Richtig Geld anlegen lernen
Vatikan: Richtig Geld anlegen lernen
Strategien zur Geldanlage müssen nach Worten von Papst Franziskus stärker den Belangen der Armen Rechnung tragen. Man sollte verantwortungsvolle Anlageformen entwickeln, die etwas Gewinn abwerfen und zugleich die wirtschaftliche und soziale Entwicklung armer Völkern fördern; die Wirtschaft kennt solche Strategien unter dem Schlagwort „Impact Inveseting“.
Franziskus äusserte sich an diesem Montag im Vatikan vor den Teilnehmern einer Konferenz über „Investieren für die Armen“. Man könne „nicht länger tolerieren, dass die Finanzmärkte das Schicksal der Völker bestimmen, statt den Bedürftigen zu helfen“. Als „Skandal“ bezeichnete Franziskus Spekulationen auf Nahrungsmittelpreise. Diese hätten schlimmste Konsequenzen für den Zugang armer Menschen zu Lebensmitteln.
Papst bei Sant’Egidio
Begegnung mit Flüchtlingen, Obdachlosen und engagierten Laien
Papst Franziskus hat am Sonntagnachmittag der im Caritas- und Sozialbereich engagierten katholischen Gemeinschaft Sant‘ Egidio einen Besuch abgestattet. In der römischen Basilika Santa Maria in Trastevere nahm er an einem Wortgottesdienst teil, den die Gemeinschaft zusammen mit von ihr betreuten Armen, Obdachlosen, Flüchtlingen, Behinderten und Roma gestaltete. Anschliessend besuchte er das nahegelegte Zentrum von Sant’Egidio.
Papst ruft zu Kampf gegen Kinderarbeit auf
Die Wirtschaft muss immer die Würde des Menschen vor Augen haben!
Das sagte Papst Franziskus an diesem Mittwoch. Bei seiner Generalaudienz forderte er vor rund 35.000 Besuchern in Rom einen verstärkten Kampf gegen Kinderarbeit. Der UNO-Welttag gegen Kinderarbeit wird am Donnerstag begangen.
„Mehrere zehn Millionen Kinder sind weltweit gezwungen, unter unwürdigen Bedingungen zu arbeiten, und sind Opfer von Sklaverei, Ausnutzung, aber auch von Missbrauch, Übergriffen und Diskriminierungen. Ich hoffe wirklich, dass die internationale Gemeinschaft die Minderjährigen durch sozialen Schutz vor dieser Heimsuchung retten kann!“
Spiel des Lebens: Runter von der Strasse
Spiel des Lebens: Runter von der Strasse: Kurz Gefasst: Appell zur WM
Die Tagespost, 10. Juni 2014
Am Donnerstag beginnt die Fussball- Weltmeisterschaft in Brasilien. Fussball-Fans in aller Welt fiebern dem Anpfiff entgegen. Doch es geht nicht nur um Sport. Die brasilianischen Bischöfe haben zur Fussball-WM einen eigenen Hirtenbrief verfasst. Denn der Fussball spielt in Südamerika auch im Leben der Kirche eine Rolle. Zwei Priester, der Herz Jesu-Pater Elemar Scheid (1936-1998) in Brasilien und der Salesianerpater Lorenzeo Massa (1882-1949) in Argentinien gelten heute als Fussballpioniere in ihren Ländern. Sogar der Papst ist Fan von Atletico San Lorenzo di Almagro, dem von Pater Massa gegründeten Klub.
Papst als „Kapitän der Katholiken“
Der Papst hat am Samstagnachmittag 50.000 Sportler auf dem Petersplatz getroffen
Anlass war die Feier der Gründung des Italienischen Sportzentrums (CSI) vor 70 Jahren. Franziskus hat Sportvereine als Schule für ein soziales Miteinander gelobt. Die Organisatoren des Treffen überreichten dem Papst ein Fussball-Kapitänsband und bezeichneten Franziskus als „Kapitän der Katholiken“. Der Fussballbegeisterte Papst hob die Bedeutung des Sports bei der Evangelisierung hervor:
„Zu einem Sportverein zu gehören heisst, jede Form von Egoismus und Isolation zurückzuweisen.
So verspielt man Vertrauen
„Europa sollte ein Gesicht bekommen“
Die Tagespost, 30. Mai 2014 von Stephan Baier
Die Eurasische Union, die der russische Autokrat Wladimir Putin zusammen mit seinen Kollegen aus Weirussland und Kasachstan, Lukaschenko und Nasarbajew, am Donnerstag aus der Taufe hob, braucht keine Akzeptanz beim Bürger. Dank marginalisierter Opposition, eingeschränkter Meinungs- und Pressefreiheit sowie zentralistischem Führungsstil kann diese Troika darauf verzichten, die Menschen für ihr Projekt zu gewinnen. Anders die Europäische Union, die als demokratische Gemeinschaft demokratischer Staaten ohne das Vertrauen ihrer Bürger in die Krise taumelt. An diesem Vertrauen mangelt es, wie bei allen Europawahlen die Wahlerfolge der EU-Gegner und die niedrige Wahlbeteiligung zeigen.
Für die Meinungsfreiheit einstehen
Aufruf an Christen: Für die Meinungsfreiheit einstehen
Quelle
KathTube: Birgit Kelle: Ehe und Familie – der Schlüssel für eine bessere Zukunft
Publizistin Birgit Kelle: Sie existiert in Deutschland vielfach nur auf dem Papier
Wetzlar, kath.net/idea, 16. Mai 2014
Das Recht auf Meinungsfreiheit muss heute wieder verteidigt werden.


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