die Palmsonntags-Predigt des Papstes im Wortlaut

Hier lesen Sie die Palmsonntags-Predigt des Papstes im Wortlaut:

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»Gesegnet sei, der kommt im Namen des Herrn« (vgl. Lk 19,38), rief die Menschenmenge von Jerusalem beim Empfang Jesu. Wir haben diese Begeisterung übernommen: Durch das Wedeln der Palm- und Ölzweige haben wir den Lobpreis und die Freude ausgedrückt, den Wunsch, Jesus zu empfangen, der zu uns kommt. Wie er in Jerusalem eingezogen ist, so will er nämlich in unsere Städte und in unser Leben eintreten. Wie er im Evangelium auf einem einfachen Esel geritten ist, so kommt er demütig zu uns, aber er kommt »im Namen des Herrn«: Mit der Macht seiner göttlichen Liebe vergibt er unsere Sünden und versöhnt uns mit dem Vater und mit uns selbst. Jesus freut sich über den volkstümlichen Ausdruck der Zuneigung der Menschenmenge. Angesichts des Protests der Pharisäer, die jene zum Schweigen bringen wollen, die ihm zujubeln, antwortet er: »Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien« (Lk 19,40). Nichts konnte die Begeisterung über den Einzug Jesu aufhalten; nichts möge uns daran hindern, in ihm die Quelle unserer Freude, der wahren Freude zu finden, die bleibt und Frieden schenkt. Denn nur Jesus rettet uns von den Schlingen der Sünde, des Todes, der Angst und der Traurigkeit.

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„Das Feuer Gottes annehmen“

Der Weltjugendtag und das Erbe des heiligen Johannes Paul II.

JMJfaustinaDives in Misericordia: Über das göttliche Erbarmen
Do.: Div. Beiträge
Vatikan: Weltjugendtage

Der Weltjugendtag und das Erbe des heiligen Johannes Paul II.: Ein Gespräch mit dem Metropoliten von Krakau Kardinal Stanis³aw Dziwisz.

Von Stefan Meetschen

Die Tagespost, 18. März 2016

Eminenz, im Sommer dieses Jahres empfangen Sie die Jugend der ganzen Welt zum Weltjugendtag 2016 in Krakau. Mit welchen Gefühlen schauen Sie auf dieses Ereignis?

Mit grosser Hoffnung. Ich weiss, dass viele junge Menschen die Heimat von Johannes Paul II. kennenlernen wollen, weil er sie immer noch inspiriert und für sie ein Zeuge und Freund ist. Er ist auch ein Lehrer, den sie akzeptieren, weil sie spüren, dass er sie liebte und weiter liebt, auch wenn er von ihnen etwas verlangt. Die Zahl der Anmeldungen belegt, wie gross das Interesse am Weltjugendtag 2016 ist.

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Der Weg zur Einheit der Christen

P. Raniero Cantalamessa OFMCap — 5. Fastenpredigt 2016 (Volltext)

„Der Weg zur Einheit der Christen — Gedanken zu Unitatis redintegratio“

In der Kapelle „Redemptoris Mater“ im Vatikan hielt der Prediger des Päpstlichen Hauses, Pater Raniero Cantalamessa OFMCap, heute die fünfte traditionelle Fastenpredigt 2016 für den Papst und die römische Kurie.

Wir dokumentieren die Predigt in einer eigenen Übersetzung.

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Papst an Regierende: „Öffnet die Türen für Migranten!“

Generalaudienz: für den Papst Ort der engen Begegnungen

Papst kritisiert Schliessung der Balkan – Route
KathTube: Gebetsmeinung des Hl. Vaters für den Monat März 2016

„Öffnet die Herzen und die Türen für die Flüchtlinge, die an den verschlossenen Grenzen warten!“ Diesen Appell an die Länder – und vor allem an deren Regierenden – richtete der Papst bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz. Ausgehend von seiner Katechesenreihe zum Thema Barmherzigkeit in der Heiligen Schrift ging der Papst auf zwei Abschnitte im 30. und 31. Buch des Propheten Jeremia ein, die dem Bibelleser auch als „Trostschrift“ bekannt sind.

In diesen Bibelstellen zeige sich die „wahre Barmherzigkeit Gottes“: Der Prophet Jeremia schenkte den ins Exil verschleppten Israeliten Mut, indem er ihre Rückkehr in ihre Heimat ankündigte. Hier sei auch der Bezug zur Gegenwart sichtbar: Immer wieder fragen sich heute noch viele Menschen, wie Gott es zulassen könne, dass man die eigene Heimat verlassen müsse. Jeremia hebe hervor, dass Gott niemand – und vor allem nicht sein Volk – im Stich lasse. „Gott ist bei ihnen“, so der Papst, „denn Gott ist es, der sie zurückführt, ihre Tränen trocknet und von Angst befreit.“

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Interview mit Benedikt XVI.

Barmherzigkeit, Sühne, Glauben: Interview mit Benedikt XVI.

faustinaQuelle

Ein Interview des emeritierten Papstes Benedikt XVI. hat aufhorchen lassen. In einem Zitat, das am Mittwoch daraus bekannt wurde, würdigt Benedikt seinen Nachfolger Franziskus dafür, dass er die göttliche Barmherzigkeit zu einem Leitthema seines Pontifikats gemacht hat. Es ist die erste „öffentliche“ Äusserung des emeritierten über den amtierenden Papst.

An diesem Donnerstag hat die Vatikanzeitung „L’Osservatore Romano“ auf einer Doppelseite den gesamten Text des Interviews auf Italienisch veröffentlicht. Daraus wird deutlich, dass der Akzent des vom Jesuiten Jacques Servais geführten Interviews vor allem auf dem Thema der Rechtfertigung des Menschen vor Gott liegt – einem Thema, das vor fünfhundert Jahren zum Anstoss der Reformation durch Martin Luther wurde.

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