Maria – Mutter der Kirche
Maria, Mutter der Kirche B (21.05.2018)
Quelle
Maria Königin der Apostel
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Am Pfingstmontag wird diesmal der Gedenktag „Maria – Mutter der Kirche“ begangen.
Die selige Jungfrau und Gottesmutter Maria ist der Inbegriff dessen, was Kirche bedeutet: Sie hört auf Gottes Wort und nimmt es im Glauben an. Das Wort Gottes wird Fleisch in ihrem Schoss; die Jungfrau wird zur fruchtbaren Mutter, die uns den Erlöser schenkt. So ist Maria auf vollkommene Weise mit ihrem Sohn Jesus Christus verbunden.
Pfingstmontag – ‚Maria Mutter der Kirche‘
Ein neues Fest, und ein toter Papst auf Reisen: Die Wochenvorschau
Man möchte es kaum glauben – aber der Pfingstmontag ist im Vatikan gar kein arbeitsfreier Tag. Allerdings gibt es dieses Jahr eine Premiere: ein neues Fest im Kirchenkalender. „Maria, Mutter der Kirche“, ein von Franziskus eingerichtetes Fest, wird am Montag zum ersten Mal begangen.
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Franziskus wird sich am Montagnachmittag im Vatikan mit den italienischen Bischöfen treffen. In der Audienzhalle eröffnet er ihre Vollversammlung mit einer Rede. Europas grösste Bischofskonferenz tagt bis zum 24. Mai im Vatikan.
Am Mittwoch hält der Papst seine übliche Generalaudienz auf dem Petersplatz. Dabei will er eine neue Reihe von Katechesen eröffnen; das Thema ist noch nicht bekannt. Am Mittwochabend besucht der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., die römische Basilika Santi Apostoli, in der mehrere Apostel begraben sind.
Hirtenbrief 50 Jahrfeier Enzyklika ‚Humanae vitae‘
Hirtenbrief aus Anlass der 50-Jahrfeier der Enzyklika Humanae vitae
Quelle
Athanasius Schneider – Diverse Beiträge
Vatikan – ‚Donum vitae‘
Instruktion ‚Dignitas persoanae‘
„Wir verkünden mit der Stimme des beständigen Lehramtes der Kirche, wie wir sie in der Enzyklika Humanae vitae und in den Dokumenten anderer Päpste hören können…“ Hirtenbrief der Bischöfe Kasachstan
, darunter Weihbischof Athanasius Schneider
Astana, kath.net, 14. Mai 2018
Gelobt sei Jesus Christus! Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Dieses Jahr ist geprägt durch das denkwürdige Ereignis der 50-Jahrfeier der Enzyklika Humanae vitae, mit welcher Papst Paul VI. die Lehre des beständigen Lehramts der Kirche über die Weitergabe des menschlichen Lebens bestätigt hat. Die Bischöfe und Ordinarien Kasachstans möchte diese günstige Gelegenheit nutzen, um das Andenken und die bleibende Wichtigkeit dieser Enzyklika zu ehren.
Die Mütter, die Kirche und Maria
7. Sonntag der Osterzeit B (13.05.2018)
L1: Apg 1,15-17.20a.c-26; L2: 1 Joh 4,11-16; Ev: Joh 17,6a.11b-19
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Der Muttertag wird auch in kirchlichem Rahmen gewürdigt und gefeiert, und das mit Recht!
Der 7. Sonntag der Osterzeit kann uns in den Texten der Lesungen und des Evangeliums Wesentliches sagen über unser christliches Leben:
Die Lesung aus der Apostelgeschichte hat einen traurigen Hintergrund: Es musste ein neuer Apostel für das Kollegium der Zwölf gewählt werden, gleichsam ein „Ersatzmann“, da Judas Iskariot den Herrn verraten und sich anschliessend selber das Leben genommen hatte. Die Wahl fällt auf Matthias, der dann zusammen mit den übrigen Aposteln ein Zeuge des Lebens Jesu sowie seines Todes und seiner Auferstehung und Himmelfahrt sein wird. Dieses Beispiel zeigt uns, dass es im Leben auch Aufgaben und Berufungen gibt, die wir uns nicht zuerst selber ausgesucht haben, sondern die uns gleichsam nachträglich angetragen werden. So manch eine Mutter wird sich das vielleicht auch denken: Nicht alles ist planbar und machbar, und plötzlich ist einer Frau die Verantwortung für ein Kind oder mehrere übertragen!
