Wegen Widerstand gegen den NS hingerichtet
‚Zu allen Zeiten der höchsten Not sind Menschen aufgestanden‘

Quelle
KathTube: Weisse Rose – Filmtrailer
Gottes vergessene Märtyrer
Sophie Scholl, die 1943 wegen ihres Widerstandes gegen die Diktatur des Nationalsozialismus hingerichtet wurde, schrieb: „Wohl ist der Mensch frei, aber er ist wehrlos wider das Böse ohne den wahren Gott, er ist wie ein Schiff ohne Ruder“
Berlin, kath.net, 14. Mai 2014
Christen in Syrien
„Wir wollen keine Waffenlieferungen!“

Zur Lage der Christen im Nahen Osten
In Genf findet seit Donnerstag Abend wieder eine Konferenz zu Syrien statt: Aber es ist nicht die von vielen geforderte Friedenskonferenz der internationalen Gemeinschaft für Syrien, sondern eine kirchliche Konferenz: „Christen in Syrien – die Herausforderung, mit einer Stimme zu sprechen“, heisst der Titel.
Vatikan wehrt sich gegen UN-Vorwürfe
Ständiger Beobachter bei Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Tomasi, weist Anschuldigungen wegen Antifolterkonvention zurück
Vatikanstadt, Die Tagespost/KAP/KNA, 05. Mai 2014
Der Vatikan sieht sich im Kampf gegen Folter auf einer Linie mit den Vereinten Nationen und wehrt sich gegen Kritik. Das im vergangenen Juli von Papst Franziskus in Kraft gesetzte Strafrecht für das vatikanische Territorium enthalte fast wörtlich die Erklärung der UN-Antifolterkonvention von 1984, die Folter als unmenschliche Grausamkeit verurteile. Das betonte der päpstliche Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Silvano Tomasi, am Montag vor dem UN-Komitee gegen Folter.
Papstpredigt
Papstpredigt: Über die Profiteure und die „Kletterathleten“ der Kirche
In der Kirche gibt es Menschen, die Jesus „aus Eitelkeit“ folgen oder aus Hunger nach Macht und Geld. Das sind drei falsche Motivationen, führte Papst Franziskus an diesem Montag in seiner Predigt in der Morgenmesse in Santa Marta aus. Das Tagesevangelium spricht von den Menschen, die Jesus nur deshalb suchten, weil sie zuvor bei der wunderbaren Vermehrung der Brote und der Fische satt geworden waren. „Wir alle sind Sünder“, führte der Papst aus. Es gebe immer irgendein Eigeninteresse, von dem die Suche nach Jesus gereinigt werden müsse. Franziskus nannte drei davon.
„Geld darf nicht über Sport herrschen“
Fanziskus: „Geld darf nicht über Sport herrschen“
Nicht einfach kicken, Geld einstreifen, sich im Ruhm sonnen und basta: Fussballer und Sport-Manager haben eine hohe soziale Verantwortung. Das sagte Papst Franziskus an diesem Freitag den Profispielern zweier Fussballmannschaften aus Neapel und Florenz sowie einer Abordnung des italienischen Verbandes Federcalcio, die er in Audienz empfing. Das Geld dürfe nicht über den Sport herrschen, mahnte Franziskus.
„Heute bewegt sich der Fussball in einem großen Geschäftsfeld, wegen Werbung, Fernsehen undsoweiter. Aber der wirtschaftliche Faktor darf nicht über den sportlichen dominieren, sonst verpestet er alles, sei es auf internationaler, nationaler oder lokaler Ebene.“
Die Gewalt der Transparenz
Überall ertönen die Rufe nach Durchsichtigkeit und Offenheit
Doch die politische Salonvokabel gehört auf den Prüfstand.
Die Tagespost, 02. Mai 2014, Von Björn Hayer
Gläsern soll die neue Welt sein, ein Paradies, wo jeder mit jedem vernetzt sein kann. Im Internet scheint der Traum von der offenen Menschheitsfamilie lebbar. Wo Skeptiker einst noch den Schutz der Privatsphäre beschworen, werden heutzutage fleissig Profile gepflegt. Mit allerhand persönlichem Fundus nährt der Homo Cyber das grosse Google. Der moderne Online-Mensch ist eben transparent und – wie man ihm vermittelt – damit der Vorzeigedemokrat der Zukunft. Bis zuletzt kam dabei auch keine Partei mehr umhin, sich das Primat der umfassenden Transparenz nicht in irgendeiner Form auf die Fahnen zu schreiben. Die Apologeten der Demokratie 2.0 predigten euphorisch: Transparenz sei ein Bürgerrecht.
Wladimir Putin richtig verstehen
Niemand weiss, wozu die jüngste Eskalation in der Ukraine die Regierungen in Moskau und Kiew führen werden
Die Tagespost, 02. Mai 2014, Von Stefan Rehder
Niemand weiss, wozu die jüngste Eskalation in der Ukraine die Regierungen in Moskau und Kiew führen werden. Und niemand, ob und wie der Westen darauf reagieren wird.
Anstatt sich von einer Wasserstandsmeldung zur nächsten zu hangeln, lohnt es daher, den Blick auf ein Phänomen zu richten, dem bislang nur wenig Beachtung geschenkt wurde: das bemerkenswerte Verständnis und die Sympathie, die Menschen in Deutschland und anderen Teilen Europas bislang Russlands Präsidenten entgegenbringen.


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