Gebete Gebetsaktionen

Kirchliche Stimmen zu Nahost: Warnung vor Gewaltspirale

Der Weltkirchenrat hat ein rasches Ende des Schlagabtauschs von Israel und der USA mit dem Iran gefordert. Bischöfe in Österreich riefen zu Gebet auf

Quelle
Arabien: Apostolische Vikare rufen angesichts der Eskalation zu Umsicht auf – Vatican News
Christen in Jerusalem: Erschüttert und besorgt – Vatican News
Angriffe auf und durch Iran: Weitere Reaktionen – Vatican News

Der Ökumenische Kirchenrat verurteilte die Militärangriffe Israels und der USA gegen den Iran und dessen Vergeltungsschläge. Diese Spirale der Gewalt gefährde Millionen von Zivilisten, untergrabe die regionale und internationale Sicherheit und belaste die ohnehin fragile wirtschaftliche und soziale Stabilität im Nahen Osten, erklärte Generalsekretär Jerry Pillay am Samstag in Genf.

Militärische Konfrontation und Vergeltung könnten weder beständige Sicherheit noch Frieden bringen. Stattdessen brächten sie mehr Leid und erhöhten die Gefahr eines regionalen Flächenbrands mit unvorhersehbaren globalen Folgen, so der Vertreter des Verbands von 356 Kirchen, die zusammen mehr als 580 Millionen Christen repräsentieren. Die römisch-katholische Kirche gehört dem Rat nicht an.

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Vier Jahre Krieg in der Ukraine: Nuntius bittet um Gebet

Immer mehr zivile Tote, immer weitflächigere Zerstörungen: nach vier Jahren Krieg in der Ukraine scheint die Lage in dem Kriegsland verzweifelter denn je. Auch dem Apostolischen Nuntius im Land, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, fällt es zunehmend schwer, „zu verstehen, wie wir dieser Gewalt entkommen können, die immer weiter zuzunehmen scheint“. Im Interview mit Radio Vatikan ruft er zum Gebet für die Ukraine auf

Quelle
Schweiz: Caritas warnt vor Verschärfung der Not in der Ukraine – Vatican News

Svitlana Dukhovych – Vatikanstadt

Die ukrainische Redaktion von Radio Vatikan sprach anlässlich des vierten Jahrestages des Krieges in der Ukraine, den Russland am 24. Februar 2002 begann, mit dem Nuntius.

Interview

Exzellenz, vier Jahre sind seit Russlands großangelegtem Einmarsch in die Ukraine vergangen…

Vier Jahre eines so umfassenden Krieges sind eine lange Zeit. Und die Intensität dieses Krieges nimmt weiter zu. Ich habe mir die Statistiken angesehen: Verglichen mit vor vier Jahren haben sich die russischen Streitkräfte auf ukrainischem Boden etwa vervierfacht. Auch die Raketen- und Drohnenangriffe haben sich in den letzten Jahren verdrei- bis vervierfacht. Berichte der Vereinten Nationen und anderer Organisationen belegen, dass auch die Zahl der zivilen Opfer steigt. Zu Beginn des Krieges gab es die meisten zivilen Toten und Verletzten in besetzten Gebieten oder in Frontnähe. Inzwischen steigt die Zahl der getöteten und verwundeten Zivilisten abseits der Front. Die UNO gibt an, dass 35 Prozent der zivilen Toten und Verletzten in der gesamten Ukraine zu verzeichnen sind.

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Europas Bischöfe starten eucharistische Gebetskette für die Krisengebiete

Vom Aschermittwoch, dem 18. Februar, bis zum Gründonnerstag, dem 2. April, verbindet eine „eucharistische Kette“ die Gläubigen des gesamten Kontinents. Das Ziel: Ein gemeinsames Gebet für einen „entwaffneten und entwaffnenden Frieden“ in der Ukraine, im Heiligen Land und weltweit

Quelle
Rat der europäischen Bischofskonferenzen – Wikipedia
COMECE – Die katholische Kirche in der Europäischen Union – Schweizer Bischofkonferenz

Mario Galgano – Vatikanstadt

Die vom Rat der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) koordinierte Initiative sieht vor, dass jede nationale Bischofskonferenz während der Fastenzeit mindestens eine heilige Messe organisiert, die explizit den Opfern der Kriege gewidmet ist. Diese Kette soll nicht nur ein Akt der Frömmigkeit sein, sondern ein „sichtbares Zeichen der Hoffnung für den gesamten europäischen Kontinent“.

