Kirche in Not

Die Christen in der Mongolei sind eine kleine, aber lebendige Gemeinde

Papst Franziskus besucht die Mongolei. Mit der Reise in das ostasiatische Land bleibt er einmal mehr seiner Devise treu, “an die Ränder” zu gehen

Quelle
Als erster Papst der Geschichte: Franziskus in Mongolei eingetroffen (catholicnewsagency.com)

Von Kirche in Not

Ulaanbaatar – Freitag, 1. September 2023

Papst Franziskus besucht die Mongolei. Mit der Reise in das ostasiatische Land bleibt er einmal mehr seiner Devise treu, “an die Ränder” zu gehen. Denn die christliche Gemeinschaft in der Mongolei ist sehr klein. Die im Juni erschienene Dokumentation “Religionsfreiheit weltweit 2023” des weltweiten katholischen Hilfswerks “Kirche in Not” (ACN) beziffert die Zahl der Christen in der Mongolei auf etwa 62.000 Personen (knapp zwei Prozent der Gesamtbevölkerung). Die Zahl der Katholiken liegt nach vatikanischen Angaben bei 1.300. Über die Hälfte der 3,2 Millionen Einwohner bekennt sich zum Buddhismus, etwa fünf Prozent sind Muslime, gut 18 Prozent folgen ethno-religiösen Traditionen.

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“Kirche in Not” würdigt Papstbesuch in der Mongolei

Nur knapp zwei Prozent der etwa 3,2 Millionen Einwohner der Mongolei sind Christen

Quelle
Mongolei: Trauer um Tod des ersten Bischofs – Vatican News
Wenceslao Selga Padilla – Wikipedia
Apostolische Präfektur Ulaanbaatar – Wikipedia
Mongolei – Helfen, wo die Not am größten ist | missio (missio-hilft.de)
Ulaanbaatar – Wikipedia
DIE TOP 10 Sehenswürdigkeiten in Ulan Bator 2023 (mit fotos) | Tripadvisor

Nur knapp zwei Prozent der etwa 3,2 Millionen Einwohner der Mongolei sind Christen. Die Mongolen sind überwiegend Buddhisten, rund 58 Prozent. Im ganzen Land gibt es nur rund 1.500 Katholiken, die vor allem in den wenigen großen Städten leben. Die katholische Kirche im Land betreibt Schulen und soziale Einrichtungen. Wie König erläutert, habe die Kirche in der Mongolei “quasi bei null angefangen”. So habe die postkommunistische, demokratisch gewählte Regierung die katholische Kirche 1992 eingeladen, “ins Land zu kommen”. “Es kamen Wenceslao Selga Padilla, der spätere Apostolische Administrator, und zwei weitere Priester”, erinnert König von “Kirche in Not”.

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Pakistan *UPDATE

Pakistan: Gläubige versammeln sich vor ausgebrannter Kirche zum Gottesdienst

Quelle
Pakistan – Antichristliche Gewalt in Jaranwala: Erzbischof von Lahore, muslimische Religionsvertreter und Premierminister besuchen betroffene Familien – Agenzia Fides
Pakistan- “Fides in Actio”: Neuer Bischof von Faisalabad geweiht – Agenzia Fides
Pakistan: Als der Bischof sich das Leben nahm – Vatican News
Der pakistanisch-christliche: Das umstrittene “Martyrium” von Bischof John Joseph | von Indo-Christian Culture | Mittel (medium.com)
*USA: Pakistanische Christen demonstrieren vor UN-Zentrale – Vatican News

Von Kirche in Not

München – Freitag, 25. August 2023

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen haben sich am vergangenen Sonntag etwa 700 Gläubige im pakistanischen Jaranwala vor ihrer ausgebrannten Kirche zum Gottesdienst versammelt. Bischof Indrias Rehmat aus Faisalabad leitete die Feier, nachdem es im Osten des Landes Mitte vergangener Woche zu schweren christenfeindlichen Auseinandersetzungen gekommen war.

