Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen
Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen
Quelle
Ökumenisches Direktorium
Geschichte
Die Anfänge des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen sind eng mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil verbunden. Es war der Wunsch von Papst Johannes XXIII., die Beteiligung der katholischen Kirche an der ökumenischen Bewegung zu einem Hauptanliegen des Konzils zu machen. Daher schuf er am 5. Juni 1960 ein »Sekretariat zur Förderung der Einheit der Christen« als eine der vorbereitenden Konzilskommissionen und ernannte Kardinal Augustin Bea zu dessen Präsidenten. Dies war das erste Mal, dass der Heilige Stuhl ein Amt errichtete, das ausschliesslich ökumenische Fragen behandeln sollte.
Gehorsam als gereinigte Freiheit
Gehorsam als gereinigte Freiheit: Gedanken zur christlichen Spiritualität des Gehorsams
Quelle – Mediathek
Kardinal Kurt Koch (221)
Gehorsam ist kein Gegensatz zu Selbstverwirklichung und Freiheit, sondern ihre Reinigung und Befreiung von der Eigenmächtigkeit. Während Selbst-Verwirklichung oft genug zur Ich-Verwirklichung verkommt und damit um sich selbst kreist, ist Gehorsam immer dialogisch und bewährt sich in personalen Beziehungen. Solche gereinigte Freiheit tritt in Reingestalt vor unsere Augen in Jesus Christus, dessen radikaler Gehorsam zum Willen seines himmlischen Vaters ihn zum freiesten Menschen gemacht hat. Dies hat seinen Grund darin, dass, wie Romano Guardini sensibel beobachtet hat, es für die Macht Jesu „keine von aussen, sondern nur eine von innen herkommende Grenze“ gibt, nämlich den „in Freiheit angenommenen Willen des Vaters“.
Kongress über katholisch-orthodoxen Dialog *UPDATE
Kardinal Kurt Koch zu Besuch in Weissrussland

*Ökumene: – Franziskus würdigt Slawenapostel Kyrill und Method
Kyrill und Method und die globale Sicht des Christentums – die Bedeutung der Slawenapostel
Schutzheilige Europas – Die heiligen Brüder Kyrill und Method
Kyrill und Method – Der Kampf der Konfessionen
Vatikanstadt, 17. November 2011, zenit.org
Vom 12.-16. November war Kurt Kardinal Koch zu Besuch in Minsk in Weissrussland auf Einladung vom Metropoliten Filaret von Minsk und Slutsk und Oberhaupt der orthodoxen Kirche in Weissrussland, wie der Pressesaal des Heiligen Stuhls heute verlauten liess. Dort nahm der Kardinal an der internationalen Konferenz „Katholisch-orthodoxer Dialog: ethische christliche Werte als Beitrag zum sozialen Leben Europas“ teil. Der Kongress wurde vom Institut für interreligiösen Dialog und interkonfessionelle Kommunikation der Synode der orthodoxen Kirche in Weissrussland organisiert, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für christliche Bildung der hl. Kyrill und Methodius und dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen.
Der Kardinal nutzte die Gelegenheit, um am Samstag die katholischen Bischöfe zu treffen, die zu einer Sitzung der Bischofskonferenz zusammengekommen waren.
Katholisch/Orthodoxes Gipfeltreffen in Wien
Katholisch-orthodoxes Gipfeltreffen in Wien – Ökumenische Sorge um die Christen im Nahen Osten
Quelle
Syrien – In Aleppo setzt sich das Leben durch
Syrien: Sieben Jahre Krieg – die Lage hat sich erneut verschlechtert
Als einen „weiteren Meilenstein“ im Dialog zwischen der römisch-katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche wertet der geschäftsführende Präsident der Päpstlichen ‚Stiftung Kirche in Not‘, Johannes Freiherr Heereman, das hochrangige katholisch-orthodoxe Gipfeltreffen am 12. Februar in Wien. Auf katholischer Seite hatte der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kurt Kardinal Koch teilgenommen; von orthodoxer Seite war Metropolit Hilarion Alfejew, der Leiter des Aussenamtes des Moskauer Patriarchats, angereist.
‚Kirche in Not‘, das sich bereits seit über 25 Jahren für den Dialog der katholischen mit der russisch-orthodoxen Kirche einsetzt, war mit einer Delegation vertreten. Das Hilfswerk stellte eine in katholisch-orthodoxer Zusammenarbeit entstandene Dokumentation über das Ausmass der Schäden an kirchlichen Einrichtungen und die Zahl christlicher Kriegsopfer in Syrien vor.
Frag den Kardinal!
Seit knapp acht Jahren ist Kurt Koch nicht mehr Bischof von Basel, sondern Kurienkardinal in Rom. Als «Ökumene-Minister» ist er für die Einheit der Christen zuständig. In dieser Sendung stellt er sich den Fragen des Radiopublikums
Kurt Kardinal Koch ist für den Austausch mit reformierten wie auch mit orthodoxen Kirchen zuständig. Ferner gehört der Dialog mit dem Judentum zu seinen Aufgaben.
Dementsprechend fliegt der Kardinal durch die Weltgeschichte: von Armenien bis nach Skandinavien. Zum Reformationsjubiläum sagte Kurt Koch, es sei Ziel der ökumenischen Bemühungen, gemeinsam Eucharistie zu feiern.
Doch
Kardinal Koch freut sich auf Papstbesuch in Genf
Der Präsident des vatikanischen Einheitsrates sprach am 2. März 2018 im Vatikan über das 70. Jubiläum des Ökumenischen Rates der Kirchen. Papst Franziskus wird den Weltkirchenrat am 21. Juni 2018 in der Schweiz besuchen.
‚Gemeinsam am Ufer des Roten Meeres‘
Christen stehen gemeinsam am Ufer des Roten Meeres, sagt Papst Franziskus
Kardinal Kurt Koch: „Es gibt keinen echten Ökumenismus ohne innere Bekehrung.“
Von Angela Ambrogetti
Vatikanstadt, 26. Januar 2018, (CNA Deutsch)
„Im letzten Jahrhundert haben wir endlich verstanden, dass wir gemeinsam am Roten Meer stehen“, so Papst Franziskus in seiner Betrachtung bei der ökumenischen Vesper in St. Paul vor den Mauern am gestrigen Hochfest der Bekehrung dieses Apostels.
Ein lange Betrachtung, die ausging vom Sinn des Durchzugs durch das Roten Meer, von Moses und dem Volkes Israel – ein Bild für die Rettung der Menschheit und eine Präfiguration der Taufe.
„In unserem Leben erfahren wir die Zärtlichkeit Gottes, der uns in unserem Alltag liebevoll vor der Sünde, der Angst und der Traurigkeit rettet“, so der Papst.



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