Schöpfung

Die Schöpfung – Oratorium von Joseph Haydn

Diverse Ausgaben – CD ‘Die Schöpfung’

Sonntag, 9. Juni 2019 – Pfingsten

Der Heilige Geist ist das innerste Geheimnis Gottes und er ist die letzte, äusserste Gabe Gottes für die Welt

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Am Tag

Der Heilige Geist ist das innerste Geheimnis Gottes und er ist die letzte, äusserste Gabe Gottes für die Welt. Er erneuert die Schöpfung von innen her, er lässt nichts so, wie es war. Wer an die Kraft dieses Geistes glaubt und um sein Kommen bittet, muss wissen, dass er die göttliche Unruhe herbeiruft.

Eröffnungsvers Vgl. Weish 1, 7

Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis.
In ihm hat alles Bestand.
Nichts bleibt verborgen vor ihm.
Halleluja.

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EXKLUSIV: Am Scheideweg

EXKLUSIV: Am Scheideweg. Erzbischof Gänswein über das Alpha und Omega der Menschenwürde

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Karlsruhe, 5. Juni 2019 (CNA Deutsch)

Auch die Bundesrepublik Deutschland braucht als Staat und Gesellschaft die katholische Antwort auf die Frage nach der Würde des Menschen: Das hat Erzbischof Georg Gänswein postuliert.

Der Präfekt des Päpstlichen Hauses und Privatsekretär von Papst emeritus Benedikt XVI. rief beim gestrigen Vortrag zum Jahresempfang des Foyers “Kirche und Recht” die Christen auf, “wieder stärker und mutiger Position zu beziehen”. Auf dem Spiel stehe nichts Geringeres als ein rechtes Verständnis der Menschenwürde als Ebenbildlichkeit Gottes, betonte Gänswein.

Der Mensch ist als Abbild Gottes letztlich nicht identifizierbar über “akzidentielle” Fragen wie etwa seine sexuelle Neigung oder seinen Beruf, unterstrich der Erzbischof: Fragen, mit denen sich das Bundesverfassungesgericht jedoch in letzter Zeit beschäftigt habe, etwa der Homo-“Ehe”.

“Die homosexuellen Partner sind – Ehe hin, Ehe her – auch einmal alt und stehen vor dem letzten Schritt des Lebens – und dann kommt es auf die sexuelle Orientierung nicht mehr an. Krankenschwester oder homosexuell sein ist akzidentiell, es gehört nicht wesentlich zum Menschsein. Alle Homosexuellen, Geschiedenen, Atheisten und so weiter werden einmal vor Gott stehen und vor seinem Gericht”, so Gänswein.

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Die unantatsbare Würde des Menschen

Wie überzeugend ist die “neue” katholische Moraltheologie aus Deutschland?

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Von Thorsten Paprotny, 26. Mai 2019

In diesem Jahr wird in der Bundesrepublik Deutschland dankbar an die Verfassung erinnert. Das Grundgesetz schützt den freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat nicht vor Anfechtungen und Anfeindungen. Es bleibt aber Verpflichtung und Auftrag. Papst Benedikt XVI. hat während seiner Apostolischen Reise nach Deutschland im Jahr 2011 den Einsatz junger Menschen für die Natur, christlich gesprochen: für die Bewahrung der Schöpfung, vor dem Deutschen Bundestag in den 1970er-Jahren gewürdigt, die ein notwendiger Weckruf, ja eine wichtige Korrektur des besinnungslosen Fortschrittsglaubens gewesen ist.

Benedikt hat seinerzeit den Naturschutz mit Achtung der Natur des Menschen verbunden. Er sprach von einer Ökologie des Menschen:

“Auch der Mensch hat eine Natur, die er achten muss und die er nicht beliebig manipulieren kann. Der Mensch ist nicht nur sich selbst machende Freiheit. Der Mensch macht sich nicht selbst. Er ist Geist und Wille, aber er ist auch Natur, und sein Wille ist dann recht, wenn er auf die Natur achtet, sie hört und sich annimmt als der, der er ist und der sich nicht selbst gemacht hat. Gerade so und nur so vollzieht sich wahre menschliche Freiheit.”

