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Burma: ‘Kalvarienberg des 21. Jahrhunderts’

Kardinal Bo: “Gnadenloses Töten” macht aus Burma den “Kalvarienberg des 21. Jahrhunderts”

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Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Naypyidaw, 1. April 2021 (CNA Deutsch)

Kardinal Charles Maung Bo hat erklärt, dass das “gnadenlose Töten” von Demonstranten nach dem Militärputsch vom 1. Februar sein Heimatland Burma zu einem “Kalvarienberg des 21. Jahrhunderts” gemacht hat.

In einer Osterbotschaft, die am 31. März auf der Facebook-Seite der Erzdiözese Yangon gepostet wurde, bezog sich der Kardinal auf den Römerbrief, in dem der hl. Paulus den leidenden Christen Trost anbietet, die, so Bo, “ungerechterweise gekreuzigt werden”.

“Fünfhundert unserer Landsleute wurden gekreuzigt”, sagte er und bezog sich dabei auf die von der Unterstützungsgruppe für politische Gefangene geschätzte Zahl der Toten.

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Gründonnerstag Gebet für Burma *UPDATE

Köln, New York, Tokio und Regensburg rufen am Gründonnerstag zum Gebet für Burma auf

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Pakistan: Katholiken engagieren sich vor Ostern für Sicherheit ihrer Kirchen
*Brandkatastrophe in Bangladesch: 55.000 Flüchtlinge obdachlos
Sri Lanka: Kirche fordert Verbot extremistischer Gruppen

Köln, 31. März 2021(CNA Deutsch)

Die Lage in Burma – auch bekannt als Myanmar – spitzt sich weiter zu: Die Christen dort sind wie alle anderen Religionen vom Putsch der Militärjunta betroffen. Mehr als 230 Menschen sind bei den Protesten bislang ums Leben gekommen. Die dort ansässigen Hilfsorganisationen werden immer stärker bedrängt und von der Militärregierung gezwungen, alle finanziellen Transaktionen aus dem Ausland offenzulegen.

Kardinal Charles Maung Bo, der Erzbischof von Yangon in Burma und Vorsitzender der Föderation der Asiatischen Bischofskonferenzen hat einen eindringlichen Appell an die Weltkirche gerichtet mit der Bitte um Gebet und Solidarität.

Die Bistümer Köln, Tokio, New York und Regensburg beantworten diese Bitte, indem sie gemeinsam den 1. April 2021, den Gründonnerstag, als besonderen Tag des Gebets für Burma ausrufen.

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Indonesien – Palmsonntag-Anschlag

Palmsonntags-Anschlag: Papst Franziskus betet für die verwundeten Katholiken

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Von AC Wimmer

Vatikanstadt, 28. März 2021 (CNA Deutsch)

Papst Franziskus hat am Sonntag für indonesische Katholiken gebetet, die bei einem Bombenanschlag verletzt wurden, als sie am Palmsonntag die heilige Messe verliessen.

In seiner Rede vor dem Angelusgebet am 28. März bezog sich der Papst auf den Anschlag, der am Sonntag gegen 10.30 Uhr Ortszeit vor der Herz-Jesu-Kathedrale in Makassar, der Hauptstadt der Provinz Südsulawesi, verübt wurde.

Ersten Berichten zufolge wurden mindestens 10 Gläubige durch die Explosion verletzt.

“Lasst uns für alle Opfer der Gewalt beten, besonders für die Opfer des Anschlags von heute Morgen in Indonesien, vor der Kathedrale von Makassar”, sagte der Papst.

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Japan – Erzdiözese Tokio – Myanmar

Japan – Erzdiözese Tokio erklärt sich solidarisch mit der “Schwesterkirche” in Myanmar

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Erzbischof Kikuchi in Köln
Kardinal Bo von Burma sagt, im Land dürfe kein “unschuldiges Blut” vergossen werden
Myanmar: “Das Morden muss sofort aufhören”

Tokio, Fidesdienst, 26. März 2021

“Nachdem wir mit der Kirche von Myanmar eine besondere Beziehung als Schwesterkirche entwickelt haben, sind wir sehr besorgt über die aktuelle Situation und die Auswirkungen, die sie auf die Menschen hat”, heisst es in einem Brief der Erzdiözese Tokio, die angesichts der politischen Krise, die das Land erschüttert, ihre Solidarität und das Gebet für die Menschen in Myanmar versichert.

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Eskalation in Myanmar *UPDATE

Eskalation in Myanmar: Weltweit Entrüstung über Militärgewalt

Quelle
Myanmars Protestbewegung legt öffentliches Leben lahm
Fidesdienst
*UNICEF fordert Achtung von Kinderrechten in Myanmar

Kirchenvertreter, Politiker und Menschenrechtsorganisationen zeigen sich weltweit tief besorgt über die Eskalation der Gewalt in Myanmar und verurteilen das harte Vorgehen der Armee gegen friedliche Demonstranten.

Der Erzbischof von Tokio, Monsignore Isao Kikuchi, schloss sich in einem Brief den Solidaritätsbekundungen anderer asiatischer Kirchenvertreter gegenüber der Kirche und der Bevölkerung von Myanmar an. In einem Schreiben an die Bischofskonferenz und Kardinal Charles Bo von Rangun drückt Erzbischof Kikuchi seine tiefe Sorge über die aktuelle Lage und deren Folgen für die Lokalbevölkerung aus. “Mit dem Heiligen Vater beten wir, dass die Verantwortlichen mit dem aufrichtigen Wunsch arbeiten, dem Gemeinwohl und den grundlegenden Menschen- und Bürgerrechten zu dienen, um Gerechtigkeit und nationale Stabilität für ein harmonisches, demokratisches und friedliches Zusammenleben zu fördern”, heisst es in dem Schreiben des japanischen Geistlichen weiter, der eine Rede des Ständigen Beobachters des Heiligen Stuhls bei der UNO in Genf, Erzbischof Ivan Jurkovic, aufgreift.

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Myanmars Protestbewegung legt öffentliches Leben lahm

In Myanmar hat die Protestbewegung gegen das Militärregime das öffentliche Leben im Land mit einem “stummen Streik” zum Stillstand gebracht

Quelle
Fidesdienst
Kirche in Not
Myanmar: Kardinal Bo ruft Jugend zu Gewaltlosigkeit auf

Myanmars Protestbewegung legt öffentliches Leben lahm

In Myanmar hat die Protestbewegung gegen das Militärregime das öffentliche Leben im Land mit einem “stummen Streik” zum Stillstand gebracht. Online-Plattformen und die Sozialen Medien zeigten am Mittwoch in Rangun, Mandalay und vielen anderen Städten menschenleere Strassen.

Stummer Streik

“Wollen sie auf leere Märkte und Läden schiessen?”

“Wenn euch irgendjemand fragt, was der Sinn des #SilentStrike ist, dann sagt ihnen: ‘Ohne unser Einverständnis sind wir unregierbar#’“, twitterte die “Bewegung für zivilen Ungehorsam” (CDM). Ein weiterer Tweet der CDM nannte die Versuche von Soldaten und Polizei, Geschäftsinhaber zum Öffnen ihrer Läden zu zwingen, “fast komisch”. “Was wollen sie machen? Wollen sie auf leere Märkte und Läden schiessen?” In Taunggyi, der Hauptstadt des Shan Staates, habe der Versuch der Polizei, die Läden zu öffnen nur dazu geführt, dass die wenigen noch offenen Geschäfte von ihren Inhabern auch noch geschlossen worden seien.

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Interreligiöser Dialog in Myanmar

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