Afrika/Naher Osten

Die 21: Eine Reise ins Land der koptischen Martyrer

Im Frühjahr 2017 reiste Martin Mosebach nach Ägypten  *UPDATE


Kopten-Bischof am Weg zum Morgengebet ermordet
Ihr Gott ist mein Gott – Zur Ehre von Matthew Ayairga, Märtyrer am Strand Libyens
*Bischof Anba Damian: Ihr könnt von den alten Kirchen lernen | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Im Frühjahr 2017 reiste Martin Mosebach nach Ägypten. Er besuchte im Dorf El-Or die Familien der 21 koptischen Männer, die zwei Jahre zuvor von IS-Terroristen an einem Strand in Libyen ermordet worden waren. Er sass in Empfangszimmern, durch die die Schwalben flogen, und machte sich ein Bild: von den Madonnenbildern und Jesus-Porträts an den Wänden, den grob geschreinerten Reliquienschränken, von einer Lebenswelt, in der alles die Spiegelung oder Erfüllung biblischer Vorgänge ist. Immer wieder wurde ihm, umgeben von Kindern, Ziegen, Kälbern, auf einem iPad das grausame Propagandavideo des IS vorgeführt; er staunte über den unbefangenen Umgang damit. Von Rache war nie die Rede, sondern vom Stolz, einen Martyrer in der Familie zu haben, einen Heiligen, der im Himmel ist. So erscheinen die 21 auf den neuen Ikonen gekrönt wie Könige.

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Papst schreibt Brief an Katholiken im Heiligen Land

Zur Karwoche hat Papst Franziskus einen Brief an die Katholiken der verschiedenen Riten im Heiligen Land geschrieben. Darin versichert er ihnen angesichts von Krieg und Konflikten in der Heimat Jesu: “Ihr seid nicht allein”

Quelle
Brief des Heiligen Vaters an die Katholiken im Heiligen Land – Veranstaltungen mit dem Heiligen Vater | Vatican.va
Papst fordert Verhandlungen, um Kriege zu beenden

Stefan von Kempis – Vatikanstadt

Die Epistel aus Rom gilt vor allem “denen, die derzeit am schmerzlichsten unter der absurden Tragödie des Krieges leiden”, schreibt der Papst. Sein Aufruf: “Hoffen gegen alle Hoffnung”.

Das Wort Gaza fällt zwar nicht, doch beklagt Franziskus mit einem fünfzig Jahre alten Zitat seines Vorgängers Paul VI.‘ (1963-78) die fortgesetzten Spannungen in Nahost, “ohne entscheidende Schritte in Richtung Frieden”. Das sei eine “ernste und ständige Gefahr” für den Weltfrieden. In dieser Hinsicht hat sich seit Paul VI. nicht viel geändert.

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27. März 2024 09.00 Uhr Generalaudienz

Generalaudienz – Veranstaltungen mit dem Heiligen Vater | Vatican.va

Generalaudienz: Papst würdigt zwei Friedens-Väter aus Nahost – Vatican News
Papst: “Wer liebt, wird nicht müde, ist nicht reizbar, stellt keine Ultimaten” – Vatican News
Papst betet für Frieden in der Ukraine und im Heiligen Land – Vatican News

 

Heiliges Land: Kardinal ruft Pilger zur Rückkehr auf

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem ruft Pilger auf, ins Heilige Land zurückzukehren. “Liebe Freunde, wir warten auf Euch!”

Quelle
Heiliges Land: Eine Karwoche voller Gewalt – Vatican News
Die Franziskaner und das Heilige Land: “Hoffnung wider alle Hoffnung”: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
Karwochenkollekte – Solidarität mit dem Heiligen Land: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
Kardinal Pierbattista Pizzaballa

Das sagte Kardinal Pierbattista Pizzaballa in seiner Botschaft zu den Palmsonntagsfeiern in Jerusalem. “Habt keine Angst, kehrt zurück nach Jerusalem und ins Heilige Land! Eure Gegenwart ist immer eine Gegenwart des Friedens, und wir brauchen den Frieden heute so sehr, bringt uns den Frieden!”

Nicht entmutigen lassen

Die Katholiken im Heiligen Land sollten sich von der schwierigen Lage nicht entmutigen lassen, drängte der Patriarch. Zwar sei ihr Alltag “oft ein Kreuzweg, voller Hindernisse, Unverständnis, Feindschaft”. Doch gehörten sie zu Jerusalem und zum Heiligen Land. “Es ist derzeit von so viel Hass und Bitterkeit durchzogen, aber wehe uns, wenn wir uns von all dem anstecken lassen…”

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Friede in deinen Mauern: Gebet für die Menschen in Israel

Wie kann ich für das Heilige Land und seine Menschen beten?

Wie kann ich für das Heilige Land und seine Menschen beten? Sieben ausgewählte Themen und Fürbitten geben dazu Anregung und Impulse. Sie gewähren einen kleinen Einblick in das große Herz Gottes, das er für die Menschen in Israel und in den palästinensischen Autonomiegebieten hat. Und sie wollen Inspiration und Anstoß dazu sein, eigene Worte im Gespräch mit Gott zu finden. Denn das Heilige Land und alle seine Bewohner brauchen unser Gebet.

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Heiliges Land: Ostergenehmigung für Christen da

Viele Sorgen hat Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der Lateinische Patriarch von Jerusalem, angesichts des Kriegs im Heiligen Land. Mit Blick auf die bevorstehenden Osterfeierlichkeiten in Jerusalem hat er aber auch eine gute Nachricht: Für die Christen in Palästinenser-Gebieten wird es Genehmigungen geben, so dass sie an Palmsonntag und Ostern in Jerusalem dabei sein können. Das kündigte der Kardinal im Interview mit dem katholischen italienischen Sender “TV2000” an

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Kardinal Pizzaballa

Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt

Mitte März hatte es noch noch keine Genehmigungen für die Christen auf Palästinenser-Gebieten gegeben, nach Jerusalem reisen zu können, doch die katholische Kirche im Heiligen Land hat sich erfolgreich dafür eingesetzt:

“Es wird Genehmigungen geben. Wir haben darauf gedrängt und gesagt: ‘Ihr habt den Muslimen Genehmigungen für den Ramadan gegeben, also wollen wir auch Genehmigungen für die Christen zu Ostern.’ Die Zahl der Genehmigungen ist zwar geringer, aber wir werden einige tausend Genehmigungen haben, sowohl für den Palmsonntag als auch für Ostern”, berichtet Kardinal Pizzaballa, der ranghöchste katholische Kirchenführer in Nahost, in dem TV-Interview von Donnerstagabend.

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Hunger in Gaza darf keine Waffe werden

UN-Entwicklungsprogramm: Hunger in Gaza darf keine Waffe werden

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Der Leiter des UN-Entwicklungsprogramms warnt vor einer Verschärfung der humanitären Krise im Gazastreifen. “Wir sind an einem Punkt, wo eine akute Hungersnot in Gaza stattfindet”, sagte Achim Steiner am Mittwoch dem Sender Phoenix. Mehr als drei Viertel der Menschen im Gazastreifen seien auf der Flucht, und 70 Prozent der Infrastruktur sei zerstört.

Die Hungersnot nehme katastrophale Dimensionen an und sei nicht nur eine Folge des Krieges, sondern auch eine Waffe, so Steiner. “Selbst in den schlimmsten Krisen- und Kriegssituationen darf der Zugang zu Nahrungsmitteln aber keine Waffe werden.” Für Helfer werde es immer schwieriger, zu den Menschen zu kommen und humanitäre Hilfe zu leisten.

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