Zur Besiegelung des Glaubensjahrs
Erstmals zeigt ein Papst der Öffentlichkeit und vor aller Welt Reliquien des heiligen Petrus
„Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen“ (Mt 16,18) lautet die Inschrift auf der Vorderseite der kleinen Bronze-Truhe.
Rom, Die Tagespost, 25. November 2013, von Guido Horst
Das hat es noch nie gegeben: Während der Chor im Hintergrund auf Latein das Credo sang – wegen der schon sehr kühlen Temperaturen hatte er in der Vorhalle von Sankt Peter Aufstellung genommen –, hielt Franziskus in seinen Händendie kleine mit Bronze überzogene Truhe, von der bis vor kurzem selbst im Vatikan nur die wenigsten wussten, dass es sie überhaupt gibt. Weiterlesen
Das Drama der Kirche
Es klingt wie ein Widerspruch
Die Tagespost, 25. November 2013, von Guido Horst
Es klingt wie ein Widerspruch: In seinem berühmten Brief vom 10. März 2009 an den Weltepiskopat, auf dem Höhepunkt des „Falls Williamson“, schrieb Papst Benedikt: von „unserer Zeit, in der der Glaube in weiten Teilen der Welt zu verlöschen droht wie eine Flamme, die keine Nahrung mehr findet“. Scheinbar ganz anders klang es, als Papst Franziskus am 16. September vor Priestern der Diözese Rom sagte: „Ich wage zu sagen, dass es der Kirche noch nie so gut ging wie heute.“ Ja was denn nun? Hat sich das Drama des Glaubens des Jahres 2009 in eine Blütezeit der Kirche des Jahres 2013 verwandelt? Der scheinbare Gegensatz löst sich auf, wenn man beide päpstlichen Aussagen zusammennimmt.
Predigt von Diözesanbischof Vitus Huonder
Gottesdienst zum Abschluss des Jahrs des Glaubens
Quelle
Der Hl. Rosenkranz mit Papst Johannes Paul II. sel.
Sonntag, 24. November 2013, in der Kathedrale in Chur
Brüder und Schwestern im Herrn,
anlässlich meiner Pfarreibesuche komme ich mit Behörden und Gläubigen in Kontakt.
Bei den Gesprächen wird immer auch der Besucherschwund bei den Gottesdiensten beklagt: Es kommen immer weniger Menschen in den Gottesdienst. Vor allem die junge Generation fehlt. Kinder und Jugendliche sind sozusagen ganz abwesend. Ausnahmen wären besondere Gottesdienste, sogenannte „Events“. Daraus ergibt sich dann die Schlussfolgerung: Wir müssen die
Christus: Mitte der Schöpfung, des Volkes, der Geschichte
Franziskus: Jesus ist die Mitte unseres Verlangens nach Freude und Heil

Quelle
KathTube: Predigt
KathTube: Und die Reliquie des Hl. Petrus
Franziskus: Jesus ist die Mitte unseres Verlangens nach Freude und Heil. Wenn diese Mitte verloren geht, weil man ihn mit etwas anderem ersetzt, entsteht nur Schaden, für die Umwelt und für den Menschen selbst.
Von Armin Schwibach
Rom, kath.net/as, 24. November 2013
Hochfest Christkönig – feierlicher Abschluss des Jahres des Glaubens. In seiner Predigt erinnerte Papst Franziskus, dass es Benedikt XVI. mit der Ausrufung dieses besonderen Jahres gewesen sei, der so eine Gelegenheit geboten habe, die Schönheit jenes Wegs des Glaubens neu zu entdecken, der am Tag der Taufe seinen Anfang genommen habe. Dieser Weg habe als Ziel die volle Begegnung mit Gott. Auf ihm reinige uns der Heilige Geist, er erhebe und heilige uns, um uns in das Glück eintreten zu lassen, nach dem unser Herz strebe. Weiterlesen
Papstpredigt an die Katechumenen
Gott dürstet nach dem Menschen

Vatikan: Video
Die Predigt des Papstes zur Aufnahme der Katecheten an diesem Samstag in einer Arbeitsübersetzung:
Liebe Katechumenen,
in diesem Augenblick des Endes des Jahres des Glaubens sehe ich euch hier versammelt, gemeinsam mit euren Katecheten und Verwandten, als Repräsentanten der vielen Frauen und Männer, die in ganz verschiedenen Teilen der Welt den gleichen Glaubensweg gehen wie ihr.
Live bei Radio Vatikan
Live bei uns: Abschluss zum „Jahr des Glaubens““
Quelle
RadioVatikan
Zum Abschluss des „Jahr des Glaubens“ feiert Papst Franziskus einen Gottesdienst auf dem Petersplatz. Wir übertragen die letzten Grossveranstaltungen zum „Glaubensjahr“ live und mit deutschem Kommentar:
Am Samstagabend, 23. November, können Sie bei uns, ab 15.50 Uhr, das Treffen des Papstes mit Katechumenen im Petersdom mitverfolgen. Unser Kommentator ist P. Bernd Hagenkord SJ.
Glaube braucht Leidenschaft
„Die letzen Jahre müssen brennen.“
Jahr des Glaubens
Die Tagespost, 22. November 2013, von Guido Horst
„Die letzen Jahre müssen brennen.“ Diesen etwas merkwürdigen Satz sagte Franziskus vor kurzem einem seiner engsten Mitarbeiter, als dieser ihn fragte, warum er sich so aufreibe und ein so gewaltiges Arbeitspensum erledige. Der Papst kennt keine Schonung. Er geht bis an die Grenzen seiner körperlichen Reserven. Am Donnerstagabend, bei Klausurschwestern auf dem Aventin, kam dann so ein Augenblick, wo der Körper zurückschlägt. Der Papst absolvierte den Besuch mit letzter Kraft.


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