2016 Jubiläum der Barmherzigkeit

Benedikt XVI. würdigt Barmherzigkeitstheologie von Franziskus

Erstmals äussert sich der emeritierte Papst Benedikt XVI. öffentlich über seinen Nachfolger Franziskus

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Erstmals äussert sich der emeritierte Papst Benedikt XVI. öffentlich über seinen Nachfolger Franziskus: Er lobte ihn insbesondere für seine Auslegung der Göttlichen Barmherzigkeit während seines bisherigen Pontifikates. Wie es für den aus Bayern stammenden grossen Theologen typisch ist, geschieht dies in einem Buch, und zwar in dem nun in Italien erschienenen Werk „Durch den Glauben“ (Per mezzo della fede) des italienischen Jesuiten Daniele Libanori. Nach seinem Amtsverzicht im Februar 2013 hatte Benedikt XVI. weitgehend auf öffentliche Auftritte und Stellungnahmen verzichtet.

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Was ich beim Konsistorium gesagt hätte

Interview mit Kardinal Jorge Mario Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires

Aparecida: Diverse Beiträge
Evangelii nuntiandi

Interview mit Kardinal Jorge Mario Bergoglio von Stefania Falasca

30 Tage – Kirche: Aus Nr. 11 – 2007

„Ich muss wieder abreisen,“ sagt er immer wieder. Nicht, dass ihm die römische Luft nicht behagen würde. Aber die von Buenos Aires fehlt ihm doch: die seiner Diözese, seiner „Esposa“, wie er sie nennt. Rom stattet Kardinal Jorge Mario Bergoglio, Erzbischof von Buenos Aires, meist nur Blitzbesuche ab. Dieses Mal aber hat ihn eine Ischiasnerventzündung gezwungen, seinen Aufenthalt in der Ewigen Stadt zu verlängern, noch ein paar Ruhetage anzuhängen. Und er musste auch noch – Ironie des Schicksals – jenen Termin absagen, wegen dem er den Ozean überquert hatte: die Begegnung mit dem Papst und den Kardinälen, die zum Konsistorium gekommen waren.

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„Es sind Priester, die beten und arbeiten“

Buenos Aires. Priester, Drogenhändler, Drohungen

Kardinal Jose Mario Bergoglio – 30 Tage – In Kirche und Welt
Diverse Beiträge in deutscher Sprache

Der Pfarrer eines argentinischen Elendsviertels wird von Drogenhändlern bedroht – und kann sich vor Sympathiebezeugungen seines Volkes nicht mehr retten. Interview mit Kardinal Jorge Mario Bergoglio.

Interview mit Kardinal Jorge Maria Bergoglio von Gianni Valente

Auch ihm laufen sie dann und wann über den Weg, die armen Sklaven des paco wenn er sich z.B. am Sonntag zu Fuss durch das Gewirr schmutziger Gassen kämpft, um hier in der villa miseria die Messe zu zelebrieren, eine Taufe oder eine Firmung zu spenden, oder einfach nur den heiligen Schutzpatron zu feiern. Sie erkennen ihn schon von weitem an seinem weissen Priesterkragen, haben ihn bald umringt: „Hallo, Pater, haben Sie vielleicht einen Peso für Koks?“. Für Kardinal Jorge Mario Bergoglio, Jesuit und seit 1998 Erzbischof von Buenos Aires, ist es die Bestätigung dafür, dass hier „die Wahrheit gesagt wird.“ Auch wenn sie darum bitten, aus dem Dunkel ihrer verpfuschten Leben herausgeführt zu werden. Und dann ist alles gut – solange sie nur seine Priesterfreunde von Baires in Ruhe lassen! Die mit ihm „per Du“ sind und ihm von all den Wundern erzählen, die der Herr hier wirken kann. Pater Bergoglio war es auch, der die Öffentlichkeit über die Morddrohungen informiert hat, die gegen die Priester ausgesprochen wurden von jenen, die er „los mercaderes de las tinieblas“ nennt: Händler der Finsternis.

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Hirtenwort zur Fastenzeit 2016

‚Mit der Heiligen Pforte hat Papst Franziskus am 8. Dezember 2015 das Jahr der Barmherzigkeit eröffnet‘

Versuchung Jesu in der WüsteBarmherzigkeit „ist das Salz im menschlichen Miteinander“
Forum Deutscher Katholiken: Tebartz-van Elst sagt Kongress-Teilnahme in Aschaffenburg nach Protesten ab
Kath.net: Zum Thema

