„Das reiche Erbe meines Vorgängers“
Ein mitbrüderlicher Hinweis für alle, die an der vertieften Seelsorge für die Mitglieder des priesterlichen Dienstamtes interessiert sind (19. November 2009)
Von Robert Bösner
Initiative päpstlicher Seelsorge an den Priestern
Viele Priester haben in den vergangenen 26 Jahren gegen Ende der österlichen Busszeit schon auf „ihren“ Brief des Papstes an sie gewartet, um sich mit Hilfe dieses Briefes für die Konzelebration mit dem Bischof bei der Chrisammesse und für die Erneuerung ihres Bereitschaftsversprechens vorbereiten zu können.
Durch fast 26 Jahre hat Papst Johannes Paul II mit apostolischem Eifer diese seelsorgliche Beziehung zu den priesterlichen Mitarbeitern der Bischöfe aufgebaut und aufrecht erhalten.
Die Rezeption dieser Bemühungen
war in den weiten Bereichen der Weltkirche verschieden. Die Unterschiede gab es nicht nur je nach den einzelnen Kontinenten.
Kardinal Ortega in Havanna als Erzbischof verabschiedet
Der kubanische Purpurträger war Gastgeber dreier Päpste
Rom, Zenit.org, 9. Mai 2016
Der scheidende Erzbischof von Havanna, Kardinal Jaime Ortega, ist nach 35 Jahren seines Dienstes feierlich in seiner Kathedrale verabschiedet worden. Ortega war zuvor Bischof in Pinar del Rio, bevor er am 27. Dezember 1981 Oberhirte in der kubanischen Hauptstadt wurde. Damit war er – weltweit einzigartig – Gastgeber für drei historische Papstbesuche: von Papst Johannes Paul II., Benedikt XVI. und zuletzt Franziskus.
Die Kathedrale war nun überfüllt mit Gläubigen, darunter Freunden, Mitbrüdern im Bischofsamt, Priestern, Ordensleuten, sowie Vertretern der Regierung und der Diplomatie in Havanna. Der Apostolische Nuntius, Erzbischof Giorgio Lingua, verlas ein Schreiben von Papst Franziskus, in der dieser ihn „einen sehr lieben Freund“ nannte, der sich in schwierigen Zeiten bemüht habe, die Versöhnung innerhalb der kubanischen Gesellschaft zu fördern und Wege des Dialogs zwischen Kuba und anderen Ländern zu erschliessen.
„Franziskus öffnet fraglos viele Türen“
Anfang dieses Jahres konnte Kardinal Paul Josef Cordes den vierzigsten Jahrestag seiner Bischofsweihe begehen
Anfang dieses Jahres konnte Kardinal Paul Josef Cordes den vierzigsten Jahrestag seiner Bischofsweihe begehen. Er wirkte in Paderborn, aber mit dem grossen Polen auf dem Petrusstuhl kam auch er bald nach Rom.
Ein Gespräch über Einsichten, die in dieser Zeit gewachsen sind.
Von Guido Horst
Die Tagespost, 09. Mai 2016
Eminenz, sie wurden 1976 zum Bischof geweiht und kamen bereits 1980 nach Rom – Sie wurden damals Vizepräsident des Päpstlichen Laienrats. Hatte Johannes Paul II. etwas damit tun?
Oh ja. Ich kannte Papst Johannes Paul schon, als er noch Kardinal von Krakau war.
Schreiben des Heiligen Vaters Johannes Paul II.
Schreiben des Heiligen Vaters Johannes Paul II. an die Priester zum Gründonnerstag 2005
Liebe Priester!
1. In diesem Jahr der Eucharistie kommt mir unsere alljährliche geistliche Begegnung am Gründonnerstag, dem Tag, an dem Christus »seine Liebe bis zur Vollendung« erwiesen hat (Joh 13, 1), dem Tag der Eucharistie und dem Tag unseres Priestertums, besonders gelegen.
Auf Euch, liebe Priester, richten sich meine Gedanken, während ich als Kranker unter den Kranken im Hospital eine Zeit der Behandlung und der Rehabilitation verbringe und in der Eucharistie mein Leiden mit dem Leiden Christi verbinde. In diesem Geist möchte ich mit Euch über einige Aspekte unserer priesterlichen Spiritualität nachdenken.
Dabei lasse ich mich von den Worten der Einsetzung der Eucharistie leiten, jenen Worten, die wir jeden Tag in persona Christi aussprechen, um auf unseren Altären das ein für allemal auf Golgotha vollbrachte Opfer gegenwärtig zu setzen. Von diesen Worten gehen lichtvolle Anhaltspunkte für die priesterliche Frömmigkeit aus: Wenn die ganze Kirche aus der Eucharistie lebt, muss das Leben des Priesters in besonderer Weise eine »eucharistische Gestalt« haben. Die Einsetzungsworte der Eucharistie dürfen für uns daher nicht nur eine Konsekrationsformel sein, sondern eine »Formel für das Leben«.
Gebet des Pfarrers zu Maria
Kongregation für den Klerus: Der Priester, Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde
O Maria, Mutter des gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus,
Mutter der Kirche, des priesterlichen Volkes (1 Petr 2,9),
Mutter der Priester, der Diener deines Sohnes:
nimm die demütige Gabe meiner selbst an,
damit ich in meiner seelsorglichen Sendung
die unendliche Barmherzigkeit
des Ewigen Hohenpriesters verkünden kann:
o „Mutter der Barmherzigkeit“.
Priesterliches Profil im 21. Jahrhundert
Ostern ist unser grösstes, unser dringlichstes Glaubens-Fest
UPDATE: Weitere Beiträge zu ‘Presbyterorum ordinis’
Quelle: Ostern ist unser grösstes, unser dringlichstes Glaubens-Fest
KathTube: Priesterliches Profil im 21. Jahrhundert
Presbyterorum Ordinis: Vatikan: Dekret über den Dienst und Leben der Priester
Lumen Gentium: Vatikan Dogmatische Konstitution über die Kirche
Hl. Papst Johannes Paul II.: Gründonnerstag-Briefe an die Priester
Wir leben in einem amputierten Christentum. Die Botschaft von der Auferstehung Jesu und sein Geschenk ewigen Lebens an uns ist für fast drei Viertel der getauften Deutschen unwichtig geworden. Osternachtspredigt von Paul Josef Kardinal Cordes
Priester im Abseits oder Aufbruch?
“Zahlen im Sinkflug”/Was wurde in den letzten 5 Jahren dagegen unternommen?
Quelle
Vatikan: Die Christgläubigen – Hirarchie, Laien, Ordensleute
Dekret Christus Dominus: Über die Hirtenaufgabe der Bischöfe
Lumen gentium: Dogmatische Konstitution über die Kirche
Vatikan: Campo Sancto Teutonico – Priesterseminar
Vatikan: Kongregation für den Klerus – Direktorium für Dienst und Leben der Priester
Prognose rechnet mit einem drastischen Rückgang der Priesterzahlen in der Schweiz
Luzern, 25.9.11 (Kipa) Die Statistik der Priesterzahlen zeigt lauter fallende Kurven; doch Gegensteuer wäre möglich, Nachdenken zumindest erforderlich: Dies das Ergebnis der Tagung «Zukunft der Priester – Priester der Zukunft», die am Samstag, 24. September, im Priesterseminar Luzern stattfand. Ausgangspunkt war das Buch «Diözesanpriester in der Schweiz». Es wurde an der von gut achtzig Personen besuchten Tagung erstmals vorgestellt.








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