Hilfswerke

Syrien

Syrien: Erste humanitäre Hilfen treffen ein

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Kirche in Not: Syrien

Vom Waffenstillstand, der vor einer Woche für Syrien ausgehandelt wurde, ist bisher noch nichts zu sehen. Stattdessen tobt weiter die Entscheidungsschlacht um Aleppo. Aber wenn man mit der Lupe sucht, findet man doch noch eine gute Nachricht: Erste humanitäre Hilfen sind angekommen für die Bevölkerung in mehreren Städten und Dörfern, die belagert werden und so gut wie abgeschlossen sind von der Aussenwelt. Wenigstens dieser Punkt der Vereinbarungen vom Freitag letzter Woche konnte also umgesetzt werden.

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Syrien: Zur Unterwerfung ausgehungert

Rebellen – ebenso wie die Regierung – verweigern Hilfe in Form von Lebensmitteln, so der Projektleiter eines Hilfswerks

UnterwerfungZur Situation religiöser Minderheiten in Irak und Syrien

Ganze Gemeinden drohen zu verhungern, da den Hilfskonvois der Zugang verweigert wird. (Kirche in Not)

Nahrung ist zur “tödlichsten Waffe des Krieges” in Syrien geworden, so ein leitender Nahost-Projektkoordinator eines katholischen Hilfswerks. Ihm zufolge blockieren sowohl die Truppen der Regierung als auch der Rebellen humanitäre Hilfsgüter mit dem Ziel, ganze Gemeinden an den Rand des Verhungerns zu bringen und sie zu zwingen, sich ihrer Herrschaft zu unterwerfen.

Pater Andrzej Halemba, Nahostreferent des katholischen Hilfswerks Kirche in Not, sagte, dass viele Gruppen dafür sorgen, dass keine Lebensmitteltransporte durchkommen, um auf diese Weise den Widerstand der Oppositionsgruppen zu schwächen.

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“Kirche in Not” veröffentlicht deutsch-arabisches Gebetsheft für Flüchtlinge

Das illustrierte Heft enthält Grundgebete, wie z.B. das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis und die Rosenkranzgeheimnisse

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Das weltweite katholische Hilfswerk “Kirche in Not” gibt ein Heft mit den wichtigsten katholischen Gebeten auf Deutsch und Arabisch für die Flüchtlingsseelsorge heraus. “Immer wieder erreichen uns Anfragen von Seelsorgern und Ehrenamtlichen. Sie berichten, wie die Flüchtlinge nach Nahrung für ihren Glauben fragen. Wir wollen dazu beitragen, diesen Hunger zu stillen”, erklärte die Geschäftsführerin von “Kirche in Not”, Karin Maria Fenbert.

Das illustrierte Gebetsheft im Postkartenformat enthält Grundgebete wie das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis, die Rosenkranzgeheimnisse, Gebete zur Gottesmutter Maria, aber auch den Ablauf der heiligen Messe. Viele christliche Flüchtlinge gehören einer mit Rom unierten Ostkirche an. Sie sind katholisch, haben jedoch andere Traditionen und Riten. “So können Sie verstehen, wie wir hierzulande Gottesdienst feiern”, sagte Fenbert. Wegen seiner Zweisprachigkeit eignet sich das Gebetsheft auch für gemeinsame Andachten und Gottesdienste.

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“Der Hungertod droht ganzen Gemeinden”

Syrien: “Der Hungertod droht ganzen Gemeinden”

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Kirche in Not

“Hunger ist zur tödlichsten Waffe in diesem Krieg geworden.” Das sagt der Leiter der Nahost-Abteilung des weltweiten katholischen Hilfswerks “Kirche in Not”, Andrzej Halemba, angesichts der aktuellen Hungerkatastrophe in Syrien. In umkämpften Gebieten würden Lebensmitteltransporte systematisch blockiert. Dafür seien Rebellen- wie Regierungstruppen verantwortlich. “Ziel ist es, ganze Gemeinden an den Rand des Hungertods zu bringen und damit den Widerstand der Opposition zu schwächen”, so Halemba. Die islamistischen Rebellen würden die erbeuteten Nahrungsmittel zudem weiterverkaufen, um so an Devisen zu kommen.

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“Da erröten Sie nicht nur leicht”

‘Die Nationalstaaten Europas versagen in der sich weiter dramatisierenden Flüchtlingskrise, weil sie ihre europäischen Zusagen und Beschlüsse einfach nicht einhalten’

Von Stephan Baier

Die Tagespost, 15. Januar 2016
Save the children

Die Nationalstaaten Europas versagen in der sich weiter dramatisierenden Flüchtlingskrise, weil sie ihre europäischen Zusagen und Beschlüsse einfach nicht einhalten. Darin sind sich die Präsidenten der EU-Kommission und des Europäischen Parlaments, Juncker und Schulz, völlig einig.

Jeden Tag erreichen uns neue Katastrophennachrichten: Am Mittwochabend wurden die Leichen von sieben ertrunkenen Flüchtlingen an der türkischen Ägäisküste bei Izmir angespült. Am Freitagmorgen kamen drei Kinder bei einem Bootsunglück in der Ägäis ums Leben. Zwanzig Flüchtlinge konnte die Küstenwache gerade noch aus den Fluten retten. Trotz eisiger Temperaturen und schwerem Seegang wagen täglich tausende Flüchtlinge die lebensgefährliche Überfahrt von der Türkei nach Europa. Derzeit gelingt sie 2 000 bis 3 000 Menschen pro Tag.

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“Familie hat Vorrang vor Gemeinde”

Bischöfe treffen in Jordanien christliche Flüchtlinge aus dem Irak – Dabei begegnen sie einem Dilemma

Von Oliver Maksan

Die Tagespost, 13. Januar 2016

Grossmutter Ilham hält ihren wenige Monate alten Enkel auf dem Arm. Der kleine Marlin lächelt und strampelt lebhaft. Es geht ihm offensichtlich gut. “Er wurde hier in Jordanien geboren. Gott sei Dank wird er nie im Irak leben müssen.” Seit über einem Jahr lebt Witwe Ilham mit ihrem Sohn und dessen kleiner Familie jetzt in Jordaniens Hauptstadt Amman. König Abdullah hat in einer bewussten Geste 8 000 christlichen Irakern 2014 die unbürokratische Einreise in sein Reich ermöglicht. Damit wollte der aufgeschlossene Monarch ein Zeichen setzen.

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Ausblick Mexiko: Furcht, Flucht, Franziskus

Papst Franziskus wird vom 12. bis 18. Februar Mexiko besuchen

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Kirche in Not: Mexiko
Fides Dienst: Mexiko
Mexikanische Bischofskonferenz
Adveniat

Das nordamerikanische Land steht derzeit vor allem wegen dem Drogenkrieg und der Ermordung einer frisch gewählten Bürgermeisterin in den Schlagzeilen. Hinzu kommt die Migrationsfrage: einerseits wandern viele Mexikaner aus ihrem Land aus, andererseits ist Mexiko ein Durchgangsland für viele Lateinamerikaner, die in die USA auswandern wollen.

Das sind Themen, die dem Papst am Herzen liegen und auch bei seinem Besuch ansprechen wird. Davon ist auch Prälat Bernd Klaschka überzeugt. Er ist Hauptgeschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerkes Adveniat und kennt Mexiko persönlich sehr gut, da er mehrere Jahre in dem Land gelebt und gewirkt hat. Im Gespräch mit Mario Galgano geht er auf die derzeitigen Herausforderungen Mexikos ein sowie auf die Erwartungen zum Papstbesuch.

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