Liebe Schwestern und Brüder,

mit dem Öffnen der Heiligen Pforte hat Papst Franziskus am 8. Dezember 2015 das Jahr der Barmherzigkeit eröffnet, das wir bis zum 20. November 2016 feiern dürfen. Es soll uns nach dem Wunsch des Papstes an Gottes Barmherzigkeit, an seine Liebe und zärtliche Zuwendung zu uns Menschen erinnern. Auch wir haben in Aschaffenburg und Würzburg unter grosser Beteiligung in einer bewegenden Feier unsere Pforten der Barmherzigkeit geöffnet und durchschritten. Drei Impulse zur Barmherzigkeit will ich Ihnen daher am Beginn der Fastenzeit mit auf den Weg geben:

1. Was ist Barmherzigkeit?

Für viele von uns ist Barmherzigkeit ein sperriger Begriff. Sie verbinden damit zumeist nur Mitleid. Mitleid ist eine natürliche menschliche Regung.

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Papst Franziskus nimmt an WJT teil

Papst Franziskus wird vom kommenden 27. bis 31. Juli auf Pastoralbesuch nach Polen reisen, um am 31. Weltjugendtag teilzunehmen

JMJQuelle

Papst Franziskus wird vom kommenden 27. bis 31. Juli auf Pastoralbesuch nach Polen reisen, um am 31. Weltjugendtag teilzunehmen. Das gab der vatikanische Pressesaal an diesem Samstag offiziell bekannt. Der Weltjugendtag in diesem Jahr steht ganz im Zeichen der Barmherzigkeit: „Selig, die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden“ ist das Motto des Jugendtreffens, das in und um Krakau stattfinden wird.

In Krakau und Warschau wurde am Samstag ein erster Entwurf des Reiseprogramms vorgestellt. Demnach wird Franziskus am 27. Juli auf dem Flughafen von Krakau landen und dort vom Präsidenten der Republik sowie den Bischöfen des Landes empfangen. Am Abend wird der Papst sich am Sitz des Erzbistums Krakau am sogenannten „Papstfenster“ zeigen, von wo aus bereits Papst Johannes Paul II. zu den Jugendlichen sprach. Für Donnerstag, den 28. Juli, ist die Etappe in Tschenstochau vorgesehen, wo Franziskus vor der Ikone der Schwarzen Madonna beten wird. Anschliessend feiert er dort anlässlich des 1.050-jährigen Bestehens des Christentums in Polen eine Messe.

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Der Papst und die Tugenden

Impuls zum 5. Fastensonntag im Jahreskreis C — 13. März 2016

Rom, Zenit.org, 11. März 2016, Peter von Steinitz
Vatikan: Die Göttlichen Tugenden: Katechismus der katholischen Kirche

Im Evangelium des 5. Fastensonntags begegnet uns die feinfühlige Liebe Jesu zu allen Menschen, auch und besonders zu den Sündern. Er will nicht, dass die im Ehebruch ertappte Frau von diesen Heuchlern, den Pharisäern, die selber viel mehr Dreck am Stecken haben, gesteinigt wird.

Dabei ist interessant, was er macht und was er nicht macht. Die Pharisäer hatten sich schon gefreut, weil sie dachten: in seiner Gutmütigkeit wird er ihre Sünde als gering hinstellen, damit sie ungeschoren davon kommt. Aber wenn er das wirklich tut, haben wir ihn gepackt, denn er hätte dann dem göttlichen Gesetz widersprochen.

Und wenn er sie schuldig spricht, verschliesst sich sein Zugang zu den Sündern.

Wie so oft sind sie aber seiner Klugheit nicht gewachsen. Wie er vorgeht („Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“), ist göttlich genial. Er will erreichen und erreicht es auch, dass die Frau nicht öffentlich abgestraft wird, und dass dennoch das Verbot des Ehebruchs nicht angetastet wird.

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Ausserordentliches Jubiläum der Barmherzigkeit

Papst Franziskus Jubiläumsaudienz, Samstag, 12. März 2016

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Speaker:

Liebe Brüder und Schwestern,

vor seinem Leiden und Sterben hat Jesus mit der Fusswaschung ein Zeichen gesetzt, das sich tief ins Gedächtnis der Jünger eingeprägt hat. Der Herr macht sich zum Knecht und zeigt den Aposteln: Das Dienen ist der Weg, um den Glauben an ihn zu leben und seine Liebe zu bezeugen. Christus offenbart dadurch, wie Gott an uns handelt, und gibt uns ein Beispiel des neuen Gebots, einander zu lieben, wie er uns geliebt hat, bis zur Hingabe des Lebens. So ist die Liebe ein konkreter Dienst, den wir einander erweisen, ein demütiger Dienst im Stillen und Verborgenen. Dazu gehört auch, die Gaben, die uns der Heilige Geist geschenkt hat, zum Aufbau der Gemeinde zur Verfügung zu stellen und die materiellen Güter zu teilen, damit niemand Not leidet.

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