„Bitte vergesst uns nicht“, fordert Alt-Erzbischof von Aleppo
Im Dämmerlicht des Ukraine-Kriegs scheint es, als sei ein Konflikt fast ganz aus den Schlagzeilen verschwunden – ein Konflikt, der bereits 12 Jahre andauert: die Krise in und um Syrien
Von Video-Blog*, 4. November 2022
Im Dämmerlicht des Ukraine-Kriegs scheint es, als sei ein Konflikt fast ganz aus den Schlagzeilen verschwunden – ein Konflikt, der bereits 12 Jahre andauert: die Krise in und um Syrien. Allein Deutschland überweist Jahr für Jahr eine Milliarde Euro an die Syrien-Hilfe der Vereinten Nationen. Die UN bekräftigt immer wieder, dass es keine militärische Lösung für die syrische Krise gebe.
Im Oktober verabschiedete der UN-Menschenrechtsrat einen Beschluss, in dem bestätigt wird, dass Syrien ein unsicheres Land ist. Ferner verurteile der Rat die gravierende Menschenrechtslage in Syrien. Weiterlesen
Menschlichkeit in Zeiten der Angst
Menschlichkeit in Zeiten der Angst: Reportagen über die Kriegsgebiete und Revolutionen unserer Welt (suhrkamp taschenbuch)

Die Fotojournalistin Julia Leeb berichtet von den gefährlichsten Orten unserer Welt. Hautnah erfährt sie, wie sich Menschen in Extremsituationen verhalten, sei es bei den Kämpfen der Nubier im Sudan, bei den Warlords im Kongo, im Krieg in Libyen, während der Revolution in Ägypten oder in der abgeschotteten Diktatur in Nordkorea. Dabei gerät sie selbst in Lebensgefahr: Als sie mit ihren Recherchen der Wahrheit zu nahe kommt, soll sie kaltblütig umgebracht werden. Ein anderes Mal wird sie verschleppt, um sie als Zeugin zum Schweigen zu bringen.
Dennoch schildert sie in ihren Reportagen über die Vergessenen unserer Welt auch immer wieder Begegnungen voller Schönheit und Hoffnung. Es sind vor allem Frauen, die durch ihren Mut und ihre Zuversicht den Weg aus Gewalt und Unterdrückung zu Frieden und wahrer Menschlichkeit weisen.
Einigkeit, Freiheit, Menschlichkeit
Einigkeit, Freiheit, Menschlichkeit: Guillaume Henri Dufour als General, Ingenieur, Kartograf und Politiker

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IKRK – Internationales Komitee vom Roten Kreuz (admin.ch)
Ukraine | Internationales Komitee vom Roten Kreuz (icrc.org)
Guillaume Henri Dufour – Wikipedia
Schweizer Armee – Guillaume Henri Dufour (1787 – 1875)
Vor genau 175 Jahren begann der Sonderbundskrieg in der Schweiz
Guillaume Henri Dufour (1787–1875) hat die Schweiz versöhnt. Er ist der legendäre Befehlshaber im Bürgerkrieg von 1847. Sein Respekt gegenüber den Truppen des Sonderbunds und der Zivilbevölkerung ist beispielhaft. Auch in späteren Konfliktsituationen mit ausländischen Mächten steht er an der Spitze der Schweizer Armee und sorgt als Integrationsfigur für die Einigkeit des Landes. Doch Dufour war viel mehr.
Er propagierte die bewaffnete Neutralität als Voraussetzung für die Unabhängigkeit.
Als Ingenieur realisierte er wegweisende Infrastruktur- und Befestigungsbauten.
1832 begann er sein grosses Werk: die Topographische Karte der Schweiz. Diese Pionierarbeit ging als Dufourkarte in die Geschichte ein. Seine Humanität spiegelt sich im IKRK.
Myanmar: Eine halbe Million vertriebene Kinder wegen Konflikt
Während Papst Franziskus die Welt auffordert, für die Opfer des Krieges zu beten, sind Hunderttausende Kinder in Myanmar von anhaltenden Konflikten betroffen, die durch den Militärputsch im vergangenen Jahr verschärft wurden
Quelle
Spenden für Kinder in Not | Save the Children Schweiz
Laut „Save the Children“ habe die Zahl der Kinder, die gezwungen sind, aus ihrer Heimat zu fliehen, um der Gewalt in Myanmar zu entgehen, in diesem Jahr eine halbe Million überschritten, wobei die Zahl der Vertreibungen in diesem Jahr rapide zugenommen habe.
In einem am 1. November veröffentlichten Bericht sagte die Wohltätigkeitsorganisation, dass mehr als 1,4 Millionen Menschen durch Konflikte in Myanmar vertrieben worden seien, wobei 1,1 Millionen seit der Eskalation der Gewalt im Februar 2021 zur Flucht gezwungen worden seien. Von den insgesamt 407.000 Kindern, die seitdem vertrieben worden seien, seien etwa 63 Prozent, oder 257.000 Kinder, in den letzten neun Monaten vertrieben worden.
Der Wert des menschlichen Lebens
Betrachtungen zur kirchlichen Morallehre von „Gaudium et spes“ bis heute – Teil 16
Wer seine Hoffnung aus Christi Leben, Tod und Auferstehung schöpft, bekennt mit dem hl. Apostel Paulus: „Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn“ (Röm 14,8)
Quelle
Meinung: Betrachtungen zur katholischen Morallehre (catholicnewsagency.com)
Hl. Papst Johannes Paul II. (678)
Betrachtungen zur kirchlichen Morallehre von „Gaudium et spes“ bis heute – Teil 16
Von Thorsten Paprotny, 29. Oktober 2022
Am 5. Mai 1980 – im Pontifikat von Johannes Paul II. und mit dessen ausdrücklicher Zustimmung – publizierte die Glaubenskongregation unter dem Präfekten Kardinal Franjo Seper eine Erklärung zur Euthanasie. Zu Beginn wird darauf verwiesen, dass gemäß der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ – hierzulande oft selektiv zitiert und mutmaßlich absichtlich missverstanden – „jede Art Mord, Völkermord, Abtreibung, Euthanasie und auch der freiwillige Selbstmord“ (GS 27) als unvereinbar mit der Lehre der Kirche kategorisch „angeprangert“ und somit nicht nur missbilligt, sondern auch verurteilt werden.



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