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“Ethnische Säuberungen“ an Christen im Bundesstaat Manipur

Indien: Erzbischof prangert “ethnische Säuberungen” an Christen im Bundesstaat Manipur an

Quelle
Indien: Gewalt oder Verfolgung in Manipur?  · Weltweit verfolgten Christen dienen (opendoors.ch)

Von Kirche in Not

München – Donnerstag, 24. August 2023

Bei den seit drei Monaten christenfeindlichen Ausschreitungen in der Region Manipur im Osten Indiens handle es sich um “ethnische Säuberungen”. Das erklärte der zuständige Erzbischof der Diözese Imphal, Dominic Lumon, in einem Schreiben an das weltweite katholische Hilfswerk “Kirche in Not”. Misstrauen und Feindseligkeit in der Bevölkerung nähmen weiter zu. Die Lage sei “düster und angespannt”; aufgrund verhängter Internetsperren sei es schwer, Hilfe zu organisieren.

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Bedrohte Religionsfreiheit

Interview des Tages – Über Religionsfreiheit sprechen wir mit Frank Schwabe

Quelle.
Radio Horeb – Neuste Meldungen | Die Tagespost (die-tagespost.de)
“Hochproblematische Richtung”: Bundesbeauftragter für Religionsfreiheit zur Lage in Israel (catholicnewsagency.com)

Bedrohte Religionsfreiheit

Interview des Tages – Über Religionsfreiheit sprechen wir mit Frank Schwabe. Er ist Bundestagsabgeordneter (SPD) und Beauftragter der Bundesregierung für die weltweite Religions- und Weltanschauungsfreiheit.

Heute ist der “Internationale Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalttaten aus Gründen der Religion oder des Glaubens”. Mit dem Gedenktag soll die Aufmerksamkeit auf die wachsende Zahl der Menschen gerichtet werden, die unter religiöser Verfolgung leiden. Denn um die Religionsfreiheit in der Welt ist es nicht gut bestellt: Diskriminierung, Verfolgung und Gewalt sind in einem Drittel aller Länder der Welt an der Tagesordnung. Besonders im nahen Osten, in Afrika sowie großen asiatischen Ländern wie Indien und China sind fast zwei Drittel der Weltbevölkerung (4,9 Mrd.) davon betroffen.

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Saudi-Arabien: Horror-Szenen an der Grenze

Die UNO ist schockiert über den Bericht der Organisation Human Rights Watch, wonach Hunderte von Migranten vom saudi-arabischen Grenzschutz getötet worden seien. Dieses Vorgehen sei nicht hinnehmbar, so die UNO an diesem Dienstag

Quelle
Human Rights Watch | Weltweite Verteidigung der Menschenrechte (hrw.org)
Human Rights Watch – Bericht: Saudi-Arabien lässt Migranten an Grenze erschiessen – News – SRF
“Kirche in Not” verweist auf “neue Eskalation der Verfolgung” von Christen an UN-Gedenktag (catholicnewsagency.com)

Stéphane Dujarric, Sprecher von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, nannte den Bericht “sehr beunruhigend”. Er erhebe “sehr ernste Anschuldigungen”, und es sei “nicht hinnehmbar, die Migration mit dem Lauf einer Waffe zu stoppen”. Das UNO-Menschenrechtbüro habe Kenntnis von den Vorwürfen gehabt, allerdings sei es schwierig gewesen, diese zu überprüfen.

Die Welt habe schon viele Fälle gesehen, bei denen sich Gewalt gegen Migranten und Schutzsuchende richtete, so Dujarric. Sie alle müssten mit Würde behandelt werden, und ihre Rechte gemäß internationalen Bestimmungen seien zu achten.

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Papst: Der Name Gottes ist keine Rechtfertigung für Gewalt

Franziskus hat anlässlich des Gedenktages für die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung einen Tweet veröffentlicht. In diesem forderte er ein Ende der Instrumentalisierung von “Religionen zur Entfachung von Hass, Gewalt, Extremismus und Fanatismus”

Quelle
22. August: Gedenktag für Opfer religiös motivierter Gewalt
“Kirche in Not” verweist auf “neue Eskalation der Verfolgung” von Christen an UN-Gedenktag (catholicnewsagency.com)
Papst Franziskus (@Pontifex_de) / X (twitter.com)

“Ich erneuere den Aufruf, damit aufzuhören, die Religionen zu instrumentalisieren, um Hass, Gewalt, Extremismus und Fanatismus zu entfachen, bzw. den Namen Gottes zu benutzen, um Mord, Exil, Terrorismus und Unterdrückung zu rechtfertigen.” Das schreib Papst Franziskus heute in einem Tweet.

Er wiederholte damit einige Worte aus dem Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt.

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