Kirche in Not

Christen in Bethlehem bitten um Hilfe und Gebet

Die Lage in Bethlehem, dem wichtigsten Zentrum der Christen im Westjordanland, sei „schrecklich“, berichtet ein Betroffener gegenüber dem Hilfswerk „Kirche in Not“

Quelle
Christen im Heiligen Land – KIRCHE IN NOT Österreich
Betlehem
Bethlehem – Wikipedia
Kinderhilfe Bethlehem Schweiz – kinderhilfe-bethlehem.ch

06.11.2023

Meldung

Die Auswirkungen des Krieges in Israel sind auch im Westjordanland spürbar, so auch in Bethlehem, dem wichtigsten Zentrum der christlichen Gemeinschaft vor Ort. Rony Tabash, Familienvater und Christ, dessen Familie seit fast einem Jahrhundert in Bethlehem wirkt, hat im Gespräch mit dem katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ seine Verzweiflung angesichts der aktuellen Lage ausgedrückt.

Über „dem Himmel von Bethlehem“ seien bereits Raketen geflogen, so Tabash. Die Sorge um die Sicherheit der Familie sei allgegenwärtig: „Meine Kinder wollen nicht mehr von meiner Seite weichen.“ Die Menschen seien erschöpft von Terror und Krieg: „Wir sind müde, wir wollen Frieden, nur Frieden für unsere Kinder und Familien.“ Die Lage sei laut dem Familienvater „schrecklich. So etwas habe ich noch nie erlebt, niemals!“ Wie die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) berichtet, seien nach nicht überprüfbaren Angaben der Hamas bis Montag bei Gegenschlägen des israelischen Militärs im Westjordanland rund 130 Menschen umgekommen.

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Neues Buch von Samir Khalil Samir mit Michaela Koller (Antiquariat)

Muslime und Christen,  Erfahrung aus der Geschichte für eine friedliche Zukunft  *UPDATE

Aramäer: Die Märtyrer aus dem Orient | CHRIST IN DER GEGENWART (herder.de)
Pater Prof. Dr. Samir Khalil Samir SJ über die Situation der Christen im Nahen Osten | EWTN.TV – Katholisches TV
Youtube – P. Prof. Samir Khalil Samir SJ: Der Islam – Kirche in Not

Von Tanja Schultz

Rom, 5. Dezember 2011, zenit.org

Islamisierung und Islamfeindlichkeit sind nur die Eckpunkte in einem weiten Diskussionsfeld, das sich durch das Erstarken der muslimischen Religion und Kultur in Europa eröffnet hat. Auf der einen Seite steht eine multikulturelle und laizistische Gesellschaft, in der christlicher Glaube und Brauchtum immer mehr an Kontur verlieren, auf der anderen Seite eine starke islamische Identität, die teils radikale Züge annimmt und die Kultur des Okzidents kategorisch ablehnt. Viele Christen schauen mit Besorgnis auf dieses Panorama der verhärteten Fronten, das sich vor allem seit den gewaltsamen Übergriffen auf Christen in Ägypten und anderen Teilen des Nahen Ostens abzeichnet. Sie fragen sich, was aus der eigenen Religion in Europa werden wird und wie sie den Muslimen begegnen sollen.

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Hl. Cyrill, Mönch und Hl. Methodius, Bischof

14. Februar weitere Tagesheilige  **UPDATE

*Vandalismus an Denkmal der Slawenapostel Cyrill und Methodius in Bautzen (catholicnewsagency.com)
Die heiligen Cyrill und Method – Apostel der Slawen und Schutzpatrone Europas – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de)
Hl. Kyrill und Methodius, Glaubensboten bei den Slawen, Patrone Europas – Informationen über die Heiligen des Tages – Vatican News
Pfarre Cyrill & Method | Patrone und Leitbild (pfarre-cyrill-method.at)
**Zehntausende bei tschechischer Nationalwallfahrt in Velehrad
Cyrill und Method
Wortlaut: Papst bei Generalaudienz über Kyrill und Methodius – Vatican News

Schutzpatrone Europas

Cyrill und Methodius waren Brüder und stammten aus Thessalonike (Saloniki). Seit 863 wirkten sie gemeinsam als Missionare bei den slawischen Völkerschaften von Mähren und Ungarn. Cyrill übersetzte biblische und liturgische Texte in die Volkssprache (Altslawisch), für die er auch eine eigene Schrift schuf. Die Verwendung der slawischen Sprache in der Liturgie stiess bei den westlichen Bischöfen auf harten Widerstand, wurde aber von Papst Hadrian II. gebilligt. Cyrill starb am 14. Februar 869 in Rom, Methodius am 6. April 885. Die beiden vom byzantinischen Kaiser und dem Patriarchen Photius ausgesandten Missionare brachten den Slawen mit dem Glauben auch die Kultur und die Verbindung mit der römischen Kirche.

