Mit Feuer und Schwert
Mit Feuer und Schwert: Wie Christen heute im Nahen Osten verfolgt werden
Tod im Namen der Religion
Hassparolen an Klostermauern, Brandanschläge auf Kirchen, Menschenhatz auf offener Strasse: Die Christen im Nahen Osten erleben eine blutige Zeit. Fanatische Islamisten, aber auch extremistische Juden haben ihnen den Kampf angesagt. Ausgerechnet in der Region ihres Ursprungs ist eine zweitausendjährige Kultur vom Untergang bedroht. Drei Monate lang recherchierte Hans-Joachim Löwer an den Fronten des derzeit grössten Konfliktherds der Welt, von der Türkei über Syrien bis nach Ägypten.
2016 wurden etwa 90.000 Christen getötet
Helfen Sie Christen! Gebäude-Beleuchtung in Norditalien
Quelle
US – „Center for Study of Global Christianity“
Das ist eine Zeit der Märtyrer – Papst Franziskus hat an diesem Montag erst wieder daran erinnert. 90.000 Christen sind im Jahr 2016 um ihres Glaubens willen ermordet worden, sagt der italienische Forscher Massimo Introvigne, der ein internationales Netzwerk namens „Studienzentrum Neue Religionen“ leitet.
Christen weltweit in Bedrängnis
Kirche in Not zum „Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen“
Quelle
Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen
Am 26. Dezember begeht die katholische Kirche in Deutschland den „Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen“.
An diesem Tag gedenken katholische und evangelische Christen des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers der Urkirche.
Aus diesem Anlass blickt der Menschenrechtsexperte von Kirche in Not, Berthold Pelster, im Interview auf verschiedene Regionen der Welt, in denen Christen das Recht auf freie Religionsausübung verwehrt wird. Das Interview führte Tobias Lehner.
Im Jahr 2015 ermordete kirchliche Mitarbeiter
Vatikan – Im Jahr 2015 ermordete kirchliche Mitarbeiter
Vatikanstadt, Fides – Dienst, Mittwoch, 30 Dezember 2015
Die lange Reihe der kirchlichen Mitarbeiter, die gewaltsam ums Leben kamen, zeugt von einer ausserordentlichen Zunahme der Gewalt in dieser Epoche der Menschheitsgesichte. Es scheint in der Geschichte dergleichen nicht zu geben, da heute eine weltweite Verfolgung stattfindet. Die im Verlauf dieses Jahres ermordeten Christen, deren Schicksal unsere Agentur nachfolgend dokumentiert, stammen aus vier Kontinenten.
Religionsfreiheit
Religionsfreiheit: verweigertes Menschenrecht für 5 Milliarden
„Die Anzahl Konflikte, Attentate, Bedrohungen und diskriminierenden Übergriffe gegenüber Personen, die sich gemäss der Ideologie der Verfolger mit der „schlechten Religion“ – in ihren Augen der falschen – identifizieren, legt aktuell weltweit Zeugnis ab von einer deutlichen Zunahme der Verletzung des Rechtes auf Religions- und Glaubensfreiheit seit 2014.“ Dies sagt Roberto Simona, Experte für christliche Minderheiten in muslimischen Ländern bei Kirche in Not (ACN) und Mitverfasser des Berichtes 2016 „Religionsfreiheit weltweit“.
Asia Bibi UPDATE
Asia Bibi: Im Oktober letzte Möglichkeit, ihren Tod in Pakistan zu verhindern
Lahore, 02 September, 2016 Quelle
Weitere Information zum Thema
Asia Bibi, die seit sechs Jahren wegen eines angeblichen Verbrechens gegen das umstrittene Blasphemiegesetz Pakistans unschuldig inhaftierte Christin, wird in der zweiten Oktoberwoche ihre letzte Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof Pakistans haben.
Diese Anhörung stellt für Bibi die letzte Möglichkeit dar, das Todesurteil aufzuheben, das über sie gefällt wurde, weil sie 2009 Wasser aus einem Brunnen für muslimischen Bedarf getrunken hatte.
Der Islam sieht die Christen als unrein an, so dass der Brunnen, nachdem Bibi daraus getrunken hatte, auch unrein wurde.
Ernest Simoni
Ernest Simoni: Der Märtyrer-Kardinal aus Albanien
Quelle
Der albanische Priester Ernest Simoni bekommt das Kardinalspurpur
*Konsistorum – Die neuen Kardinäle im Porträt
Er ist einer der wohlverdienten Kleriker, den der Papst am Samstag in den Kardinalsstand heben wird, und er kommt sozusagen „vom Rande Europas“ in den Vatikan: der albanische Priester Ernest Simoni Troshani. Der heute 87-jährige Albaner erlebte im Kommunismus Jahrzehnte der Unterdrückung, sass im Gefängnis und leistete Zwangsarbeit ab. Sein Zeugnis bewegte den Papst, der Albanien im September 2014 besuchte. Simoni trug damals in der Paulus-Kathedrale von Tirana vor.






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