Papst em. Benedikt XVI.

Evangelisierung durch Gemeinschaft: Neuer Schülerkreis in Passau

Dass ein am Lehramt orientiertes theologisches Studium und missionarischer Aufbruch keine Gegensätze sind, hat das Treffen gezeigt, das der Neue Schülerkreis Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. vom 20. bis 22. Mai in Passau abgehalten hat

Quelle
Schülerkreis
Bischof Oster: Zukunft für gläubige Menschen „nicht leichter, sondern eher noch schwerer“
„Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über“ – Die frohe Botschaft in Liebe weitergeben

Von Pater Sven Leo Conrad FSSP

Passau 25. Mai 2022 (CNA Deutsch)

Dass ein am Lehramt orientiertes theologisches Studium und missionarischer Aufbruch keine Gegensätze sind, hat das Treffen gezeigt, das der Neue Schülerkreis Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. vom 20. bis 22. Mai in Passau abgehalten hat.

Waren die Frühjahrstagungen im deutschsprachigen Raum bisher allein der internen Reflexion gewidmet, gab es diesmal erstmals auch ein öffentliches Symposium: Die Ratzinger-Schüler der neuen Generation wollen mit diesem Schritt in die Öffentlichkeit bewusst dafür werben, den Reichtum des Werkes ihres Namensgebers zu entdecken, ähnlich wie es bereits seit drei Jahren im grösseren Rahmen beim internationalen Treffen jeweils im Herbst in Rom geschieht.

Weiterlesen →

Mariopoli-Zentrum, Castel Gandolfo, 2. September 2012

Heilige Messe zum Abschluss der Begegnung mit dem „Ratzinger-Schülerkreis“

Quelle
Überraschung für eine „kleine Zeitung“ – ein Pfarrer ist katholisch!
Worte des Pfarrers

Predigt von Papst Benedikt XVI., Mariapoli-Zentrum, Castel Gandolfo, Sonntag, 2. September 2012

Liebe Schwestern und Brüder!

Ich höre inwendig noch, wie uns vor drei Jahren Kardinal Schönborn dieses Evangelium ausgelegt hat: das geheimnisvolle Zueinander von aussen und innen und das, was die Menschen unrein macht und verschmutzt und was rein ist. Deswegen möchte ich heute nicht dieses Evangelium auslegen oder nur am Rande darauf kommen, sondern zu den beiden Lesungen ein Wort zu sagen versuchen.

Da ist im Deuteronomium die „Freude am Gesetz“: Gesetz nicht als Fessel, als etwas, was uns Freiheit nimmt, sondern als Geschenk und Gabe. Wenn die anderen Völker zu diesem grossen Volk hinschauen werden – so sagt die Lesung, so sagt Mose –, dann werden sie sagen: Welch ein weises Volk! Sie werden die Weisheit dieses Volkes bewundern, die Gerechtigkeit des Gesetzes bewundern und die Nähe des Gottes, der zu ihm steht und ihm antwortet, wenn er angerufen wird. Dies ist die demütige Freude Israels, beschenkt zu sein von Gott.

Weiterlesen →

Marienwallfahrtsstätten in Altbayern nach dem Bilderzyklus in der Münchner Bürgersaalkirche

Marienwallfahrtsstätten in Altbayern nach dem Bilderzyklus in der Münchner Bürgersaalkirche | Kunstverlag Josef Fink (kunstverlag-fink.de)

MMK am Bürgersaal zu München – Pater Rupert Mayer – Home (mmkbuergersaal.de)
Rupert Mayer
Rupert Mayer – Weitere Beiträge