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Barhain

Barhain- Bischof Berardi: „Das Heilige Jahr der arabischen Märtyrer ist ein Jahr der Gnade für die Christen der arabischen Halbinsel“ – Agenzia Fides

Quelle
Neuer Bischof für Nordarabien: Freudentränen bei Amtseinführung – Vatican News
Arethas von Nadschran und mit ihm 4299 andere Mrtt – Orthpedia
Bahrain: Kathedrale „Unsere Liebe Frau von Arabien“ wird am 10. Dezember eingeweiht
Apostolisches Vikariat Nördliches Arabien – Wikipedia
Willkommen bei AVONA (Apostolisches Vikariat Nordarabien)

20. Oktober 2023

Von Antonella Prenna

Manama, Fides Dienst

„Wir betrachten dieses Jahr als ein Jahr der Gnade für das gesamte Vikariat und für alle christlichen Gemeinschaften am Arabischen Golf. Wir feiern im Glauben das Gedenken an unsere christlichen Vorfahren, die ihr Leben für Christus gegeben haben und ihm bis zum Ende treu geblieben sind“, so Bischof Aldo Berardi, Apostolischer Vikar im Nördlichen Arabien, gegenüber Fides, zum bevorstehenden Beginn des Heiligen Jahres anlässlich des 1.500jährigen Jubiläums der Märtyrer von Arabien (523-2023). Eine Zeit des Gedenkens an die Märtyrer, die gemeinsam vom Apostolischen Vikariat Nördliches Arabien (mit Barhain, Katar, Kuwait und Saudi-Arabien) und dem von dem Kapuziner-Bischof Paolo Martinelli (vgl. Fides 2/10/2023) geleiteten Apostolischen Vikariat Südliches Arabien (zu dem die Vereinigten Arabischen Emirate, der Jemen und der Oman gehören), begangen wird.

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Ein Arzt und ein Priester berichten aus Syrien

Pater Georges Aboud aus Syrien zu Gast im Wallis – 25. – 29. Oktober 2023

Quelle
Patriarch em. Gregorios III. Laham aus Syrien zu Gast in der Deutschschweiz
Israel/Palästina: Wie wirkt sich der Konflikt zwischen Israel und Palästina auf die Christen aus?
Syrische Christen doppelt in Not | Gommiswald (linth24.ch)
News | Kirche in Not (kirche-in-not.ch)
Pater Georges Aboud aus Syrien zu Gast im Wallis

Syrien gerät aus dem Blick der Weltöffentlichkeit. Dabei spitzt sich auch dort die Lage zu. Kirche und internationale Gemeinschaft hätten zwar geholfen, doch es droht eine neue Fluchtwelle. Ein Arzt und ein Priester berichten.

KNA: Doktor Antaki, Monate nach dem Erdbeben, wie entwickelt sich die Situation?

Antaki: Die ohnedies katastrophale humanitäre Lage hatte sich zuvor bereits wegen Covid-19 und Cholera massiv zugespitzt. Nach dem Erdbeben wurde es noch schlimmer. Tausende Menschen wurden durch das Beben getötet, zudem Tausende vom Krieg schon beeinträchtigte Gebäude völlig zerstört. Die Sanktionen verbieten uns ja den Wiederaufbau.

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Eine Million Kinder beten den Rosenkranz *UPDATE

Am 18. Oktober: Kinder-Rosenkranzaktion von KIRCHE IN NOT findet weltweit statt

Am 18. Oktober: Kinder-Rosenkranzaktion von KIRCHE IN NOT findet weltweit statt – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de) 26.9.2022
Franziskus unterstützt Kinder-Rosenkranzgebet von „Kirche in Not“ – Vatican News
*Kinder Rosenkranz
Rosenkranzaktion am 18. Oktober: „Kinder nicht zum Gebet ‚rekrutieren‘, sondern motivieren“ – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de)
Vatikan: Bei Kindertreffen mit Papst geht es auch um Frieden – Vatican News

Am 18. Oktober: Kinder-Rosenkranzaktion von KIRCHE IN NOT findet weltweit statt

KIRCHE IN NOT lädt am 18. Oktober Pfarrgemeinden, Schulen, Kindergärten und Familien zur Teilnahme an der Aktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ ein.

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Fatima, das Gebet für Weltfrieden und die Päpste *UPDATE

Diesen Samstag hat Papst Franziskus zum zweiten Mal in seinem Pontifikat den Marienwallfahrtsort Fatima besucht. Im Interview mit Radio Vatikan berichtet Florian Ripka, Geschäftsführer von „Kirche in Not“ Deutschland, was Fatima und die Päpste verbindet – und erklärt, warum die Botschaft Marias in Fatima eng mit dem katholischen Hilfswerk und seinem Gründer, Pater Werenfried van Straaten, verbunden ist

Quelle
Pilgerreise nach Fàtima, 1967 | Paul VI. (vatican.va)
Pope Paul VI In Fatima (1967) – YouTube
*Predigt von Nuntius Eterovic am 13. Oktober 2023 im Pontifikalamt zur Fatima – Lichterprozession – Apostolische Nuntiatur
Fatima (171)

Stefanie Stahlhofen – Lissabon

Vatican News: Florian Ripka, Sie sind Geschäftsführer von Kirche in Not Deutschland. Ein Ort in Portugal, nämlich Fatima, ist ganz besonders für Ihr Hilfswerk. Warum?

Florian Ripka, Geschäftsführer von Kirche in Not Deutschland: Es handelt sich um den Ort Fatima, weil dort die Muttergottes erschienen ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sie dort eine Botschaft des Weltfriedens ausgegeben. Und das fällt auch in die Thematik von Kirche in Not, die ja nach dieser verheerenden weltweiten Katastrophe entstanden ist. Gleich zu Anfangszeiten war es eine Aufgabe von Kirche in Not, im zerstörten Deutschland natürlich erst mal den Leuten zu helfen, aber auch die Botschaft des Friedens dort einzupflanzen, damit so etwas wie diese verheerenden Weltkriege nicht mehr passieren. Und da ist natürlich eine Grundlage für diese Botschaft des Friedens auch die Botschaft von Fatima.

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