Vor 80 Jahren in Rom: Die Razzia im jüdischen Ghetto
Am 16. Oktober 1943 nahmen die nationalsozialistischen Besatzer in Rom über tausend jüdische Männer, Frauen und Kinder in Rom fest und deportierten sie zwei Tage später nach Auschwitz. Nur 16 überlebten
Quelle
Papst erinnert an Judenrazzia in Rom vor 80 Jahren durch Nazi-Besatzer – Vatican News
Jonas Over – Vatikanstadt
Zunächst kündigte die deutsche Militärverwaltung in Rom an, dass es zu keinen Deportationen kommen werde, wenn die jüdische Gemeinde den Besatzern 50 Kilo Gold übergebe. Mit der Hilfe nichtjüdischer Römerinnen und Römer konnte die Forderung erfüllt werden. Doch die Zusagen der Deutschen stellte sich als leeres Versprechen heraus. Der nationalsozialistische Militärbefehlshaber für Rom, General Reiner Stahel, befürchtete zwar anfangs, dass jede Aktion gegen die Juden in Rom eine Verurteilung durch Papst Pius XII. nach sich ziehen würde. Doch Pius schwieg in der Öffentlichkeit. Anfängliche Pläne, die deportierten Jüdinnen und Juden in eigens eingerichteten Lagern in Italien zu internieren, verwarf die SS, da dies ihrer Linie widersprach.
Jerusalemer Kirchen fordern Ende der Gewalt in Nahost
Nach den Angriffen der Hamas auf Israel fordern die Patriarchen und Oberhäupter der Jerusalemer Kirchen ehrlichen Dialog und dauerhafte Lösungen
Quelle
Am Sabbat kam der Terror | Die Tagespost (die-tagespost.de)
10 heilige Orte im Mittleren Ostens, die Sie besuchen sollten (exoticca.com)
Israel: Heilige Stätten als Nationalpark? – Vatican News
Liste jüdischer Pilgerstätten – Wikipedia
Klagemauer, Tempelberg. Das sind die heiligen Stätten Jerusalems – Berliner Morgenpost
09.10.2023
Meldung
Nach den tödlichen Angriffen der radikalislamischen Hamas auf Israel haben die Patriarchen und Oberhäupter der Jerusalemer Kirchen zu „Frieden und Gerechtigkeit“ aufgerufen. In einer gemeinsamen Pressemitteilung drückten die christlichen Geistlichen am Wochenende ihre Solidarität mit den Menschen in der Region aus, die „die zerstörerischen Konsequenzen des andauernden Konflikts“ ertragen müssten.
Afghanistan: Erdbebenopfer brauchen Hilfe
Mehr als 90 Prozent der Opfer der jüngsten Erdbeben in Afghanistan sind Frauen und Kinder. Darauf macht das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Unicef, aufmerksam
Quelle
UNICEF Afghanistan
Hilfe für Afghanistan | Internationales Komitee vom Roten Kreuz (icrc.org)
Nach Erdbeben in Afghanistan: „Die Menschen sind völlig hilflos“ | tagesschau.de
Mindestens 2.400 Tote: Prekäre Lage im Nordwesten Afghanistans | Euronews
Afghanistan
Allein im Bezirk Zinda Jan wurden die Häuser von mehr als 11.500 Menschen vollständig zerstört. Nachdem innerhalb von nur fünf Tagen zwei Erdbeben der Stärke 6,3 die Region erschüttert und über 1.000 Menschen getötet haben, benötigen Tausende weitere Menschen dringend lebensrettende Hilfe, so Unicef.
Winter steht vor der Tür
Da der Winter vor der Tür steht und die Temperaturen weit unter den Gefrierpunkt sinken sollen, ist das Hilfswerk äußerst besorgt um die Kinder und ihr Wohlergehen in den kommenden Monaten.
Rektor von Pilgerhospiz in Jerusalem
Rektor von Pilgerhospiz in Jerusalem: Angriffe kamen „nicht vollständig aus dem Nichts“
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Würzburg – Donnerstag, 12. Oktober 2023
Der für das österreichische Pilgerhospiz in Jerusalem zuständige Priester Markus Stephan Bugnyár hat erklärt, die Angriffe der Hamas auf Israel „kamen zwar überraschend, jedoch auch nicht vollständig aus dem Nichts“.
Im Gespräch mit der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ (aktuelle Ausgabe) sagte er: „Schon seit geraumer Zeit spitzt sich die Lage zwischen Israelis und Palästinensern in vielen Städten der Westbank immer weiter zu und bereits im Mai gab es extreme Gewaltausbrüche, die man im Nachhinein schon beinahe als so etwas wie eine Art ‚Generalprobe‘ für die Gewalt am Sabbat und darüber hinaus betrachten kann.“
Somalia – Zum 20. Todestag von Annalena Tonelli
Somalia – Zum 20. Todestag von Annalena Tonelli: Somalische Kirche gedenkt der italienischen Laienmissionarin
Quelle
Annalena Tonelli – Wikipedia
Dschibuti, Fidesdienst, 5. Oktober 2023
„Seit ich ein Kind war habe ich mich entschieden, für andere da zu sein: für die Armen, die Leidenden, die Verlassenen, die Ungeliebten. Das habe ich getan und ich hoffe, dass ich es bis zum Ende meines Lebens tun werde. Ich wollte nur Jesus Christus nachfolgen. Nichts anderes hat mich so sehr interessiert: Er und die Armen durch Ihn. Für Ihn habe ich mich für radikale Armut entschieden“. So erzählt Annalena Tonelli, 1943 in Forlì geboren, von ihrer Wahl als Laienmissionarin unter den Armen Afrikas zu leben, wo sie 1969 angekommen war.
Armenien: Mehr als 30.000 Kinder unter den Vertriebenen
Kinder, die mit ihren Familien in den letzten Wochen aus Berg-Karabach nach Armenien geflohen sind, zeigen Anzeichen von schwerem psychischen Stress
Darauf weist Unicef an diesem Dienstag hin. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen bezieht sich auf Berichte von Sozialarbeitern eines Zentrums, das Unicef gemeinsam mit Partnern in Goris eingerichtet hat und das täglich bis zu 300 Kinder aufnehmen kann. Sie berichten, dass die Kinder mit intensiven Gefühlen von Traurigkeit, Angst, Furcht und Wut zu kämpfen haben, die sich in Albträumen, Bettnässen und Weinkrämpfen äußern. „Andere ziehen sich in sich selbst zurück und sind unfähig, ihre Gefühle auszudrücken oder Kontakt zu ihrer Umgebung aufzunehmen.“
Caritas: Situation in Afghanistan nach Erdbeben „dramatisch“
Nach den schweren Erdbeben in Afghanistan, bei denen nach bisher vorliegenden Schätzungen mindestens 2.000 Menschen ums Leben gekommen sind, bittet die österreichische Caritas um Spenden zur Unterstützung der Nothilfe vor Ort
Caritas Österreich stehe mit den in Afghanistan tätigen Partnerorganisationen des Caritas-Netzwerks in engem Austausch, berichtete Knapp. „Kolleginnen und Kollegen vor Ort berichten uns, dass Menschen im Freien warten. Wir leisten schnellstmöglich Hilfe. Es braucht jetzt das Notwendigste: Trinkwasser, Nahrung, medizinische Versorgung und Notunterkünfte. Jede Minute zählt, um Menschenleben zu retten.“
Die Caritas ist nach eigenen Angaben seit 2002 in Afghanistan tätig und unterstützt dank Spenden vor allem vulnerable Gruppen wie Menschen mit Behinderungen, Frauen und Kinder.





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