Unter den Seitenfenstern der Oberkirche des Bürgersaals im Herzen Münchens präsentieren 14 meist von Sodalen der Marianischen Männerkongregation gestiftete Ölgemälde kurbairische Mariengnadenstätten in weiter Landschaft. Dargestellt sind so bekannte Marien-Wallfahrtsorte wie Andechs, Altötting, Aufkirchen, Bogenberg, Hohenpeissenberg, Ettal, München-Ramersdorf und Thalkirchen oder Weihenlinden. Sie machen den Kongregationssaal zu einem marianischen Gegenstück zum 1725 fertiggestellten Viktoriensaal in Schloss Schleissheim. Denn 13 Bilder stammen von Max Emanuels Schlachtenmaler Franz Joachim Beich (entstanden zwischen 1715 und 1740), eines (Ramersdorf) schuf wohl dessen Nachfolger Joseph Stephan (1764). Auf ein Vorwort von Präses P. Peter Linster SJ folgen einführende Texte zur Wallfahrtstradition in München sowie zu Themen, Ausführung, Stifter und Maler des Gemäldezyklus. Im Hauptteil werden die einzelnen, farbig wiedergegebenen Gemälde beschrieben und kurz die Geschichte und Gnadenstätte des jeweiligen Marienwallfahrtsorts vorgestellt, illustriert durch neu angefertigte Farbbilder. Ein Grundriss der Oberkirche erleichtert das Auffinden der Gemälde vor Ort, eine Lageskizze das der Wallfahrtsstätten in Bayern.

Weiterlesen →

Benedikt XVI. – Gebet zu Unserer Lieben Frau von Sheshan *UPDATE

Heilige Jungfrau Maria, Mutter des menschgewordenen Wortes Gottes und unsere Mutter, du wirst im Heiligtum von Sheshan als „Hilfe der Christen“ verehrt, auf dich schaut mit Andacht und Liebe die ganze Kirche in China, zu dir kommen wir heute, um dich um deinen Schutz anzuflehen

Quelle
Unsere Liebe Frau von Sheshan
*Internationale Gemeinschaft beklagt die „prekäre“ Situation von Kardinal Zen

Benedikt XVI. – Gebet zu Unserer Lieben Frau von Sheshan

Heilige Jungfrau Maria, Mutter des menschgewordenen Wortes Gottes und unsere Mutter,
du wirst im Heiligtum von Sheshan als „Hilfe der Christen“ verehrt,
auf dich schaut mit Andacht und Liebe die ganze Kirche in China,
zu dir kommen wir heute, um dich um deinen Schutz anzuflehen.
Richte deine Augen auf das Volk Gottes und führe es mit mütterlicher Sorge
auf den Wegen der Wahrheit und der Liebe, damit es unter allen Umständen
Sauerteig für ein harmonisches Zusammenleben aller Bürger sei.

Weiterlesen →

Der Erzbischof von München

28. Mai 2006 – Apostolische Reise nach Polen

Apostolische Reise nach Polen – Ansprache von Benedikt XVI. im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau

28. Mai 2006

Apostolische Reise nach Polen: Gedenken an die Opfer des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau (28. Mai 2006)
7. Juni 1979: Auschwitz-Bierkenau | Johannes Paul II. (vatican.va)

An diesem Ort des Grauens, einer Anhäufung von Verbrechen gegen Gott und den Menschen ohne Parallele in der Geschichte, zu sprechen, ist fast unmöglich – ist besonders schwer und bedrückend für einen Christen, einen Papst, der aus Deutschland kommt. An diesem Ort versagen die Worte, kann eigentlich nur erschüttertes Schweigen stehen – Schweigen, das ein inwendiges Schreien zu Gott ist: Warum hast du geschwiegen? Warum konntest du dies alles dulden? In solchem Schweigen verbeugen wir uns inwendig vor der ungezählten Schar derer, die hier gelitten haben und zu Tode gebracht worden sind; dieses Schweigen wird dann doch zur lauten Bitte um Vergebung und Versöhnung, zu einem Ruf an den lebendigen Gott, dass er solches nie wieder geschehen lasse.

Weiterlesen →

Die Fülle des christlichen Glaubens

Die Fülle des christlichen Glaubens – Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 32

Quelle

Von Thorsten Paprotny, 7. Mai 2022

Theologen heute – nicht wenige davon aus Deutschland – publizieren gern dezidiert kirchenkritische Schriften. Die Päpste aber, hier also der oberste Emeritus Benedikt XVI. und sein Nachfolger Franziskus, sprechen in „Lumen fidei“ über die „Fülle des christlichen Glaubens“.

Abraham streckte dem „zukünftigen Ereignis Jesu“ entgegen und besass nach Joh 8,56 eine „Voraussicht seines Mysteriums“: „So versteht es der heilige Augustinus, wenn er sagt, dass die Patriarchen

Weiterlesen →

Kategorien

Vatikan.va

Archiv

Empfehlung