Ein klassischer Text marianischer Spiritualität UPDATE
An die Ordensmänner und -frauen der Montfortanischen Familien
S
chreiben von Johannes Paul II. an die Ordensleute der Monfortanischen Familien
Quelle
Der Rosenkranz – Schlüssel zum Himmelreich
Hl. Ludwig-Maria Grignion von Montfort
Apostolisches Schreiben – ‚Rosarium Virginis Mariae‘ – Seiner Heiligkeit Papst Johannes Paul II. – An die Bischöfe, den Klerus, die Ordensleute und die Gläubigen – Über den Rosenkranz
Vor 160 Jahren wurde ein Werk veröffentlicht, das dazu bestimmt war, ein Klassiker der marianischen Spiritualität zu werden. Der hl. Ludwig-Maria Grignion von Montfort schrieb zu Beginn des 18. Jahrhunderts den Traktat über die wahre Marienverehrung, aber das Manuskript blieb über ein Jahrhundert lang völlig unbekannt. Als es beinahe zufällig im Jahr 1842 entdeckt und 1843 veröffentlicht wurde, hatte es einen grossen Erfolg, weil es sich als ein ausserordentlich wirksames Werk in der Verbreitung der „wahren Marienverehrung“ erwies. Ich selbst schöpfte in meinen Jugendjahren grossen Gewinn aus der Lektüre dieses Buches, denn darin „fand ich die Antwort auf meine Ratlosigkeit“, die auf der Furcht beruhte, dass die Verehrung für Maria und „ihre zu grosse Verbreitung schliesslich den Vorrang der Verehrung, die Christus zukommt, gefährdeten“ (Geschenk und Geheimnis, S. 37 ).
Mit dem Papst durch den Marienmonat Mai UPDATE
Maria, die ›Theotókos‹, gemeinsame Zuflucht aller Christen
Auf kath.net jeden Tag eine Betrachtung zur Gottesmutter aus dem Lehramt Benedikts XVI. zu Maria. Von Armin Schwibach
Rom, kath.net, 4. Mai 2012
Welch grosses Geschenk ist es, die unbefleckt empfangene Jungfrau Maria zur Mutter zu haben! Eine Mutter, die erglänzt in ihrer Schönheit und die Liebe Gottes durchscheinen lässt. Ich denke an die jungen Menschen von heute: sie sind in einem Umfeld aufgewachsen, das von Botschaften gesättigt ist, die falsche Modelle des Glücks vorbringen. Diese Jungen und Mädchen laufen Gefahr, die Hoffnung zu verlieren, da sie oft der wahren Liebe beraubt zu sein scheinen, die das Leben mit Freude und Sinn erfüllt. Dieses Thema lag meinem verehrten Vorgänger Johannes Paul II. sehr am Herzen, der so viele Male der Jugend unserer Zeit Maria als „Mutter der schönen Liebe“ vor Augen gestellt hat.
Marienmonat Mai: Liebe zur Mutter
Benedikt XVI.: Katholisch-Sein heisst Marianisch-Sein

Buchtipp: Josef Weiger, Maria, Die Mutter des Glaubens. Plöger, 2012.
Ansprache Papst Benedikt XVI. 28. Mai 2011
Rom, 31. Mai 2012, zenit.org
Aus der Ansprache von Papst Benedikt XVI. an eine Delegation der Marianischen Männerkongregation Mariä Verkündung aus Regensburg am 28. Mai 2011:
Ich erlebe das hier in den „Visita ad limina“ (Ad-limina-Besuchen) der Bischöfe so sehr, wie die Menschen – vor allem in Südamerika, aber auch in den anderen Kontinenten – der Mutter vertrauen können, die Mutter lieben können und durch die Mutter dann auch Christus kennen und verstehen und lieben lernen; wie immer noch die Mutter den Herrn zur Welt bringt, wie Maria immer noch Ja sagt und Christus in die Welt hereinträgt.



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