Papst Leo XIV.: „Friede ist ein Weg, kein fernes Ziel“

In ihrer Mitteilung beziehen sich die Bischöfe auf die Botschaft von Papst Leo XIV. zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2026. Darin mahnte der Pontifex: „Öffnen wir uns für den Frieden! Empfangen und erkennen wir ihn an, anstatt ihn als fern und unmöglich zu betrachten. Bevor er ein Ziel ist, ist der Friede eine Gegenwart und ein Weg.“

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„Das Christentum im Nahen Osten verschwindet still und leise“

Es gibt Orte, an denen das Christentum älter ist als viele europäische Nationen. In Aleppo, Mossul oder der Ninive-Ebene reicht seine Geschichte bis in die ersten Jahrhunderte zurück. Doch ausgerechnet dort, wo der Glaube einst Wurzeln schlug, werden diese Wurzeln heute immer dünner. Nicht durch ein einziges Ereignis, sondern durch einen schleichenden, beinahe lautlosen Exodus

Quelle
Experte: Christentum verliert im Nahen Osten seine Wurzeln – Vatican News
Der Exodus der Christen aus dem Nahen Osten hört nicht auf | tagesschau.de
Christen im Nahen Osten: Eine bedrängte Minderheit kämpft ums…
„Wir lassen euch nicht allein“: Bischof Bertram Meier zieht Bilanz seiner Syrien-Reise – Vatican News
Blutbad in Taraba: 80 Tote und 90.000 Vertriebene lösen verzweifelten Protestmarsch aus – Vatican News
DR Kongo: Aktivistin Kamate fordert zivilen Widerstand – Vatican News
Interessen: Pizzaballa übt Kritik an Gaza-Friedensplänen – religion.ORF.at

14. Februar 2026

Von M. Hikmat

„Das Christentum im Nahen Osten verschwindet still und leise“, sagt Charles de Meyer, Präsident und Mitbegründer von SOS Chrétiens d’Orient in einem Interview mit der Zeitschrift The European Conservative. Seine Worte klingen nüchtern, fast sachlich. Doch hinter ihnen steht eine historische Verschiebung von dramatischem Ausmass. Seit 2014 hat seine Organisation tausende Freiwillige in Länder wie Syrien, Irak, Libanon und Armenien entsandt. Finanziert ausschliesslich durch private Spenden, arbeiten sie im Wiederaufbau, in Schulen, in der Nothilfe. Sie sind dort präsent, wo internationale Aufmerksamkeit oft fehlt. Was de Meyer beschreibt, ist kein plötzlicher Zusammenbruch, sondern ein langsames Verschwinden.

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‚Lady of Knock‘ bitte für uns!

Lady of Knock – Beschütze den neuen Papst Leo XIV.

Ireland’s International Eucharistic and Marian Shrine | Knock Shrine
Auftrag und Wahrheit
Herz Jesu Weihe
Weihe an das Herz Jesu: Am Anfang steht das Herz
Heiligstes Herz Jesu – Wikipedia
Irland wird am 22. Juni in Knock an das Heiligste Herz Jesu geweiht
Irland wird dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht – katholisch.de

Abendgebet aus Maria Laach

Pilgern Live – Himmlische Hotspots – Interview mit Pater Philipp Meyer OSB Abtei Maria Laach

Frage-Antwort-Special im Abendgebet: Pater Philipp beantwortet eure Fragen. #AbendgebetSpecial

Hl. Expeditus: Der eilige Heilige für dringende Fälle

Legendäre Überlieferung

hl. expediteQuelle
Heiligenlexikon

Die Legende erzählt: Expeditus war römischer Legionär – nach manchen Quellen Zen-turio, Befehlshaber einer Hundertschaft – in der berühmten XII. Legion. Nachdem er beschlossen hatte, Christ zu werden, erschien ihm der Teufel in Gestalt eines Raben, um ihn davon abzuhalten und schrie „cras, cras“ (lat. cras – morgen, procrastinatio -Verschiebung, Verzögerung). Expeditus erkannte, wer der schwarze Vogel war und zertrat ihn. Er wollte seine Entscheidung sofort umsetzen und widersprach: „Ich werde heute Christ sein, heute!“ (lat. hodie – heute).

Sein Beruf als Soldat verpflichtete ihn zum Kaiserkult, den er nun nicht mehr ausüben durfte. Expeditus wurde ein Opfer der Diokletianischen Christenverfolgung des Jahres 303, der heftigsten Verfolgungswelle der römischen Geschichte. Man geisselte und enthauptete ihn.

NB: Expeditus wird im Römischen Martyrologium unter dem 19. April verzeichnet.

Ein Heiliger dessen Name dringend verbreitet werden sollte!

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