Kardinal Koch und Metropolit Hilarion beraten in Wien
Die Ökumenezeit in der Kirche, die normalerweise am Fest der Bekehrung des Paulus (25. Januar) endet, geht in diesem Jahr in die Verlängerung
Die Ökumenezeit in der Kirche, die normalerweise am Fest der Bekehrung des Paulus (25. Januar) endet, geht in diesem Jahr in die Verlängerung. Wie der römische katholische Pressedienst „Zenit“ am Wochenende berichtete, wird am 12. Februar auf Einladung von Kardinal Christoph Schönborn in Wien ein hochkarätiges Ökumenetreffen mit dem vatikanischen Einheitsrats-Präsidenten Kardinal Kurt Koch und dem Präsidenten der Abteilung für kirchliche Aussenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion, stattfinden.
Kardinal Koch: Suche nach Einheit „Wille des Herrn“
Im Gespräch mit der „Tagespost“ zieht der Schweizer Kurienkardinal ein positives Fazit des Reformationsgedenkens und erklärt den katholisch bewährten Weg, auf dem die Kirche in die Zukunft geht
Quelle
Kardinal Kurt Koch (215)
Der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch ist überzeugt, dass Christen die Suche nach der konfessionellen Einheit in „liebenswürdiger Hartnäckigkeit“ wachzuhalten haben. Das entspreche dem Willen des Herrn, erklärt der Präsident des vatikanischen Ökumene-Rats im Gespräch mit der katholischen Zeitung „Die Tagespost“. Das Jahr des Reformationsgedenkens bilanziert Koch positiv: „Ich bin dankbar, dass ein gemeinsames Reformationsgedenken möglich geworden ist.“ Während dieses in der Vergangenheit noch von stark polemischen und konfessionalistischen Tönen geprägt gewesen sei, habe das Gedenken im vergangenen Jahr „unter dem Vorzeichen des Gemeinsamen“ gestanden.
Der Leitgedanke Joseph Ratzingers
Der Leitgedanke Joseph Ratzingers: Die Verschränkung von vertikaler und horizontaler Inkarnation
Rezension/Bestellung
(Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste – Vorträge: Geisteswissenschaften)
Taschenbuch – 1. April 2008
Autor: Karl-Heinz Menke
Taschenbuch: 69 Seiten
Verlag: Schöningh Paderborn; Auflage: 1 (1. April 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3506765671
Kardinal Koch bilanziert das Luther-Gedenkjahr
Der Ökumene-Verantwortliche des Vatikans, Kardinal Kurt Koch, war „am Anfang sehr irritiert“ über das Gedenken an 500 Jahren Reformation in Deutschland
Der Ökumene-Verantwortliche des Vatikans, Kardinal Kurt Koch, war „am Anfang sehr irritiert“ über das Gedenken an 500 Jahren Reformation in Deutschland. Er habe „immer gesagt“, dass bei einem solchen Gedenken „auch Busse“ wegen der „grausamen Konfessionskriege“ geleistet werden müsse, sagte Koch in einem Bilanzinterview zum Lutherjahr mit Radio Vatikan. Doch zu Beginn des Gedenkjahres sei sein Eindruck gewesen, „dass man den Aspekt der Busse nicht wahrnehmen wollte“. „Das hat mich sehr irritiert, weil schon die erste These Luthers voll auf die Busse abgeht und das ganze Leben des Christen eine Busse ist.“
Kardinal Koch wird Gesandter für Konzilsfeierlichkeiten
Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, wurde von Papst Franziskus zum Sondergesandten für das 600. Jubiläum des Konzils von Konstanz ernannt
Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Einheit der Christen, wurde von Papst Franziskus zum Sondergesandten für das 600. Jubiläum des Konzils von Konstanz ernannt. Die Feierlichkeiten dazu finden am 11. November in Konstanz statt. Das von Gegenpapst Johannes XXIII. einberufene Konzil, das von 1414 bis 1418 stattgefunden hatte, beendete mit seiner „causa unionis“ das fast 40 Jahre andauernde Abendländische Schisma. Johannes XXIII. wurde durch das Konzil abgesetzt, der in Rom residierende Papst Gregor XII. trat freiwillig zurück und der in Avignon residierende Benedikt XIII. floh nach Spanien. Damit war der Weg frei für eine Papstwahl, die einzige jemals auf deutschem Boden, bei der Martin V. als einziger Papst gewählt wurde.
WeiterlesenWarum „vielleicht“ nicht reicht
Maria Vesperbild – Der Schweizer Kardinal Kurt Koch zelebrierte das Pontifikalamt
Quelle
Maria Vesperbild
Der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch über die Verunsicherung vieler Menschen und die Antwort darauf.
Von Peter Bauer
Der Philosoph auf dem Sterbebett. Jean-Paul Sartre, weltberühmt und überzeugter Atheist. Und nun diese Frage, doch ganz anders, ungleich wuchtiger als in all den Jahren zuvor. Doch Auferstehung? Doch ein Leben nach dem Tod? Sartre antwortet mit „peut-etre“ (vielleicht). Der Zweifel des Atheisten – ist das nicht aber inzwischen auch der Zweifel vieler Gläubiger? Der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch stellt diese Frage in den Mittelpunkt seiner Predigt.
Es ist, wenn man so will, eine Art Menschheitsfrage, gestellt an einem besonderen Tag in Maria Vesperbild. Da ist das persönliche Finale für Prälat Dr. Wilhelm Imkamp. Seit 1988 ist der 65-Jährige Wallfahrtsdirektor. Er hat den Wallfahrtsort weit über die Region hinaus bekannt gemacht. Aber nun sei aus „gesundheitlichen Gründen“ ein Wechsel an der Spitze des Wallfahrtsortes nötig. Nachfolger ist ab 2018 der 63-jährige Erwin Reichart, zuletzt Dekan des Dekanates Kaufbeuren
Russland/Italien
Russland/Italien: Nikolaus-Reliquien kehren nach Bari zurück
Quelle
Hl. Nikolaus von Myra – Diverse Beiträge
Kardinal Kurt Koch erhält Communio-Preis
Die Reliquien des heiligen Nikolaus kehren nach Bari zurück: Kurienkardinal Kurt Koch ist dieser Tage in Russland, um die Reliquien, die zweieinhalb Millionen russische Gläubige angezogen hatten, wieder in die Heimat zu überführen. „Die Ökumene der Heiligen“, so der Kardinal in einem Interview mit der Vatikanzeitung Osservatore Romano von diesem Donnerstag, „ist eine wunderbare Gelegenheit für den Dialog zwischen den Kirchen.“
Die Leihgabe der Reliquien und die Aufnahme durch die Gläubigen in Russland seien ein „großes ökumenisches Ereignis“ gewesen, so der Kardinal weiter. Dieses sei „sehr wichtig, denn die Verehrung der Reliquien kann dabei helfen, die Gläubigen im Einsatz für den Dialog einzubinden. Es ist schön, wenn die Kirchenoberhäupter sich treffen, aber es ist sehr wichtig, dass dies auch das Kirchenvolk tut.“






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