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Das Universum mit den Augen des Glaubens betrachten

Sternwarte: Das Universum mit den Augen des Glaubens betrachten

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Papst an Astrophysiker: Universum verstehen, um Internet zu kapieren
Vatikanische Sternwarte

Sternwarte: Das Universum mit den Augen des Glaubens betrachten

Die Existenz von Schwarzen Löchern konnte bisher nur rechnerisch bewiesen werden. Nun ist Forschern eine erste Aufnahme gelungen. Vatican News hat Jesuitenpater Guy Consolmagno, den Direktor der Vatikanischen Sternwarte, zu diesem Phänomen befragt, das Albert Einsteins Relativitätstheorie belegt.

Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt

Wie Guy Consolmagno betont, wird die astronomische Wissenschaft nach diesem spektakulären Foto nicht mehr dieselbe sein.

„Die Aufnahme, die den Forschern des Projekts „Event Horizon Telescope“ gelungen ist, erinnert mich an das erste Mal, als Galileo Galilei durch ein Teleskop geblickt hat,“ führt der amerikanische Astronom und Jesuit aus. „Er sah wichtige Dinge, vor allem aber eröffnete er dem wissenschaftlichen und menschlichen Horizont bisher unvorstellbare Möglichkeiten. Wie schon bei Galileo wird uns diese neue Technik auf eine aussergewöhnliche Weise in die Lage versetzen, die bisher entwickelten Theorien über Schwarze Löcher durch reale Daten zu belegen.“

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Weltwassertag

Weltwassertag: Blaues Gold sorgt für dramatische Fehlentwicklung

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Papst zum Weltwassertag: Grundlegendes Menschenrecht respektieren

Weltwassertag: Blaues Gold sorgt für dramatische Fehlentwicklung

Milliarden von Menschen haben nach wie vor keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das ist für den österreichischen Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner eine „dramatische Fehlentwicklung“.

Wasser sei Lebensgrundlage, und Wasser müsse ein Menschenrecht sein, so Pater Wallner. Missio Österreich wolle diesen Beschluss der UNO mit dem Bau von Brunnen und Wasserleitungen konkret werden lassen, betont der Zisterzienserpater zum Weltwassertag 2019.

Missio-Nationaldirektor Pater Karl Wallner warnt vor einer „dramatischen und bedrohlichen Fehlentwicklung“, hätten doch Milliarden von Menschen nach wie vor keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser: „Menschen sind in ihrer Existenz bedroht, wenn sie oft stundenlang zu einer Wasserstelle gehen müssen und dort wiederum nur verschmutztes Wasser bekommen. Wasser ist Lebensgrundlage – für uns in Österreich ist das sogenannte blaue Gold zu einer Selbstverständlichkeit geworden“, sagt Wallner.

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30. September 2007 – Apost. Palast Castelgandolfo

Benedikt XVI. – Angelus, Apostolischer Palast, Castelgandolfo, Sonntag, 30. September 2007

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Enzyklika ‘Popolorum progressio’ – “Über die Entwicklung der Völker”

Liebe Brüder und Schwestern!

Heute stellt uns das Lukasevangelium das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus vor (Lk 16,19–31). Der Reiche personifiziert den ungerechten Gebrauch des Reichtums durch den, der ihn für einen zügellosen und egoistischen Luxus verwendet und dabei nur an seine eigene Genugtuung denkt, ohne sich im geringsten um den Bettler zu kümmern, der vor seiner Tür steht. Der Arme repräsentiert im Gegensatz dazu den Menschen, um den sich nur Gott kümmert: im Unterschied zum reichen Mann hat er einen Namen, Lazarus, eine Abkürzung für Eleasar, was heisst: »Gott hilft ihm.« Wer von allen vergessen ist, den vergisst Gott nicht; wer in den Augen der Menschen nichts wert ist, ist wertvoll in den Augen des Herrn. Der Bericht zeigt, wie die irdische Ungerechtigkeit von der göttlichen Gerechtigkeit umgestossen wird: Nach dem Tod wird Lazarus »in Abrahams Schoss« aufgenommen, das heisst in die ewige Seligkeit; der reiche Mann hingegen endete »in der Unterwelt«, »wo er qualvolle Schmerzen litt«. Es handelt sich um einen neuen Stand der Dinge, gegen den keine Berufung einzulegen und der endgültig ist; somit muss man sich während des Lebens bessern, es nachher zu tun ist nutzlos.

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