Papst em. Benedikt XVI.

„Einheit des Glaubens“ ist die eines „lebendigen Organismus“

Die „Einheit des Glaubens“ ist die eines „lebendigen Organismus“ (catholicnewsagency.com)

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 40

Von Thorsten Paprotny, 2. Juli 2022

Der Weg des Glaubens ist ohne das Gebet nicht vorstellbar. Benedikt XVI. und Franziskus verdeutlichen das in der gemeinsam verfassten Enzyklika „Lumen fidei“. Dabei ist das Beten nicht eine lästige Übung von äusserlichen Pflichten, die uns auferlegt sind, sondern ein wahrhaftiges Tun, das mit Freude erfüllt, und auch ein Ausdruck der Hingabe an Gott. Die Päpste sprechen über das Vaterunser: „Mit diesem Gebet lernt der Christ, die persönliche geistliche Erfahrung Christi zu teilen, und beginnt, mit den Augen Christi zu sehen. Von ihm her, dem Licht vom Licht, vom eingeborenen Sohn des Vaters lernen auch wir Gott kennen und können wir in anderen den Wunsch entfachen, sich ihm zu nähern.“ In gleicher Weise wichtig sind die zehn Gebote: „Der Dekalog ist nicht eine Sammlung von negativen Vorschriften, sondern von konkreten Weisungen, um aus der Wüste des selbstbezogenen, in sich verschlossenen Ich herauszukommen und in Dialog mit Gott treten zu können, während man sich von seiner Barmherzigkeit umfangen lässt, um selber Barmherzigkeit zu bringen.

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„Orthodoxie würde Papst als Kirchenoberhaupt anerkennen“

Für den Grazer orthodoxen Theologen Grigorios Larentzakis steht es ausser Zweifel, dass die orthodoxe Kirche den Papst als Kirchenoberhaupt im Sinne eines „Primus inter pares“ anerkennen würde

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Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. – Sein Ökumeneverständnis und die Orthodoxie

Freilich müssten zuerst andere kirchentrennende Hindernisse ausgeräumt werden, aber auch hier sieht der Theologe keine unlösbaren Probleme.

In einem ausführlichen Beitrag in der katholischen deutschen Zeitung „Die Tagespost“ schreibt Larentzakis wörtlich: „Von orthodoxer Seite wäre es selbstverständlich und würde keinerlei Widerstand erfahren, dass nach einer Regelung aller trennenden kontroversiellen theologisch-kirchlichen Fragen durch den ökumenischen Dialog Rom wieder für alle Kirchen den ersten Platz einnehmen würde.“

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Gedenkworte zum Heimgang von Ida Friederike Görres

Gehalten von Prof. Dr. Joseph Ratzinger beim Requiem im Freiburger Münster am 19. 5.1971 *UPDATE

*Anliegen von Ida Friederike Görres war der geistliche Kern der Kirche
**Im Winter wächst das Brot: Versuche über die Kirche: Sechs Versuche über die Kirche (Sammlung Kriterien)

Die Kirche feiert ihren Gottesdienst, indem sie des Todes ihres Herrn gedenkt. Sie tut es dankend, weil sie weiss, dass dieser Tod der Weh das Leben geschenkt hat. Von solchem Wissen her wagt es die Kirche, auch an den Gräbern ihrer Toten dankend zu stehen: Sie darf es, weil sie daran glaubt, dass der Tod derer, die an Jesus Christus glauben, hineingehalten ist in Seinen Tod und damit hineingehalten in Seine Auferstehung, zum Voraus überwunden, keine Zerstörung, sondern nur Obergang in eine neue und endgültige Weise des Seins mit Gott und des Seins mit allen, die dem Herrn zugehören.

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Papst: „Ukraine-Krieg wirft uns zurück zu Kain und Abel“

Es reicht, auf die „geliebte und gequälte“ Ukraine zu schauen, um festzustellen, dass die Menschheit „zum Drama von Kain und Abel“ zurückgekehrt ist. Das sagte der Papst an diesem Donnerstagvormittag den Delegierten des Verbundes der Ostkirchen-Hilfswerke ROACO, die Franziskus zur Audienz im Vatikan empfing

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 Mario Galgano – Vatikanstadt

Es ging in der Rede des Papstes an die Fachleute für Osteuropa und Heiliges Land nicht nur um den Krieg in der Ukraine. Auch die Lage im Irak und in Syrien, für die ein Koordinierungsbüro eingerichtet werden soll, sprach er an. Franziskus bezog ausserdem den Libanon ein, wohin er gerne in diesen Wochen hingereist wäre.

Die ROACO-Mitglieder haben diese Woche ihre 95. Versammlung in Rom abgehalten. Dabei erörterten die Experten, Kirchenvertreter und Mitarbeiter von Hilfswerken die Lage im Nahen Osten, aber auch in Äthiopien. Eine eigene Sitzung war der Ukraine gewidmet; dabei war der Grosserzbischof der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche Swjatoslaw Schewtschuk online zugeschaltet.

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„Eine der allergrössten Persönlichkeiten“

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat den emeritierten Papst Benedikt XVI. als „eine der allergrössten Persönlichkeiten“ gewürdigt

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Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

München, 20. Juni 2022 (CNA Deutsch)

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat den emeritierten Papst Benedikt XVI. als „eine der allergrössten Persönlichkeiten“ gewürdigt.

„Ich habe in meinem Leben keinen Menschen mehr getroffen, und ich habe viele hochstehende Persönlichkeiten kennengelernt, der die Komplexität des Glaubens und die einfache Botschaft miteinander vermitteln konnte, wenn er über Glauben und Vernunft auf höchstem intellektuellem Niveau gesprochen hat“, sagte der 80-jährige Stoiber im Gespräch mit Stefan Gross für das Bistum Regensburg.

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Die Kirche – Mutter unseres Glaubens

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 38 – In den Glauben der Kirche wachsen wir unser ganzes Leben hindurch immer tiefer hinein
Quelle
‚Kirche als Mutter‘ – katholisch-informiert.ch

Von Thorsten Paprotny, 18. Juni 2022

In den Glauben der Kirche wachsen wir unser ganzes Leben hindurch immer tiefer hinein. Die Bindung an die Weggemeinschaft der Gläubigen aller Zeiten und Orte gehört zu den tiefsten und wesentlichen katholischen Erfahrungen. Mit aufrichtiger Traurigkeit und inständigem Gebet gedenken wir auch all jener, die aus dieser Bindung an die Kirche, die „Mutter unseres Glaubens“, wie Benedikt XVI. und Franziskus in der Enzyklika „Lumen fidei“ diese charakterisieren, heraustreten, um ihre eigene Wege zu gehen.

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Augustinus Leidenschaft für die Wahrheit

Papst Benedikt XVI.: Augustinus – Leidenschaft für die Wahrheit

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Bekenntnisse des Hl. Augustinus

Papst Benedikt XVI.: Augustinus – Leidenschaft für die Wahrheit

Augustinus gehört zu den faszinierendsten Gestalten der Kirchengeschichte:
Der Lebemann aus Nordafrika bekehrte sich erst mit 32 Jahren zum christlichen Glauben. Jahrhundertelang prägte seine Theologie das Denken der Kirche. Mit seinen Bekenntnissen, der bewegenden Geschichte seiner Bekehrung, schuf er die erste Autobiographie.

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