Ausblick Mexiko: Furcht, Flucht, Franziskus
Papst Franziskus wird vom 12. bis 18. Februar Mexiko besuchen
Quelle
Kirche in Not: Mexiko
Fides Dienst: Mexiko
Mexikanische Bischofskonferenz
Adveniat
Das nordamerikanische Land steht derzeit vor allem wegen dem Drogenkrieg und der Ermordung einer frisch gewählten Bürgermeisterin in den Schlagzeilen. Hinzu kommt die Migrationsfrage: einerseits wandern viele Mexikaner aus ihrem Land aus, andererseits ist Mexiko ein Durchgangsland für viele Lateinamerikaner, die in die USA auswandern wollen.
Das sind Themen, die dem Papst am Herzen liegen und auch bei seinem Besuch ansprechen wird. Davon ist auch Prälat Bernd Klaschka überzeugt. Er ist Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerkes Adveniat und kennt Mexiko persönlich sehr gut, da er mehrere Jahre in dem Land gelebt und gewirkt hat. Im Gespräch mit Mario Galgano geht er auf die derzeitigen Herausforderungen Mexikos ein sowie auf die Erwartungen zum Papstbesuch.
Übersetzung der Papstkatechesen auf Arabisch
Den Christen in den arabischsprachigen Ländern könnte diese Ansprache als geistliche Nahrung dienen
Quelle
Kirche in Not: Arabisch
Jeden Mittwoch hält der Heilige Vater bei seiner Generalaudienz einen Vortrag, in dem über grosse Gestalten des christlichen Glaubens oder theologische Fragestellungen spricht. Nicht nur die Gläubigen auf dem Petersplatz können diese Ansprache verfolgen, sondern via Radio oder TV auch die Katholiken in aller Welt.
Die Oasis-Stiftung, die den Dialog zwischen Christen und Muslimen voranbringen und Christen in mehrheitlich islamisch geprägten Ländern eine Stimme geben möchte, hat angeregt, diese Vorträge ins Arabische zu übersetzen. Den Christen in den arabischsprachigen Ländern könnte diese Ansprache als geistliche Nahrung dienen.
Nicht nur für Katholiken wären sie wertvoll, sondern sie könnten, wie es der Erzbischof von Aleppo (Syrien), Jean-Clément Jeanbart, schreibt, zu einem “konstruktiven Dialog zwischen den Gläubigen der verschiedenen Religionsgemeinschaften” beitragen.
“Uns geht es um die Unterstützung der Flüchtlingsseelsorge”
Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin von “Kirche in Not” Deutschland, im Gespräch über humanitäre und pastorale Flüchtlingsinitiativen des internationalen katholischen Hilfswerkes
Hoffnung und Heimat für Flüchtlinge: Weihnachtsgeschichte auf Arabisch
Von Oliver Maksan
Die Tagespost, 05. Januar 2015
Flüchtlingshilfe ist das Gründungscharisma von “Kirche in Not”. Wie setzen Sie das heute um?
Nach dem Krieg wurde den vertriebenen Deutschen geholfen. Heute helfen wir Flüchtlingen und Vertriebenen in Jordanien, dem Libanon, in Syrien und im Irak. Auch in Afrika spielt diese Art der Hilfe eine Rolle. Neu ist die grosse Flüchtlingswelle, die im vergangenen Jahr Deutschland erreicht hat. Der heilige Papst Johannes Paul II. meinte schon am 17. November 1980 in Mainz: “Auf die Dauer wird sich kein wohlhabendes Land vor dem Ansturm so vieler Menschen, die wenig oder gar nichts zum Leben haben, abriegeln können.”
Sonntag, 24. Januar 2016, 11.00 Uhr
Gedenkgottesdienst für Pater Werenfried van Straaten und die verfolgten Christen
Am Sonntag, 24. Januar 2016, 11.00 Uhr, feiern wir die Hl. Messe in der Kirche St. Maria zu Franziskanern Luzern, mit Bischof Charles Morerod, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz.
Wir gedenken unserem Gründer und der weltweit verfolgten und bedrängten Christen.
Der Jodlerklub Doppleschwand umrahmt den Gottesdienst musikalisch.
Stimme der verfolgten Christen im Geiste von Pater Werenfried
Am Sonntag, 24. Januar 2016, gedenken wir unserem Gründer von Kirche in Not, Pater Werenfried van Straaten “Speckpater”, der am 17. Januar 1913 geboren wurde. Er hat ein Hilfswerk praktischer Nächstenliebe und Versöhnung aufgebaut.
Noch ist Hilfe möglich
El Niño wird stärker als zuvor: Noch ist Hilfe möglich

Ein Wetterphänomen wird 2016 Prägen: El Niño
Extreme Trockenheiten hier, zerstörerische Überschwemmungen dort, ein Klima-Phänomen legt sich wieder einmal über die Welt und in diesem Jahr wird es wohl schlimmer als sonst. El Niño wird das Phänomen genannt und während man lange an den Pazifik und Effekte auf den Südamerikanischen Kontinent gedacht hat, weiss man heute, dass auch Asien und Afrika betroffen sind. Die US-Weltraumbehörde NASA warnt nach Beobachtungen durch ihre Satelliten bereits vor besonders schweren Auswirkungen. Auch Hilfsorganisationen sind besorgt. “Wir sind sehr besorgt, auch wenn wir El Niño-Effekte seit Beginn der Wetteraufzeichnungen beobachten können, wird es in diesem Jahr definitiv zu einem Super-El Niño kommen”, sagt Jane Cockin von der Hilfsorganisation Oxfam. “Das bedeutet, dass es Auswirkungen haben wird für das Leben von Millionen von Menschen in Zentralamerika, weite Teile Afrikas und Teile von Asien und Ozeanien.”
Kindersoldaten: “Die Märtyrer von heute”
‘Weltweit gibt es derzeit geschätzte 250.000 Kindersoldaten’
Zum Weihnachtsfest gehören Geschichten von Gewalt und Vertreibung, bereits die Bibel verbindet diese beiden Dimensionen und mit dem Fest der unschuldigen Kinder hat es auch Eingang in die Liturgie gefunden. Zu diesen unschuldigen Kindern müsse man heute Kindersoldaten zählen, das hatte Papst Franziskus bei seiner Weihnachtsbotschaft zum Segen Urbi et Orbi betont, weltweit gibt es derzeit geschätzte 250.000 Kindersoldaten, immer mehr von ihnen auch Mädchen.
Dieses Phänomen nehme derzeit noch einmal stark zu. Das sagt im Gespräch mit Radio Vatikan Marco Rotelli, Generalsekretär des internationalen Hilfswerks Intersos. “Es ist ein globales Phänomen: Afrika, Naher Osten, Asien, Zentralamerika. Und es sind nicht nur die mit Kalaschnikow-Gewehren bewaffneten Jungs, sondern auch die Mädchen, ihre Schwestern, die sexuell missbraucht werden oder andere Dienste leisten müssen, bei der Versorgung und in der Küche etwa.” Seine Hilfsorganisation arbeite auf zwei Ebenen, so Rutelli. Zum einen müsse man präventiv tätig sein und die Kinder vor Soldaten und Milizen schützen, die sie spontan mitnehmen könnten. Das geschehe vor allem durch Bildungszentren und Ausbildung. Dann aber müsse man sich auch um die Kinder kümmern, die entweder gefangen genommen wurden oder fliehen konnten, hier sei eine Wiedereingliederung sehr schwer, weil die Traumata der Kinder sehr tief sässen.





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